Seminararbeit, 2007
15 Seiten, Note: 1,00
Die Seminararbeit analysiert die familiäre Ernährungserziehung von Kindern unter besonderer Berücksichtigung klassischer Lerntheorien. Sie untersucht den Einfluss von Ernährungsgewohnheiten auf die Gesundheit und das Risiko chronischer Krankheiten. Die Arbeit beleuchtet die Bedeutung einer frühen Vermittlung von Ernährungswissen und die Rolle der Familie als Vorbild für die Entwicklung gesunder Essgewohnheiten.
Die Einleitung führt in die Thematik der familiären Ernährungserziehung ein und beleuchtet die Bedeutung von Ernährungsgewohnheiten im Kindesalter. Kapitel 2 betrachtet die historische Entwicklung der Ernährungserziehung und die veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Kapitel 3 definiert die Begriffe Ernährungserziehung und Ernährungsverhalten und erläutert das Drei-Komponenten-Modell, das die Wechselwirkung von biologischen, kulturellen und kognitiven Faktoren beschreibt. Im Anschluss werden die wichtigsten Hindernisse in der Ernährungserziehung aufgezeigt. Kapitel 4 beschäftigt sich mit der familiären Ernährungserziehung und fokussiert auf die Rolle der Familie als Lernumfeld. Dabei werden die klassischen Lerntheorien der Konditionierung und des Lernens am Modell vorgestellt. Kapitel 5 widmet sich häufigen Fehlern und Lösungsansätzen in der familiären Ernährungserziehung. Die Schlussfolgerungen der Arbeit werden in Kapitel 6 präsentiert.
Familiäre Ernährungserziehung, Ernährungsverhalten, klassische Lerntheorien, Konditionierung, Lernen am Modell, Ernährungswissen, Gesundheitsbewusstsein, Übergewicht, Fettleibigkeit, chronische Krankheiten, Kindesalter, Familie, Vorbildfunktion.
Klassische Lerntheorien wie Konditionierung (klassisch/operant) und Lernen am Modell erklären, wie Kinder gesundes oder ungesundes Ernährungsverhalten von ihrer Umgebung übernehmen.
Beim „Lernen am Modell“ orientieren sich Kinder stark an der Ernährung der Eltern; deren eigenes Essverhalten ist somit entscheidend für die Erziehung.
Dazu gehören das strikte Verbieten bestimmter Lebensmittel, das Ignorieren des natürlichen Sättigungsgefühls des Kindes und eine schlechte Vorbildfunktion der Eltern.
Da Ernährungsverhalten bereits im Kindesalter manifestiert wird, beugt eine frühzeitige Vermittlung von Wissen chronischen Krankheiten wie Diabetes Typ II oder Adipositas vor.
Es beschreibt die Wechselwirkung von biologischen Bedürfnissen, kulturellen Einflüssen und kognitiven Faktoren (Wissen/Einstellungen) bei der Nahrungswahl.
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