Bachelorarbeit, 2012
63 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1 Ausgangssituation und Zielsetzung
1.2 Motivation
1.3 Methodik und Aufbau der Arbeit
2. Grundlagen „Grüne Logistik“
2.1 Irgendwie schon mal gehört: „Nachhaltigkeit“
2.1.1 Einführung nachhaltige Logistik
2.1.2 Ist Nachhaltigkeit messbar?
2.2 Was ist der CO2-Fußabdruck und wozu ermittelt man diesen?
2.3 Wie wird der CO²-Fußabdruck berechnet?
3. Gründe für die Containerisierung!
3.1 Entwicklung von Containern
3.2 Analyse der gegenwärtigen Situation in der Container Logistik
3.2.1 Schienengüterverkehr
3.2.2 Straßengüterverkehr
3.2.3 Binnenschifffahrt
3.2.4 Seeschifffahrt
3.2.5 Luftfrachtverkehr
3.3 Containertypen und –bauarten
3.4 Technologische Ansätze und Gesetzesregelungen als Einsparpotential von Treibhausgasemissionen
3.5 Bewertung der derzeitigen Situation in den Unternehmen, mit Hilfe der ausgewerteten Fragebögen
4. Analyse und erforderliche nachhaltige Verbesserungsmaßnahmen der Unternehmen, nach Auswertung der Fragebögen
5. Fazit
6. Zukunftsvisionen
Diese Arbeit untersucht die Bedeutung des CO2-Fußabdrucks als zentralen Indikator für eine nachhaltige Container-Logistik. Ziel ist es, durch eine fundierte theoretische Analyse und eine Unternehmensbefragung aufzuzeigen, wie ökologische Herausforderungen und ökonomische Ziele durch technologische Innovationen und optimierte Logistikmodelle in Einklang gebracht werden können.
3.1 Entwicklung von Containern
Der Erfolg des Containers geht auf die Form, die Größe, das verwendete Material und deren Bauweise zurück. Der Container ermöglicht dass fast jede Art von Ladung transportiert werden kann. Der Begriff „Container“ ist eher ein allgemeiner Begriff und stammt aus dem lateinischen (continere) was so viel bedeutet wie (umschließen, zusammenhalten, beinhalten, enthalten).42 Die „International Convention for Safe Containers“ (kurz CSC) definiert den Container als ein Transportgefäß, das: „a) von dauerhafter Beschaffenheit und daher genügend widerstandsfähig ist, um wiederholt verwendet werden zu können.“43
Container sind Großraumbehälter (auch: Übersee- oder Transcontainer) die weltweit nach ISO 668 genormt sind. Diese Container haben standardisierte Maße, welche ein effizienteres Be und Entladen, Stapeln, Transportieren und Umladen auf verschiedene Verkehrsmittel ermöglichen.44 Im Seetransport verwendete Container sind meistens 20-, 30-, 40- und 45ft lang. Die Seecontainer werden nach den ISO Normen mit einer Breite von 8ft (auch 2,438 m) gebaut. Die Höhe kann hingegen variieren. Sie beträgt in der Regel 8ft 6in, 9ft und 9ft 6in.45 Bei der Verwendung der verschiedenen Containertypen, kommt es zu großen Widersprüchen mit einem standardisierten Transportsystem, der genormten Europalette. Die Innenbreite der Standardcontainer ist nicht so geschaffen, dass zwei Europaletten nebeneinander gestaut werden können. Dies hat historische Gründe. Die Maße der Container sind Standardmaße, damaliger amerikanischer LKWs. Daraus entwickelten sich dann die Grundabmessungen moderner ISO Standardcontainer.46 Als mögliche Verkehrsmittel für den Container Transport stehen den verschiedenen Speditionen der Schienen-, Straßen- und Schiffstransport zur Verfügung.47 Heutzutage gibt es viele Abwandlungen des „normalen“ Containers, welche eine nachhaltigere Container Logistik nach sich ziehen. Diese werden in Kapitel 3.3 genauer erläutert.
1. Einleitung: Erläutert die Ausgangslage der steigenden Treibhausgasemissionen durch die Globalisierung und definiert die Zielsetzung sowie methodische Vorgehensweise der Arbeit.
2. Grundlagen „Grüne Logistik“: Behandelt die Definition von Nachhaltigkeit, das Nachhaltigkeitsdreieck und die Bedeutung sowie Berechnung des CO2-Fußabdrucks.
3. Gründe für die Containerisierung!: Analysiert die historische Entwicklung von Containern, vergleicht verschiedene Verkehrsträger und bewertet technologische Ansätze sowie empirische Daten aus der Unternehmensbefragung.
4. Analyse und erforderliche nachhaltige Verbesserungsmaßnahmen der Unternehmen, nach Auswertung der Fragebögen: Fasst die Ergebnisse der Umfrage zusammen, identifiziert Defizite in der Umsetzung und leitet Handlungsempfehlungen für Unternehmen ab.
5. Fazit: Zieht ein Resümee über die Notwendigkeit der nachhaltigen Container-Logistik und reflektiert die Durchführung der eigenen Unternehmensbefragung.
6. Zukunftsvisionen: Beschreibt technologische Zukunftsszenarien, wie selbstorganisierende Fahrzeuge und Container, sowie die Vision einer CO2-Wirtschaft.
Grüne Logistik, Nachhaltigkeit, CO2-Fußabdruck, Container, Containerschifffahrt, Treibhausgasemissionen, Schienengüterverkehr, Straßengüterverkehr, Kombinierter Verkehr, Transporttechnologien, Supply Chain, Emissionsreduzierung, Unternehmensbefragung, Umweltmanagement, Logistikbranche
Die Arbeit untersucht, wie Logistikunternehmen durch nachhaltige Strategien und den Einsatz moderner Technologien ihren CO2-Fußabdruck in der Container-Logistik reduzieren können.
Zentrale Themen sind die theoretische Fundierung der Nachhaltigkeit, die Analyse von Verkehrsträgern und Containerbauarten sowie die empirische Bestandsaufnahme des Nachhaltigkeitsbewusstseins in der deutschen Logistikbranche.
Das Hauptziel besteht darin, aufzuzeigen, wie Umwelt- und Ressourcenschutz mit den ökonomischen Zielen von Logistikunternehmen vereinbart werden kann.
Der Autor stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie auf eine eigene Unternehmensbefragung mittels Fragebögen, um den Ist-Zustand und die Einstellungen zur Grünen Logistik zu evaluieren.
Der Hauptteil analysiert die Gründe für die Containerisierung, vergleicht unterschiedliche Transportmittel hinsichtlich ihrer ökologischen Effizienz und bewertet die technologischen sowie organisatorischen Einsparpotentiale.
Wichtige Begriffe sind Grüne Logistik, CO2-Fußabdruck, Containerisierung, Kombinierter Verkehr und Emissionsreduzierung.
Die Schifffahrt ist ein zentraler Pfeiler des globalen Handels, bietet aber durch Technologien wie "SkySails" oder den Einsatz von verflüssigtem Erdgas (LNG) bedeutende Möglichkeiten zur Senkung der Emissionen pro transportierter Einheit.
Der kombinierte Verkehr (z. B. Straße/Schiene) wird als eine der effizientesten Methoden identifiziert, um die Stärken verschiedener Verkehrsmittel zu nutzen und durch eine höhere Auslastung Umweltbelastungen signifikant zu senken.
Als Hauptbarrieren nennt der Autor mangelndes Personal, hohe Kosten für die Implementierung sowie das Fehlen direkter Anforderungen seitens der Auftraggeber (Verlader).
Die Vision umfasst selbstorganisierende Lager, Fahrzeuge und Container, die durch intelligente Vernetzung Fehler minimieren, sowie den Übergang zu einer CO2-Wirtschaft, in der das Gas als industrieller Rohstoff genutzt wird.
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