Masterarbeit, 2012
150 Seiten
1. Einleitung
2. Grundlagen der Unternehmensbewertung
2.1. Grundlegende Begriffe
2.2. Konzeptionen, Funktionen und Anlässe für Unternehmensbewertungen
3. Methoden der Unternehmensbewertung
3.1. Einzelbewertungsverfahren
3.1.1. Substanzwert
3.1.2. Substanzwert auf Grundlage von Liquidationswerten
3.1.3. Beurteilung der Einzelbewertungsverfahren
3.2. Mischverfahren
3.3. Gesamtbewertungsverfahren
3.3.1. Ertragswertverfahren
3.3.2. Discounted Cashflow-Verfahren
3.3.3. Beurteilung der Gesamtbewertungsverfahren
3.4. Vergleichsverfahren
3.4.1. Multiplikatorverfahren auf Basis vergleichbarer Unternehmen
3.4.2. Multiplikatorverfahren auf Basis von Erfahrungswerten
3.4.3. Beurteilung der Vergleichsverfahren
3.5. Unternehmensbewertungsverfahren in Zeiten der Wirtschaftskrise
3.5.1. Die Überlegenheit der DCF-Verfahren
3.5.2. Auswirkungen der Krise auf die DCF-Verfahren
3.5.2.1. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
3.5.2.2. Basiszinssatz
3.5.2.3. Marktrisikoprämie
3.5.2.4. Beta-Faktor
3.5.2.5. Wachstumsannahmen
3.6. Fazit
3.7. Grundsätzliche Überlegungen zur weiteren Vorgehensweise
4. Externe Rechnungslegung und Unternehmensbewertung
4.1. Wesentliche Basiselemente der Rechnungslegung für die Unternehmensbewertung
4.1.1. Bestandteile des Jahresabschlusses nach HGB
4.1.2. Bestandteile des Jahresabschlusses nach IFRS
4.2. Grundsätze der Bilanzbewertung
4.2.1. Zugangsbewertung
4.2.1.1. Zugangsbewertung nach nationalen Normen
4.2.1.2. Zugangsbewertung nach IFRS
4.2.2. Folgebewertung
4.2.2.1. Wertkorrekturen nach nationalen Normen
4.2.2.2. Wertkorrekturen nach IFRS
4.3. Erfolgskonzeptionen
4.3.1. Erfolgskonzeption nach nationalen Normen
4.3.2. Erfolgskonzeption nach IFRS
4.4. Kapitalflussrechnung
4.4.1. Kapitalflussrechnung nach nationalen Normen
4.4.2. Kapitalflussrechnung nach IFRS
4.5. Berichtsinstrumente
4.5.1. Anhang
4.5.1.1. Anhang nach nationalen Normen
4.5.1.2. Anhang nach IFRS
4.5.2. Segmentbericht
4.5.2.1. Segmentbericht nach nationalen Normen
4.5.2.2. Segmentbericht nach IFRS
4.5.3. Lagebericht
4.5.3.1. Wirtschaftsbericht
4.5.3.2. Prognosebericht
4.5.3.3. Chancenbericht
4.5.3.4. Risikobericht
4.5.3.5. Nachtragsbericht
4.5.3.6. Finanzrisikobericht
4.5.3.7. Forschungs- und Entwicklungsbericht
4.5.3.8. Zweigniederlassungsbericht
4.5.3.9. Vergütungsbericht
4.5.3.10. Übernahmebericht
4.5.4. Wertorientierte Berichterstattung
4.6. Eignungsbeurteilung der externen Rechnungslegung für die Unternehmensbewertung
4.6.1. Notwendigkeit und Beschränkungen der externen Rechnungslegung
4.6.1.1. Notwendigkeit der externen Rechnungslegung zur Bestimmung von Unternehmenswerten
4.6.1.2. Beschränkungen der externen Rechnungslegung zur Bestimmung von Unternehmenswerten
4.6.1.3. Datengewinnung aus Jahresabschlüssen
4.6.1.4. Analyse und Bereinigung von Jahresabschlüssen
4.6.2. Eignungsbeurteilung für die Substanzwertverfahren
4.6.3. Eignungsbeurteilung für die ertragsorientierten Bewertungsverfahren
4.6.3.1. Erfolgsgrößenermittlung und Prognose
4.6.3.2. Eignungsbeurteilung der Rechnungslegung
4.6.3.3. Auswirkungen verschiedener Rechnungslegungsnormen zur Bestimmung des Unternehmenswertes nach den ertragsorientierten Bewertungsverfahren
4.6.4. Eignungsbeurteilung für die Vergleichsverfahren
4.6.5. Eignungsbeurteilung und Besonderheiten bei kleinen und mittleren Unternehmen
4.7. Eignungsbeurteilung der wertorientierten Berichterstattung zur Bestimmung von Unternehmenswerten
4.8. Vorteile des Free Cashflow-Verfahrens
5. Empirische Beurteilung der Jahresabschlüsse der DAX 30-Unternehmen hinsichtlich der Unternehmensbewertung nach dem Free Cashflow Verfahren
5.1. Untersuchungsdesign
5.1.1. Stichprobe
5.1.2. Aufbau der Untersuchung
5.2. Beurteilung der Verfügbarkeit der Informationen für das Free Cashflow Verfahren
5.2.1. Quantitative Informationen
5.2.2. Qualitative Informationen
5.2.2.1. Gesamtwirtschaft
5.2.2.2. Branche
5.2.2.3. Wettbewerbssituation
5.2.2.4. Rentabilität
5.2.2.5. Wertschöpfung
5.2.2.6. Erfolg
5.2.2.7. Liquidität
5.2.2.8. Finanzierung
5.2.2.9. Investitionen
5.2.3. Performance-Beurteilung der Stichprobe anhand des Kriterienkatalogs
5.2.4. Anmerkungen zur wertorientierten Berichterstattung im Rahmen der Untersuchung
6. Zusammenfassung und Würdigung der Ergebnisse
Die Masterarbeit untersucht die Eignung der externen Rechnungslegung als Informationsgrundlage für die Unternehmensbewertung, insbesondere unter Anwendung des Free Cashflow-Verfahrens. Im Zentrum der Forschungsfrage steht die Analyse, inwiefern Jahresabschlüsse nach HGB und IFRS die notwendigen quantitativen und qualitativen Daten liefern, um eine fundierte Bewertung vorzunehmen, wobei auch empirische Befunde bei DAX 30-Unternehmen herangezogen werden.
3.3.2. Discounted Cashflow-Verfahren
Um den UW zu bestimmen, werden bei den DCF-Verfahren zukünftige Cashflows (CF) an die Kapitalgeber diskontiert. Dies entspricht grundsätzlich dem Modell der EW-Methode. Zur Bestimmung des Diskontierungszinssatzes wird dabei ausschließlich auf kapitalmarkttheoretische Modelle, i. A. auf das CAPM abgestellt. Als Ergebnis der UB wird der als Shareholder Value bezeichnete Marktwert des Eigenkapitals (EK) ermittelt. Je nach Definition der relevanten CF und der anzuwendenden Diskontierungszinssätze, kann zwischen verschiedenen DCF-Verfahrenstypen unterschieden werden:
− Weighted Average Cost of Capital (WACC) Approach,
− Flow-to-Equity (FTE) Approach,
− Adjusted Present Value (APV) Approach.
Den gängigsten und am weitverbreitetsten Ansatz stellt der WACC-Ansatz auf Basis von FCF dar, weshalb im Folgenden lediglich diese Methode präziser erläutert wird. Hierbei wird ein potenziell zur Verfügung stehender Zahlungsüberschuss unter der Fiktion einer vollständigen Eigenfinanzierung des Unternehmens betrachtet. Ziel dieser Betrachtung ist es, der Diskontierung finanzierungsneutrale CF zugrunde zu legen. Finanzierungsverhältnisse, Kapitalstruktur und Steuervorteile aus Fremdfinanzierungsverhältnissen werden lediglich über den Diskontierungszinssatz erfasst. Dazu ist es erforderlich, das Unternehmen in einen Leistungs- und einen Finanzierungsbereich aufzuspalten. FCF umfassen dabei lediglich die Zahlungsströme aus dem Leistungsbereich, sodass CF aus dem Außenfinanzierungsbereich die Höhe der FCF nicht beeinflussen. Die zweistufige Ermittlung des UW verlangt zuerst die Bestimmung des Marktwerts des Gesamtkapitals. Dieser ist definiert „als die Summe der Marktwerte jener Positionen, die alle Financiers (EK- und Fremdkapital (FK-) Geber) am Unternehmen halten“ und wird durch die Diskontierung der FCF mit dem WACC bestimmt. Analog zum EW-Verfahren, unterscheidet man wieder die Detailplanungsphase und die ewige Rente. Anschließend wird der Marktwert des FK subtrahiert, was zum Shareholder Value führt.
1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die Relevanz der Unternehmensbewertung in der Finanzkrise dar und definiert das Ziel der Arbeit, die externe Rechnungslegung als Informationsinstrument für diesen Zweck zu prüfen.
2. Grundlagen der Unternehmensbewertung: In diesem Kapitel werden die theoretischen Grundbegriffe sowie die verschiedenen Konzeptionen, Funktionen und Anlässe für Unternehmensbewertungen erläutert.
3. Methoden der Unternehmensbewertung: Hier erfolgt eine detaillierte Darstellung und Beurteilung gängiger Bewertungsverfahren wie Einzel-, Misch-, Gesamt- und Vergleichsverfahren unter besonderer Berücksichtigung der Herausforderungen durch die Wirtschaftskrise.
4. Externe Rechnungslegung und Unternehmensbewertung: Dieses Kapitel prüft die Eignung der externen Rechnungslegung (HGB/IFRS) für die Unternehmensbewertung, indem wesentliche Berichtsinstrumente und Bewertungsgrundsätze sowie deren Einfluss auf die Wertermittlung analysiert werden.
5. Empirische Beurteilung der Jahresabschlüsse der DAX 30-Unternehmen hinsichtlich der Unternehmensbewertung nach dem Free Cashflow Verfahren: Eine empirische Analyse der 30 DAX-Konzerne hinsichtlich der Verfügbarkeit von Informationen, die für eine Unternehmensbewertung nach dem FCF-Verfahren erforderlich sind.
6. Zusammenfassung und Würdigung der Ergebnisse: Den Abschluss bildet eine kritische Würdigung der gewonnenen Erkenntnisse über die Eignung der externen Rechnungslegung für eine zukunftsorientierte Unternehmensbewertung.
Unternehmensbewertung, externe Rechnungslegung, Free Cashflow, Discounted Cashflow, WACC, IFRS, HGB, Jahresabschluss, Geschäftsbericht, Kapitalflussrechnung, Wertorientierte Berichterstattung, DAX 30, Substanzwert, Finanzkrise, Unternehmensanalyse.
Die Arbeit analysiert, inwieweit die externe Rechnungslegung, wie sie in Jahresabschlüssen und Lageberichten dargestellt wird, als verlässliche Datengrundlage für moderne Unternehmensbewertungsverfahren dienen kann.
Die Arbeit verknüpft die theoretischen Grundlagen der Unternehmensbewertung (insbesondere DCF-Methoden) mit den praktischen Anforderungen der externen Rechnungslegung nach HGB und IFRS sowie den Berichtspflichten in Geschäftsberichten.
Das primäre Ziel ist es, zu prüfen, ob die öffentlich verfügbaren Informationen in den Jahresabschlüssen der DAX 30-Unternehmen ausreichen, um eine fundierte, zukunftsorientierte Unternehmensbewertung nach dem Free Cashflow-Verfahren durchzuführen.
Neben einer theoretischen Analyse der Bewertungsverfahren und Rechnungslegungsnormen wird eine empirische Untersuchung durchgeführt, bei der Geschäftsberichte der DAX 30-Unternehmen anhand eines Kriterienkatalogs systematisch ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Erläuterung der Bewertungs- und Rechnungslegungsmethoden sowie deren kritische Eignungsbeurteilung, gefolgt von einer detaillierten empirischen Auswertung der Informationsverfügbarkeit in DAX-Abschlüssen.
Die wichtigsten Begriffe sind Unternehmensbewertung, externe Rechnungslegung, Free Cashflow, IFRS, HGB, Kapitalflussrechnung und wertorientierte Berichterstattung.
Das FCF-Verfahren wird als das gängigste und für Investoren am besten geeignete Instrument zur zukunftsorientierten Unternehmensbewertung eingestuft, insbesondere weil es finanzierungsneutrale Zahlungsströme in den Fokus rückt.
IFRS-Abschlüsse bieten laut Arbeit aufgrund der Betonung des Fair Value und detaillierterer Anhangangaben eine bessere Datengrundlage für die Unternehmensbewertung als HGB-Abschlüsse, bei denen oft das Vorsichtsprinzip dominiert.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

