Doktorarbeit / Dissertation, 2003
134 Seiten, Note: sehr gut
1 HERMENEUTISCHER EXKURS
1.1 Methoden
1.1.1 Dauermethode
1.1.1.1 Historischer Hintergrund
1.1.1.2 Allgemeines zum Dauertraining
1.1.2 Intervallmethode
1.1.2.1 Historischer Hintergrund
1.1.2.2 Allgemeines zum Intervalltraining
1.1.2.3 Weitere Intervallvarianten
1.1.3 Dauer- versus Intervalltraining
1.2 Training mit Herzpatienten
1.2.1 Ausdauertraining mit Patienten unterschiedlicher Herzerkrankungen
1.2.1.1 Dauertraining mit Patienten unterschiedlicher Herzerkrankungen
1.2.1.2 Intervalltraining mit Patienten unterschiedlicher Herzerkrankungen
1.2.1.2.1 Intensitätsbestimmung für das Intervalltraining mit Patienten unterschiedlicher Herzerkrankungen
1.2.2 Krafttraining mit Patienten unterschiedlicher Herzerkrankungen
1.2.3 Atemtraining mit herzinsuffizienten Patienten
1.3 Die kardiologische Rehabilitation
1.3.1 Historischer Abriss der kardiologischen Rehabilitation
1.3.2 Die Phasen der Rehabilitation
2 EMPIRISCHE AUSFÜHRUNGEN
2.1 Probanden
2.1.1 Das Intervallkollektiv
2.1.2 Das Dauerkollektiv
2.2 Methodik
2.2.1 Training
2.2.1.1 Quantifizierbare Trainingsdaten
2.2.1.1.1 Dauertraining
2.2.1.1.2 Intervalltraining
2.2.1.2 Nicht quantifizierbare Trainingsdaten
2.2.2 Testung
2.2.3 Kontraindikationen für die Teilnahme
3 DATENAUSWERTUNG – RESULTATE
3.1 Auswertung der Mittelwertsvergleiche der Maximalwerte des Eingangs- und Ausgangstest mit ANOVA/MANOVA
3.2 Auswertung der Mittelwertsvergleiche geschlechtsspezifisch mit ANOVA/MANOVA
3.2.1 Das Dauerkollektiv
3.2.2 Das Intervallkollektiv
3.3 Zusammenhänge zwischen der Gesamttrainingszeit und den erhobenen Parametern
3.3.1 Korrelationen der Gesamttrainingszeit mit den Änderungen ausgewählter Parameter im Intervallkollektiv
3.3.2 Korrelationen der Gesamttrainingszeit mit den Änderungen ausgewählter Parameter im Dauerkollektiv
4 DISKUSSION
4.1 Limitierungen der Studie
4.2 Studienüberblick
5 KONKLUSION
Die vorliegende Dissertation zielt darauf ab, die Wirksamkeit und Eignung des Intervalltrainings im Vergleich zur klassischen Dauermethode in der stationären kardiologischen Rehabilitation zu untersuchen, um eine effektivere Trainingssteuerung für Patienten mit eingeschränkter Leistungsfähigkeit zu ermöglichen.
1.1.2 Intervallmethode
Diese Methode charakterisiert eine systematische Abfolge von Arbeits- und Erholungsphasen. Die Pause ermöglicht aber keine vollständige Erholung, sondern es ergibt sich eine sogenannte „lohnende Pause“. Die Erholungsphase wird dabei so kurz gehalten, dass es nur zu einer unvollständigen Regeneration kommt. Dadurch ergibt sich bei gleicher durchschnittlicher Intensität als beim Dauertraining eine Summe höherer Belastungsanstiege in den intensiveren Arbeitsintervallen.
Wird für die Belastungsphasen nur eine kurze Zeitspanne anberaumt, so kann eine höhere Intensität gewählt werden. Somit wird der anaerobe Stoffwechsel vermehrt beansprucht. Wenn die Arbeitsphasen allerdings länger vorgesehen sind, so ist die Intensität niedriger und der aerobe Stoffwechsel wird dabei mehr betont. Zusätzlich zur aeroben Ausdauer wird auch Einfluss auf spezielle Ausdauer, spezielle Kraft und Koordination genommen. Mit einer einzigen Trainingsmethode kann die sportliche Leistungsfähigkeit sehr vielfältig positiv gesteuert werden.
Die intermittierenden Belastungsformen sind durch folgende Elemente gekennzeichnet:
Dauer der Belastungsphase
Intensität der Belastungsphase
Dauer der Erholungsphase
Art und Intensität der Tätigkeit in der Erholung
Anzahl der Wiederholungen
In der richtigen Kombination von Intensität, Gesamtdauer, Länge der Pausen- und Arbeitsintervalle liegt das Geheimnis der Wirksamkeit des Intervalltrainings. Durch die Vielzahl an möglichen Einflussfaktoren ergibt sich eine Fülle von Variationsmöglichkeiten. Die Personengruppe mit der trainiert werden soll, kann damit viel individueller und dosierter unterstützt werden.
1 HERMENEUTISCHER EXKURS: Bietet eine theoretische Auseinandersetzung mit den Trainingsmethoden (Dauer- vs. Intervallmethode), dem Training bei Herzpatienten sowie dem allgemeinen Rahmen der kardiologischen Rehabilitation.
2 EMPIRISCHE AUSFÜHRUNGEN: Beschreibt das Kollektiv der 221 Probanden, die Gruppeneinteilung sowie die methodische Durchführung des Trainings und der Testung.
3 DATENAUSWERTUNG – RESULTATE: Präsentiert die statistische Analyse der Eingangs- und Ausgangswerte mittels ANOVA/MANOVA und untersucht Korrelationen zwischen Trainingsumfang und Leistungsveränderungen.
4 DISKUSSION: Reflektiert die Ergebnisse unter Berücksichtigung der Limitierungen der Studie und ordnet diese in den aktuellen wissenschaftlichen Diskurs ein.
5 KONKLUSION: Fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und unterstreicht die Überlegenheit des Intervalltrainings zur Effizienzsteigerung in der kardiologischen Rehabilitation.
Kardiologische Rehabilitation, Intervalltraining, Dauermethode, Herzinsuffizienz, Leistungsfähigkeit, Trainingssteuerung, Rampentest, Aerobe Kapazität, Stoffwechsel, Muskulatur, Trainingsreiz, Koronare Herzerkrankung.
Die Arbeit untersucht den Nutzen und die Sicherheit von Intervalltraining im Vergleich zur konventionellen Dauermethode in der stationären kardiologischen Rehabilitation.
Die zentralen Themen sind die Trainingsmethodik für Herzpatienten, die physiologischen Anpassungsprozesse durch unterschiedliche Belastungsformen und die praktische Umsetzbarkeit in Rehabilitationszentren.
Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch eine individuell abgestimmte Intervallmethode die Leistungsfähigkeit von Herzpatienten effizienter verbessert werden kann als mit herkömmlichen Methoden.
Es wird eine quantitative empirische Untersuchung durchgeführt, bei der mittels ANOVA/MANOVA Mittelwertsvergleiche und Korrelationsanalysen der erhobenen physiologischen Parameter durchgeführt wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Exkurs, die Darstellung des empirischen Vorgehens (Probanden und Methodik) sowie die detaillierte Auswertung und Diskussion der Resultate.
Die wichtigsten Begriffe sind kardiologische Rehabilitation, Intervalltraining, Herzinsuffizienz, Trainingssteuerung und Leistungsfähigkeit.
Der steile Rampentest ist ein diagnostisches Instrument, um individuell optimale Belastungsintensitäten für Herzpatienten zu definieren und so die Trainingssteuerung zu präzisieren.
Es ermöglicht eine effektivere Verbesserung der peripheren Muskulatur und eine beschleunigte Steigerung der Leistungsfähigkeit, ohne das Herz übermäßig zu belasten, da das Belastungs-Pausen-Verhältnis individuell optimiert wird.
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