Ausarbeitung, 2011
43 Seiten, Note: "-"
1 EINLEITUNG
2 AKTIVES IMAGINIEREN NACH C. G. JUNG
3 KATATHYMES BILDERLEBEN NACH HANSCARL LEUNER
4 DAS TOOL „PHANTASIE-REISE“ NACH JOHN O. STEVENS
5 GESTALTTHERAPIE
6 REPRÄSENTATIONSSYSTEME
7 COACHINGPROZESSPHASEN
7.1 ORIENTIERUNG – INHALTLICHE GESTALTUNG
8 VORAUSSETZUNGEN VON SEITEN DES COACH
9 VORAUSSETZUNGEN VON SEITEN DES COACHEES
9.1 ENTSPANNUNGSFÄHIGKEIT
9.2 KOOPERATIONSBEREITSCHAFT
9.3 AUFMERKSAMKEITSSTEUERUNG
9.4 KÖRPERWAHRNEHMUNG
9.5 SELBSTBEOBACHTUNG INNERER PROZESSE
9.6 DISKRIMINATION
9.7 AKZEPTANZ
9.8 KOGNITIVE FLEXIBILITÄT
9.9 DESIDENTIFIKATION
9.10 IMAGINATIONSFÄHIGKEIT
10 ÜBERPRÜFUNG DER VORAUSSETZUNGEN BEIM COACHEE
11 METHODISCHES VORGEHEN
11.1 VORBEREITUNG
11.2 DURCHFÜHRUNG DER PHANTASIE-REISE
11.3 ENDPHASE DER PHANTASIE-REISE
11.4 REFLEXIONSPHASE
12 EINSATZ VON PHANTASIE-REISEN
12.1 BEISPIEL AUS DER EIGENEN PRAXIS
12.2 BEISPIEL AUS DEM ANTI-STESS-TRAINING MIT KINDERN
12.3 BEISPIEL AUS ZWAR-PROJEKTEN
12.4 BEISPIEL AUS DER POESIETHERAPIE
12.5 DIE PHANTASIE-REISE „ROSENBUSCH“
13 MÖGLICHKEITEN
14 GRENZEN
15 FAZIT
Diese Arbeit untersucht die Eignung und den Nutzen von Phantasie-Reisen nach John O. Stevens innerhalb der Orientierungsphase eines Coachingprozesses. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie dieses imaginative Tool dazu beitragen kann, unbewusste Bedürfnisse zu aktivieren, Hindernisse zu identifizieren und neue Lösungswege zu entwickeln, um dem Coachee mehr Orientierung und Selbstreflexion zu ermöglichen.
Auszug aus der Übung: „Identifikation mit einem Rosenbusch“
Die Übung wird mit einer Entspannungsinstruktion eingeleitet Anweisung an den Phantasie-Reisenden: „Stellen Sie sich vor, Sie seien ein Rosenbusch. Werden Sie ein Rosenbusch und entdecken Sie, wie das ist, ein solcher zu sein... Lassen Sie Ihre Phantasie sich einfach entwickeln... Was für eine Art Rosenbusch sind Sie?... Wo wachsen Sie?... Wie sind Ihre Wurzeln?... In was für einem Boden stecken Sie?... Versuchen Sie nachzufühlen, wie Ihre Wurzeln in den Boden hinunterreichen... Wie ist Ihr Stamm, wie sind Ihre Zweige?... Entdecken Sie alle Einzelheiten darüber, ein Rosenbusch zu sein... Wie fühlen Sie sich als ein solcher?... Wie ist Ihr Leben als Rosenbusch?... Was erleben Sie, und was geschieht, wenn Sie die Existenz als Rosenbusch zu entdecken, wie Sie Ihr Leben empfinden und was Ihnen zustößt... Lassen Sie die Phantasie hierbei verweilen.“
1 EINLEITUNG: Einführung in die Bedeutung von Phantasie und Imagination für Entwicklungsprozesse und Begründung der Relevanz von Phantasie-Reisen im Coaching.
2 AKTIVES IMAGINIEREN NACH C. G. JUNG: Darstellung des Konzepts der aktiven Imagination nach C. G. Jung als frühen Grundstein imaginativer Verfahren.
3 KATATHYMES BILDERLEBEN NACH HANSCARL LEUNER: Einführung in das katathyme Bilderleben nach Leuner als gelenktes Tagtraum-Verfahren für therapeutische Zwecke.
4 DAS TOOL „PHANTASIE-REISE“ NACH JOHN O. STEVENS: Charakterisierung der Phantasie-Reisen nach Stevens als gelenkte Imaginationsübung innerhalb der Gestalttherapie.
5 GESTALTTHERAPIE: Überblick über die Gestalttherapie als theoretischer Hintergrund, der den Menschen ganzheitlich betrachtet.
6 REPRÄSENTATIONSSYSTEME: Erläuterung der fünf Wahrnehmungssysteme (VAKOG) und ihrer Bedeutung für die Erstellung innerer Repräsentationen.
7 COACHINGPROZESSPHASEN: Einordnung der verschiedenen Phasen im Coachingprozess mit Fokus auf die Orientierungsphase.
8 VORAUSSETZUNGEN VON SEITEN DES COACH: Anforderungen an die Kompetenzen und die Haltung des Coaches für den Einsatz imaginativer Tools.
9 VORAUSSETZUNGEN VON SEITEN DES COACHEES: Detaillierte Betrachtung notwendiger Fähigkeiten des Coachees, wie Entspannungsfähigkeit, Aufmerksamkeit und Imaginationsvermögen.
10 ÜBERPRÜFUNG DER VORAUSSETZUNGEN BEIM COACHEE: Methoden zur Evaluierung der Eignung eines Coachees für imaginative Verfahren.
11 METHODISCHES VORGEHEN: Strukturierte Anleitung zur Vorbereitung, Durchführung, Beendigung und Reflexion einer Phantasie-Reise.
12 EINSATZ VON PHANTASIE-REISEN: Praxisbeispiele in verschiedenen Kontexten, darunter Einzelcoaching, Stress-Training mit Kindern, ZWAR-Projekte und Poesietherapie.
13 MÖGLICHKEITEN: Darstellung der vielfältigen positiven Wirkfaktoren und Nutzenaspekte von Phantasie-Reisen.
14 GRENZEN: Kritische Beleuchtung der Limitationen, Kontraindikationen und potenzieller Risiken bei der Anwendung.
15 FAZIT: Zusammenfassende Bewertung der Phantasie-Reise als effektives Instrument, das bei fachgerechter Anwendung wertvolle Impulse im Coachingprozess setzen kann.
Phantasie-Reisen, Coaching, Orientierungsphase, Gestalttherapie, Imagination, Selbstreflexion, Ressourcenaktivierung, John O. Stevens, Körperwahrnehmung, Innere Bilder, Bewusstwerdung, Resonanz, Zielentwicklung, Mentales Training, Lebensqualität.
Die Arbeit analysiert, inwiefern Phantasie-Reisen nach John O. Stevens als methodisches Werkzeug sinnvoll in der Orientierungsphase eines Coachingprozesses eingesetzt werden können.
Die zentralen Felder umfassen imaginative Verfahren, Gestalttherapie, Coaching-Methodik, Repräsentationssysteme sowie die spezifischen Voraussetzungen für Coach und Coachee.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie imaginative Reisen genutzt werden können, um den Coachee beim Erkennen eigener Bedürfnisse und bei der Zielfindung zu unterstützen.
Die Autorin stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender Coaching- und Therapiemodelle sowie auf die Auswertung und Analyse von Praxisbeispielen.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die methodischen Voraussetzungen, das praktische Vorgehen, Praxisbeispiele sowie die Diskussion von Möglichkeiten und Grenzen.
Die Arbeit ist durch Begriffe wie Phantasie-Reisen, Coaching, Orientierungsphase, Gestalttherapie und Ressourcenaktivierung charakterisiert.
Die Arbeit betont, dass Phantasie-Reisen im Coaching unterstützend wirken und nicht als Ersatz für eine Therapie gedacht sind, auch wenn die Grenzen fließend sein können.
In dieser Phase geht es um die Klärung von Anliegen und Zielen; das Tool hilft hier, den Coachee schnell mit seinen unbewussten Bedürfnissen in Kontakt zu bringen.
Der Coach fungiert als "Reiseleiter" und nimmt eine sokratische Haltung ein, um dem Coachee durch neutrale, offene Fragen zu eigenen Erkenntnissen zu verhelfen.
Ja, die Arbeit weist auf Kontraindikationen bei bestimmten psychischen oder körperlichen Vorerkrankungen hin und betont, dass intensive Emotionen den Arbeitsprozess auch hemmen können.
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