Bachelorarbeit, 2012
64 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung und Ziel der Arbeit
2 Auswahl relevanter Mobile Marketing Forschungsliteratur
3 Strukturierung der Mobile Marketing Forschungsliteratur
3.1 Dimensionen der Strukturierung
3.2 PRICE - Preispolitik
3.2.1 Ortsabhängige preispolitische Aktivitäten
3.2.2 Ortsunabhängige preispolitische Aktivitäten
3.3 PROMOTION – Kommunikationspolitik
3.3.1 Ortsabhängige kommunikationspolitische Aktivitäten
3.3.2 Ortsunabhängige kommunikationspolitische Aktivitäten
3.4 Übersicht über die Ergebnisse
4 Implikationen
5 Zusammenfassung
Ziel dieser Arbeit ist es, den aktuellen Forschungsstand im Bereich Mobile Marketing durch eine strukturierte Analyse vorhandener Primärliteratur abzubilden, Diskrepanzen in der Forschung aufzuzeigen und praxisrelevante Ableitungen sowie zukünftige Forschungsrichtungen zu identifizieren.
Strukturierung der Mobile Marketing Forschungsliteratur
Nachdem die Literatur, wie in den vorherigen Abschnitten beschrieben, selektiert wurde, kann nun eine Strukturierung und anschließend eine detaillierte Betrachtung der MM Forschungsliteratur vorgenommen werden. Die Strukturierung erfolgt nach zwei Dimensionen. Die Dimensionen werden in Abschnitt 3.1 erläutert. In den darauf folgenden beiden Abschnitten werden die Haupterkenntnisse aus den Bereichen Preis- und Kommunikationspolitik dargelegt und die Matrix im Anhang auf Seite XIII fasst die Ergebnisse der Literaturbetrachtung übersichtlich zusammen.
Es wurde eine Orientierung an den „4 P“ gewählt, da dieses Konzept als „prime classificational scheme in marketing“ (Waterschoot/Van Den Bulte, 1992: S. 83) noch heute praktische sowie akademische Aufmerksamkeit genießt. Die Fokussierung auf Price und Promotion wird begründet, da im Verlauf der Literaturbetrachtung festgestellt wurde, dass sich die vorhandene Literatur vornehmlich diesem Bereich zuordnen lässt. Darüber hinaus wird in der Preis- und in der Kommunikationspolitik unterschieden, ob bei den Marketingaktivitäten die Location, also der aktuelle Aufenthaltsort des Beworbenen, als Grund oder Anpassungsoption für die Ausgabe spezieller Location-Based-Services bzw. Location-Based-Advertising herangezogen wird.
1 Einleitung und Ziel der Arbeit: Einführung in die Relevanz des mobilen Werbemarktes und Darlegung der Zielsetzung der vorliegenden Arbeit.
2 Auswahl relevanter Mobile Marketing Forschungsliteratur: Erläuterung der methodischen Vorgehensweise bei der Literatursuche und -auswahl aus 55 Artikeln zehn renommierter Journals.
3 Strukturierung der Mobile Marketing Forschungsliteratur: Umfassende Kategorisierung der Literatur nach Preis- und Kommunikationspolitik sowie Analyse von Adoptionsfaktoren.
3.1 Dimensionen der Strukturierung: Definition der Kriterien zur Einordnung der Forschung, insbesondere unter Berücksichtigung von Ortsabhängigkeit und Forschungszielen.
3.2 PRICE - Preispolitik: Untersuchung von Mobile Financial Services und Mobile Payment unter Differenzierung in ortsabhängige und ortsunabhängige Aktivitäten.
3.2.1 Ortsabhängige preispolitische Aktivitäten: Analyse des Forschungsstandes, der aufgrund mangelnder Praxisdaten und Vertrauensaspekten noch sehr begrenzt ist.
3.2.2 Ortsunabhängige preispolitische Aktivitäten: Diskussion von Studien zu Vertrauen, Risikowahrnehmung und Akzeptanz bei mobilen Zahlungssystemen.
3.3 PROMOTION – Kommunikationspolitik: Darstellung von Maßnahmen wie Mobile Coupons, Mobile Advertising und Location-Based-Advertising.
3.3.1 Ortsabhängige kommunikationspolitische Aktivitäten: Erforschung von Vertrauen und Akzeptanz gegenüber ortsbezogenen Werbeformaten und Coupons.
3.3.2 Ortsunabhängige kommunikationspolitische Aktivitäten: Betrachtung von Mobile Advertising und SMS-basierter Werbung unter Fokus auf Einstellung und Adoption.
3.4 Übersicht über die Ergebnisse: Tabellarische Zusammenführung der Schwerpunkte der betrachteten Forschung und Identifikation von Forschungslücken.
4 Implikationen: Ableitung praxisorientierter Empfehlungen sowie zukünftiger Forschungsbedarfe aus dem Literatur-Review.
5 Zusammenfassung: Abschließendes Resümee über den aktuellen Stand und die zukünftige Bedeutung der Integration mobiler Kanäle in den Marketing-Mix.
Mobile Marketing, Mobile Advertising, Mobile Payment, Location-Based-Advertising, Akzeptanz, Adoption, Preispolitik, Kommunikationspolitik, Konsumentenverhalten, Vertrauen, Privatsphäre, Permission-Based-Marketing, Innovationsdiffusion, Mediamix, Mobile Coupons.
Die Arbeit bietet eine fundierte Übersicht über den aktuellen "State-of-the-Art" in der Mobile-Marketing-Forschung, indem sie relevante Fachliteratur systematisch strukturiert und analysiert.
Die zentralen Themenfelder liegen in der Preis- und Kommunikationspolitik, wobei insbesondere Faktoren, die das Konsumentenvertrauen, die Akzeptanz und das Adoptionsverhalten bei mobilen Dienstleistungen beeinflussen, untersucht werden.
Ziel ist es, ein Bild der aktuellen Forschung zum Mobile Marketing zu zeichnen, Diskrepanzen zu identifizieren und Anhaltspunkte für zukünftige Forschungsrichtungen sowie die Praxis zu liefern.
Es wird ein systematischer Primärliteratur-Review durchgeführt, der 55 Fachartikel aus zehn renommierten Journals umfasst, die im Zeitraum zwischen 2007 und 2012 publiziert wurden.
Der Hauptteil gliedert die Literatur nach dem "4 P"-Modell mit Fokus auf Preis- und Kommunikationspolitik, differenziert nach ortsabhängigen und ortsunabhängigen Aktivitäten und analysiert Treiber für Akzeptanz und Adoption.
Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie Mobile Advertising, Location-Based-Advertising, Mobile Payment, Konsumentenvertrauen und Adoptionsmodelle aus.
Studien zeigen, dass trotz kultureller Unterschiede bei der Gewichtung bestimmter Faktoren (z.B. Entertainment vs. Information) innerhalb junger Zielgruppen ein recht ähnliches Akzeptanzverhalten festzustellen ist.
Die Privatsphäre ist ein entscheidender Hemmfaktor. Die Akzeptanz steigt jedoch, wenn Konsumenten einen hohen Mehrwert wahrnehmen, der die Bedenken bezüglich der Datennutzung überwiegt.
Dies liegt vor allem daran, dass entsprechende Angebote in der Praxis erst entstehen und Bankinstitute ihre internen Daten zu Transaktionen aus Sicherheits- und Wettbewerbsgründen nicht öffentlich zugänglich machen.
Die explizite Zustimmung der Kunden ("Opt-In") ist aufgrund gesetzlicher Rahmenbedingungen, insbesondere in Europa, eine zwingende Voraussetzung für die Akzeptanz und Glaubwürdigkeit von SMS-Werbekampagnen.
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