Bachelorarbeit, 2012
27 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Der Standpunkt der Neurowissenschaft - Wolf Singer und Gerhard Roth
2.1 Die grundsätzliche Sicht von Wolf Singer
2.2 Die Entwicklung des Bewusstseins nach Wolf Singer
2.3 Wolf Singer zur Willensfreiheit
2.4 Gerhard Roth – naturalistische Theorie des Geistes
2.5 Gerhard Roth – Geist und Bewusstsein
2.6 Gerhard Roth zur Willensfreiheit
3. Grundfragen der philosophischen Kritik an der Neurowissenschaft
3.1 Zwei Grundprobleme der Neurowissenschaft
3.1.1 Verschmelzung von Erklärendem mit dem zu Erklärenden
3.1.2 Unterschiedliche Betrachtungszeiträume
3.2 Brauchen wir ein neues Menschenbild?
3.3 Vorwurf: Naturalistisches Denken
3.4 Vorwurf: Reduktionismus
3.5 Vorwurf: Sprachlogische Unkorrektheiten
4 Kritik aus der Sicht der Philosophischen Anthropologie
4.1 Hans-Peter Krüger: „Gehirn, Verhalten und Zeit“
4.1.1 Der mereologische Fehlschluss
4.1.2 Subjekt und Geist als Phänomene verschiedener Ordnung
4.1.3 Die hermeneutische Zärtlichkeit Wolf Singers
4.2 Thomas Fuchs: „Das Gehirn – ein Beziehungsorgan“
5 Kritik aus der Sicht der Philosophie des Geistes
6 Kritik aus der Sicht der Analytischen Philosophie
6.1 Peter Janich: „Kein neues Menschenbild. Zur Sprache der Hirnforschung“
6.1.1 Die Objektsprache
6.1.2 Die Parasprache
6.1.3 Die Metasprache
6.1.4 Fazit
6.2 Bennet und Hacker: „Die philosophischen Grundlagen der Neurowissenschaften“
7 Schlussbemerkung
8 Literatur
8.1 Zitierte Literatur
8.2 Weitere Literatur
Philosophen werfen Neurowissenschaftlern vor, grundlegende philosophische Fragen zu vernachlässigen, während Forscher der Philosophie vorhalten, neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu ignorieren.
Beide vertreten naturalistische Theorien des Geistes und Bewusstseins und setzen sich kritisch mit dem klassischen Konzept der Willensfreiheit auseinander.
Dies ist ein Vorwurf der Philosophie an die Hirnforschung, bei dem dem Gehirn (einem Teil) Eigenschaften zugeschrieben werden, die eigentlich nur der ganzen Person (dem Ganzen) zukommen.
Kritiker wie Peter Janich lehnen ein rein biologisch reduziertes Menschenbild ab und bemängeln sprachlogische Unkorrektheiten in der Sprache der Hirnforschung.
Sie betrachtet das Gehirn eher als „Beziehungsorgan“ (Thomas Fuchs) und betont, dass Subjekt und Geist Phänomene verschiedener Ordnung sind.
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