Facharbeit (Schule), 2008
10 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
2. Patientenverfügung
2.1 Was ist eine Patientenverfügung?
2.2 Welche rechtlichen Grundlagen gibt es zum Thema Patientenverfügung und was beinhalten diese?
2.3 Was muss man beim Verfassen einer Patientenverfügung berücksichtigen?
3. Was ist eine Vorsorgevollmacht?
4. Welche Auswirkungen kann eine Patientenverfügung haben?
4.1 Auswirkungen für den Verfasser:
4.1.1 Der entscheidungsfähige Patient :
4.1.2 Der nichtentscheidungsfähige Patient
4.2 Auswirkung für Ärzte und Pflegekräfte:
5. Ist es in Anbetracht von ethischen Grundlagen vereinbar eine Patientenverfügung zu erstellen und somit Einfluss auf den eigenen Sterbeprozess zu nehmen.
6. Zusammenfassung/ Schlussfolgerung
Die Arbeit verfolgt das Ziel, über die Bedeutung und rechtliche Verbindlichkeit von Patientenverfügungen aufzuklären, um das Selbstbestimmungsrecht von Patienten in medizinischen Notfällen zu stärken und aufzuzeigen, wie Wünsche zur medizinischen Versorgung professionell dokumentiert werden können.
2.1 Was ist eine Patientenverfügung?
Eine Patientenverfügung ist eine vorsorgliche Willenserklärung. Sie wird wirksam, wenn der betroffene Mensch nicht mehr in der Lage ist, seine notwendige Zustimmung oder Ablehnung zu einer Behandlungsmaßnahme mitzuteilen. Eine Patientenverfügung enthält individuelle Wünsche, Wertvorstellungen und Bestimmungen zu Behandlungsmaßnahmen. Behandlungsmaßnahmen können in konkreten medizinischen Situationen eingefordert, eingeschränkt oder völlig abgelehnt werden.
Eine Patientenverfügung muss schriftlich sein, das ist mit Inkrafttreten des Patientenverfügungsgesetzes am 1. September 2009 im Betreuungsrecht verankert worden.
Eine Patientenverfügung ist verbindlich zu befolgen. Aber nur dann, wenn die PV sich konkret auf die dann eingetretenen Umstände beziehen lässt oder absolut geltende Anweisungen enthält.
Eine Patientenverfügung wird häufig in Kombination mit einer Vorsorgevollmacht (siehe S.6) erstellt.
1. Einleitung: Die Einleitung motiviert die Wahl des Themas aus pflegefachlicher Sicht und stellt die zentrale Frage nach der ethischen Akzeptanz der Patientenautonomie am Lebensende.
2. Patientenverfügung: Dieses Kapitel erläutert die rechtlichen und formalen Grundlagen, die eine Patientenverfügung verbindlich machen.
3. Was ist eine Vorsorgevollmacht?: Es wird erklärt, warum eine Vollmacht notwendig ist, um den schriftlich niedergelegten Willen durch eine Vertrauensperson rechtssicher vertreten zu lassen.
4. Welche Auswirkungen kann eine Patientenverfügung haben?: Das Kapitel differenziert zwischen den Auswirkungen auf entscheidungsfähige und nicht entscheidungsfähige Patienten sowie der rechtlichen Bindungswirkung für medizinisches Personal.
5. Ist es in Anbetracht von ethischen Grundlagen vereinbar eine Patientenverfügung zu erstellen und somit Einfluss auf den eigenen Sterbeprozess zu nehmen.: Hier wird die Vereinbarkeit der Verfügung mit dem pflegerischen Ethikkodex und dem Respekt vor der Menschenwürde diskutiert.
6. Zusammenfassung/ Schlussfolgerung: Das Fazit unterstreicht die Wichtigkeit einer frühzeitigen und individuellen Auseinandersetzung mit der Patientenverfügung unabhängig vom Alter oder Gesundheitszustand.
Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Selbstbestimmungsrecht, Sterbeprozess, medizinische Behandlung, Betreuungsrecht, Ethikkodex, Patientenwille, Pflege, Lebensverlängerung, Sterbehilfe, Notfallversorgung, Patientenrechte, Willenserklärung, Pflegeethik
Die Arbeit soll aufzeigen, wie wichtig Patientenverfügungen für das Wahrung des Selbstbestimmungsrechts in Situationen sind, in denen Patienten ihren Willen nicht mehr selbst äußern können.
Die Arbeit behandelt die rechtliche Definition der Patientenverfügung, die notwendige Kombination mit einer Vorsorgevollmacht sowie die ethischen und praktischen Auswirkungen auf Ärzte und Pflegende.
Es wird untersucht, welche rechtlichen Grundlagen gelten, was bei der Erstellung zu berücksichtigen ist und wie sich eine Patientenverfügung auf die medizinische und pflegerische Versorgung auswirkt.
Die Arbeit stützt sich auf eine juristische und ethische Informationsanalyse aktueller Gesetzeslagen (Betreuungsrecht) und berufsständischer Richtlinien (ICN-Ethikkodex).
Der Hauptteil gliedert sich in die formale Definition der Verfügung, die Unterschiede zwischen entscheidungsfähigen und nicht entscheidungsfähigen Patienten sowie die ethische Einordnung der Einflussnahme auf den Sterbeprozess.
Zentrale Begriffe sind Patientenverfügung, Selbstbestimmungsrecht, Vorsorgevollmacht und Pflegeethik.
Ohne eine Vorsorgevollmacht fehlt oft die rechtliche Handhabe, den Willen des Patienten durch eine vertraute Person durchzusetzen, was im Notfall zu gerichtlichen Betreuungsanordnungen führen kann.
Das Personal ist gesetzlich verpflichtet, den festgelegten oder mutmaßlichen Willen zu beachten; dies kann zu Gewissenskonflikten führen, wenn medizinische Maßnahmen gegen den Wunsch des Patienten abgelehnt werden müssen.
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