Magisterarbeit, 2008
117 Seiten, Note: 1,2
1 Einleitung
1.1 Begründung des Themas
1.2 Vorschau
2 Theorie
2.1 Übergewicht und Adipositas im Kindesalter
2.1.1 Definition
2.1.2 Epidemiologie
2.1.2.1 Prävalenz
2.1.2.2 Ätiologie und Risikofaktoren
2.1.2.3 Folgen
2.1.3 Fettverteilungsmuster
2.1.4 Effekte von Sport auf Übergewicht und Adipositas
2.2 Metabolische Marker bei Kindern und Jugendlichen
2.2.1 Pathologie
2.2.2 Prävalenz der metabolischen Marker und die Verbindung zu Adipositas
2.2.3 Metabolische Marker und Sport
2.3 Dyslipidämie
2.3.1 Pathologie
2.3.2 Prävalenz der Dyslipidämie und die Verbindung zu Adipositas
2.3.3 Dyslipidämie und Sport
2.4 Hypertonie
2.4.1 Pathologie
2.4.2 Prävalenz der Hypertonie und die Verbindung zu Adipositas
2.4.3 Hypertonie und Sport
2.5 Prävention und Therapie
2.5.1 Präventionsmaßnahmen
2.5.2 Empfehlungen in der Prävention und Therapie von Adipositas
2.5.3 Sporttherapie
2.5.4 Ernährungstherapie
2.6 Ausdauerleistungsfähigkeit
2.6.1 Definitionen
2.6.2 Fahrradspiroergometrie
2.6.3 Klassifikation der Ausdauerleitungsfähigkeit durch die Spiroergometrie
2.7 Zusammenfassung der Theorie
3 Material und Methoden
3.1 Studiendesign
3.1.1 Unabhängige Variablen
3.1.1.1 Ballschulgruppe
3.1.1.2 Ernährungsgruppe
3.1.1.3 Ballschul- plus Ernährungsgruppe
3.1.1.4 Kontrollgruppe
3.1.2 Abhängige Variablen
3.1.2.1 Medizinische Untersuchung
3.1.2.2 Spiroergometrie
3.1.3 Rekrutierung
3.1.4 Normstichprobe
3.2 Statistische Auswertungen
3.3 Hypothesen
4 Ergebnisse
4.1 Ergebnisse der Gewichtsvariablen
4.2 Ergebnisse der Blutdruckvariablen
4.3 Ergebnisse der Lipidvariablen
4.4 Ergebnisse der ausdauerbezogenen Variablen
4.5 Ergebnisse des Zusammenhangs der Ausdauerleistungsfähigkeit mit metabolischen Markern
5 Diskussion
6 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit unterschiedliche Therapieansätze, bestehend aus Bewegung und Ernährungsumstellung, bei übergewichtigen Kindern im Grundschulalter zu einer Verbesserung gesundheitlicher Parameter führen und ob eine Korrelation zwischen der Ausdauerleistungsfähigkeit und metabolischen Risikomarkern besteht.
2.1.1 Definition
Um die Begriffe Übergewicht und Adipositas (von lat. adeps = fett) definieren zu können, muss zunächst klargestellt werden, dass, obwohl sie häufig zusammen genannt oder teilweise sogar synonym verwendet werden, eine klare Trennung zwischen Übergewicht und Adipositas von Nöten ist. Während Übergewicht lediglich die Überschreitung eines, bezogen auf die Körperhöhe, definierten Gewichtes beschreibt, ist das entscheidende Kriterium bei der Adipositas die erhöhte Fettmasse. Sobald der Fettanteil des Körpergewichts eine pathologische Relevanz erreicht hat, ist der Status einer chronischen Krankheit erreicht (WHO, 1997) und man spricht von Adipositas oder auch Fettleibigkeit. (Wabitsch & Kunze, 2006). Der ebenfalls häufig verwendete Begriff der Fettsucht ist irreführend, da es sich nicht um die klassischen Merkmale einer Sucht handelt.
Da die exakte Bestimmung des Körperfettanteils sehr aufwändig ist, hat sich der Körpermasse-Index = Body-mass-Index (BMI) als Schätzungsinstrument durchgesetzt. Die Berechnung erfolgt, indem man das Körpergewicht durch die Körperhöhe² teilt (kg/m²) (Wabitsch & Kunze, 2006). Sowohl die European Childhood Obesity Group (ECOG), als auch die Childhood Group der International Obesity Task Force (IOTF), empfehlen die Verwendung des BMI zur Diagnostizierung von Übergewicht oder Adipositas bei Kindern und Jugendlichen (Dietz & Bellizzi, 1999; Zwiauer & Wabitsch, 1997).
1 Einleitung: Die Arbeit thematisiert die steigende Adipositasprävalenz bei Kindern und die damit verbundenen gesundheitlichen Folgeschäden sowie die Zielsetzung der Untersuchung.
2 Theorie: Dieses Kapitel liefert einen Überblick über die Definitionen, Epidemiologie, metabolische Risikofaktoren wie Hypertonie und Dyslipidämie sowie Konzepte zur Prävention und Therapie von Adipositas bei Kindern.
3 Material und Methoden: Es wird das Studiendesign der Interventionsstudie mit 62 Kindern vorgestellt, inklusive der angewandten Untersuchungsmethoden wie Spiroergometrie und statistischer Auswertungsverfahren.
4 Ergebnisse: Die Untersuchungsergebnisse zu den Gewichtsvariablen, Blutdruck- und Lipidwerten sowie der Ausdauerleistungsfähigkeit werden dargestellt und im Hinblick auf die Hypothesen geprüft.
5 Diskussion: Die Ergebnisse werden kritisch reflektiert, wobei auf Schwierigkeiten in der Datenerhebung, Compliance und die Komplexität der metabolischen Zusammenhänge eingegangen wird.
6 Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Erkenntnisse und gibt Ausblicke auf zukünftige Forschungsmöglichkeiten im Bereich multimodaler Therapiekonzepte.
Übergewicht, Adipositas, Kinder, Sporttherapie, Ernährungstherapie, metabolische Marker, Ausdauerleistungsfähigkeit, Spiroergometrie, Blutdruck, Dyslipidämie, Insulinresistenz, Prävention, BMI, Körperfett, Kinderheilkunde.
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen von kombinierten Bewegungs- und Ernährungstherapien auf übergewichtige Kinder und deren metabolische sowie konditionelle Gesundheit.
Zu den zentralen Themen gehören die Adipositas im Kindesalter, Stoffwechselerkrankungen, die Bedeutung von körperlicher Fitness und die Wirksamkeit von Präventionsprogrammen.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie verschiedene Therapieansätze bei Grundschulkindern den Erfolg einer Gewichtsnormalisierung und die Verbesserung metabolischer Marker beeinflussen können.
Es handelt sich um eine randomisierte kontrollierte Studie (RCT), die anthropometrische Daten und Leistungsdaten aus der Spiroergometrie mittels univariater Varianzanalysen auswertet.
Der Hauptteil gliedert sich in eine umfassende theoretische Aufarbeitung der Adipositasfolgen und eine empirische Analyse von Interventionsgruppen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe.
Wichtige Begriffe sind Übergewicht, Adipositas, Sporttherapie, Ernährung, metabolische Marker, Ausdauer, Spiroergometrie und Gesundheitsprävention bei Kindern.
Übergewicht bezieht sich lediglich auf eine Gewichtsüberschreitung zur Körpergröße, während Adipositas durch einen pathologisch erhöhten Körperfettanteil charakterisiert ist und eine chronische Krankheit darstellt.
Eine gute Ausdauerleistungsfähigkeit gilt als Indikator für allgemeine Fitness und kann unabhängig vom Gewicht zur positiven Beeinflussung metabolischer Risikowerte beitragen.
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