Hausarbeit (Hauptseminar), 2010
22 Seiten, Note: 1,5
0. Einleitung
1. Das Symbol
1.1. Etymologie des Terminus Symbol
1.2. Definition
1.3. Resümee
2. Grundlagen für das Symbolverständnis von Halbfas und Biehl
2.1. Das Symbolverständnis in der Psychoanalyse
2.2. Das Symbolverständnis in der Philosophie
2.3. Das Symbolverständnis in der Theologie
2.4. Das Symbolverständnis in der Religionswissenschaft
2.5. Vergleich der Symbolverständnisse
3. Das Symbolverständnis von Halbfas und Biehl
3.1. Das Symbolverständnis nach Halbfas
3.2. Das Symbolverständnis nach Biehl
3.3. Vergleich des Symbolverständnisses von Biehl und Halbfas
4. Symboldidaktik
4.1. Symboldidaktik nach Halbfas
4.2. Symboldidaktik nach Biehl
4.2.1. Entwicklung der Symbolfähigkeit und des Symbolverständnisses nach Biehl
4.2.1.1. Die wichtigsten Phasen in der Kindheit für die Entwicklung des Symbolverständnisses
4.2.1.2. Die Stufen der Symbolfunktion
4.3. Vergleich der beiden Ansätze
5. Fazit
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, ein tieferes Verständnis für die Bedeutung von Symbolen in der heutigen Welt zu entwickeln und deren pädagogische Relevanz, insbesondere im Religionsunterricht, zu untersuchen. Im Zentrum steht dabei die Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Symboltheorien und den daraus abgeleiteten symboldidaktischen Ansätzen von Hubertus Halbfas und Peter Biehl, um eine eigene fundierte Position für die schulische Praxis zu erarbeiten.
4.2.1.1. Die wichtigsten Phasen in der Kindheit für die Entwicklung des Symbolverständnisses
Um auf die Symbolentwicklung bei Kindern genauer einzugehen, ist die grundlegende Frage, wie Symbole im Kindesalter gebildet werden. In seiner Phantasie schafft sich ein Kleinkind zwischen seinem vierten und zwölften Lebensmonat die Objekte, die es den inneren Bedürfnissen entsprechend braucht, um die Trennung von der Mutter zu verarbeiten. Die hier geschaffenen Übergangsobjekte ähneln den Eigenschaften einer guten Mutter, sie zeigen Verlässligkeit und bewegliche Anpassung. Bei diesen Übergangsobjekten handelt es sich um formbare Medien, die ihre Bedeutung durch die Phantasie des Kindes gewinnen. Es entsteht also ein Zwischenbereich zwischen den festumrissenen Objekten der Außenwelt und der flexiblen Phantasie des Kindes. Diese frühen Übergangsobjekte werden bei einer normalen Entwicklung mit ca. einem Jahr durch „reifere“ ersetzt, wie alltägliche und religiöse Rituale sowie höhere Symbolformen der Kultur und Religion. In der nun folgenden Phase der Symbolbildung werden Gegenstände bereits als Teil der Außenwelt wahrgenommen. Kinder im Alter von eineinhalb und zwei Jahren können mit Hilfe eines differenzierten „Zeichens“ nicht anwesende Personen, Gegenstände oder Ereignisse anwesend sein lassen. Im Alter zwischen zwei und drei Jahren genügt den Kindern eine verbale Erwähnung, um nicht-aktuelle Ereignisse zu vergegenwärtigen. Im Symbolspiel lernt das Kind einen freien Umgang mit den Bedeutungsträgern. Schon eine geringe Ähnlichkeit mit dem Bezeichneten genügt, um fast alle Dinge an alle Dinge und alle Dinge an das „Ich“ assimilieren zu können. In dieser Phase werden die wichtigsten Voraussetzungen für den späteren Umgang mit religiösen Symbolen geschaffen.
0. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Allgegenwart von Symbolen in unserer Gesellschaft und formuliert das Ziel der Arbeit, eine Definition zu finden und die symboldidaktischen Ansätze von Halbfas und Biehl kritisch zu vergleichen.
1. Das Symbol: Dieses Kapitel klärt die etymologische Herkunft des Wortes Symbol, erarbeitet eine neutrale Definition und zieht ein Resümee über die Bedeutung von Symbolen für den Menschen.
2. Grundlagen für das Symbolverständnis von Halbfas und Biehl: Es werden die verschiedenen Symbolverständnisse aus Psychoanalyse, Philosophie, Theologie und Religionswissenschaft dargestellt und miteinander verglichen, um ein Fundament für die weitere Untersuchung zu bilden.
3. Das Symbolverständnis von Halbfas und Biehl: Dieses Kapitel vertieft die spezifischen Theorien von Halbfas und Biehl zum Symbolverständnis und stellt ihre jeweiligen Strukturmerkmale gegenüber.
4. Symboldidaktik: Hier erfolgt eine ausführliche Analyse der Symboldidaktik als Unterrichtsform, inklusive der spezifischen Konzepte der beiden Didaktiker sowie einer detaillierten Betrachtung der kindlichen Symbolentwicklung.
5. Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen, betont die hohe Relevanz der Symboldidaktik für einen abwechslungsreichen Religionsunterricht und reflektiert die persönliche favorisierte Position der Autorin.
Symbol, Symboldidaktik, Religionsunterricht, Halbfas, Biehl, Symbolverständnis, Symbolentwicklung, Kindheit, Interpretation, Erfahrung, Religion, Kommunikation, Sinnstiftung, Phänomenologie, Pädagogik.
Die Arbeit untersucht das Wesen von Symbolen und deren didaktische Anwendung im schulischen Kontext, insbesondere im Fach Religion, anhand der Theorien von Halbfas und Biehl.
Die zentralen Felder umfassen die Definition und Etymologie von Symbolen, die philosophisch-theologischen Grundlagen sowie die praktische Umsetzung der Symboldidaktik.
Ziel ist es, ein fundiertes Verständnis für die Bedeutung von Symbolen zu entwickeln und einen Vergleich der symboldidaktischen Konzepte von Halbfas und Biehl vorzunehmen, um eine Position für die Unterrichtspraxis zu gewinnen.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und dem Vergleich theoretischer Positionen verschiedener Vertreter aus den Bereichen Religionsdidaktik, Psychologie und Philosophie.
Der Hauptteil widmet sich der Klärung der Symbolverständnisse in den Geisteswissenschaften sowie der detaillierten Darstellung und dem Vergleich der Ansätze von Hubertus Halbfas und Peter Biehl.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Symbol, Symboldidaktik, Religionsunterricht, Sinnstiftung und die Namen der beiden Hauptvertreter Halbfas und Biehl charakterisiert.
Während Halbfas Symbole als nicht interpretierbare, tiefenpsychologische Gegebenheiten betrachtet, plädiert Biehl für eine kritische, rationale Auseinandersetzung und Interpretation, die sich an der Lebenswelt der Schüler orientiert.
Sie ist entscheidend, um den Unterricht altersgerecht zu gestalten, da Kinder unterschiedliche kognitive Voraussetzungen mitbringen, um die tieferen Bedeutungen von Symbolen zu erfassen.
Der Erfahrungsbegriff ist zentral, da Symbole für Biehl und Halbfas erst dann ihre volle Wirksamkeit entfalten, wenn sie mit der gelebten Erfahrung der Schüler in Beziehung gesetzt werden.
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