Fachbuch, 2012
168 Seiten
1. Dieter Neumann M. A.
Kommunikation und Controlling stellen die Weichen
Kommunikationsmanagement und Controllingverfahren gewinnen in der mittelständischen Wirtschaft immer mehr an Bedeutung
2. Prof. Dr. Günter Ebert / Prof. Dr. Anja Ebert-Steinhübel / Dieter Neumann M. A.
Betriebswirtschaftliche Evaluation von Öffentlichkeitsarbeit
Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse einer Studie des Instituts für Controlling Prof. Dr. Günter Ebert GmbH
3. Prof. Dr. Günter Ebert / Prof. Dr. Volker Steinhübel
PR – Controlling, ein wichtiger Bestandteil der Unternehmensführung
4. Prof. Dr. Anja Ebert – Steinhübel / Prof. Dr. Volker Steinhübel
Kommunikationscontrolling – Schritte zu einem wirkungsvollen Steuerungssystem
Zwei Welten: Grenzen und Schnittstellen
5. Wolfgang Reineke
PR-Controlling und PR-Evaluation – Umsetzung in die Praxis
Beobachtungen in Verbänden und Unternehmen zur Entwicklung von PR-Controlling und PR-Evaluierung (1995 – 2012) im Rahmen der Gesamtkommunikation
6. Eckhard Garrelts
KommunikationsControlling – ein Paradigma?
Praxisreflexionen für den Mittelstand
7. Thorsten Elsholtz
Mit den Augen eines Pressesprechers
8. Volker Weber
Die Medienresonanzanalyse: Das verhinderte Steuerungsinstrument
PR-Controlling und PR-Evaluation in der Praxis aus der Sicht eines Dienstleisters
9. Beate Sohl
Kommunikationscontrolling ist mehr als Web 2.0
Bildungsmonitoring im Fokus künftiger Entwicklungen
10. Literaturanhang
11. Autoren
Das Buch verfolgt das Ziel, das komplexe Feld des Kommunikationscontrollings für Unternehmen zugänglich zu machen, indem es die theoretischen Grundlagen mit der betriebswirtschaftlichen Praxis verknüpft. Im Zentrum steht die Forschungsfrage, wie Kommunikationsmaßnahmen strategisch geplant, gesteuert und durch eine systematische Evaluation auf ihre Effizienz und Effektivität hin überprüft werden können, um so zur langfristigen Existenzsicherung von Unternehmen beizutragen.
Kommunikationsinstrument
Erfolgreich führen oder kontrollieren heißt heute, Mitarbeiter zu Spitzenleistungen zu führen. Dafür müssen alle Mitarbeiter die Ziele des Unternehmens und des eigenen Bereichs kennen. Kommunikation ist jedoch viel mehr als Top-down-Information, vor allem ist sie ein effektives Führungs- oder Kontrollinstrument: Im Zentrum konstruktiver, hilfreicher Kommunikation stehen Wertschätzung, Transparenz, Offenheit, Lösungsorientierung und Nutzung aller Ressourcen, um Konflikte zu vermeiden und zu bewältigen. Auf Dauer Erfolg haben kann nur derjenige, dessen Team auftretende Probleme zielgerichtet, kreativ, schnell, gemeinsam und eigenverantwortlich lösen will.
Ein kühles Klima, Schweigen, geschlossene Türen, Intrigen, Seitenhiebe, Zynismus, Überempfindlichkeit, Aggressivität oder erhöhter Krankenstand sind typisch für Kommunikationsdefizite und für Konflikte. Um diese zu lösen und vor allem vorzubeugen, muss daher die formelle wie informelle Kommunikation stimmen. Der Controller muss diese Problematik ebenso wie die Führungskraft erkennen. Wichtiger als Hauszeitung, Aushänge, E-Mails etc. sind in einem Unternehmen persönliche Gespräche. Daran müssen alle mitwirken - auch der Controller. Auch er muss wissen, dass selbst wenn es keine Konfliktanzeichen gibt, eine vernünftige Kommunikation im Interesse aller ist: Motivierte, informierte und somit mitdenkende Mitarbeiter, die sich mit dem Team, dem Unternehmen und den Zielen identifizieren, lösen die Probleme des Arbeitsalltages selbst und oft besser als hochbelastete Vorgesetzte. Alle müssen Gewinner sein.
Kommunikation und Controlling stellen die Weichen: Das Kapitel führt in die Notwendigkeit ein, Kommunikation als produktiven Investitionsfaktor zu begreifen und die Verbindung zwischen Controlling und Kommunikationsmanagement im Mittelstand zu stärken.
Betriebswirtschaftliche Evaluation von Öffentlichkeitsarbeit: Hier werden die Ergebnisse einer Studie vorgestellt, die untersucht, wie PR-Aktivitäten nach ökonomischen Maßstäben bewertet werden können.
PR – Controlling, ein wichtiger Bestandteil der Unternehmensführung: Dieses Kapitel beleuchtet, wie PR-Controlling als integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie zur Bewältigung komplexer Marktbedingungen beiträgt.
Kommunikationscontrolling – Schritte zu einem wirkungsvollen Steuerungssystem: Es werden konkrete Schritte definiert, um ein wirkungsvolles Steuerungssystem für die Unternehmenskommunikation aufzubauen, wobei insbesondere die Schnittstellen zwischen Qualität und Quantität betont werden.
PR-Controlling und PR-Evaluation – Umsetzung in die Praxis: Der Autor schildert Beobachtungen aus der Praxis, wie PR-Controlling seit den 90er Jahren in Unternehmen implementiert wurde.
KommunikationsControlling – ein Paradigma?: Dieses Kapitel reflektiert kritisch über die Anwendbarkeit von Controlling-Methoden in mittelständischen Strukturen.
Mit den Augen eines Pressesprechers: Ein Einblick in den Wandel der Medienlandschaft und wie dies die Arbeit und Kontrolle des Pressesprechers nachhaltig verändert hat.
Die Medienresonanzanalyse: Das verhinderte Steuerungsinstrument: Das Kapitel analysiert die Möglichkeiten und Grenzen der Medienresonanzanalyse als Werkzeug für Dienstleister und PR-Abteilungen.
Kommunikationscontrolling ist mehr als Web 2.0: Hier wird thematisiert, wie die Digitalisierung und soziale Netzwerke neue Anforderungen an das Controlling und das Bildungsmonitoring stellen.
Kommunikationscontrolling, PR-Evaluation, Öffentlichkeitsarbeit, Unternehmensführung, Medienresonanzanalyse, Wertschöpfung, Strategisches Controlling, Public Relations, Zielplanung, Stakeholder, Key Performance Indicators, Unternehmenskultur, Digitalisierung, Web 2.0, Unternehmenskommunikation
Die Publikation thematisiert die Notwendigkeit und Umsetzung eines systematischen Controllings für die Unternehmenskommunikation (PR), um deren Wertbeitrag messbar zu machen.
Die Schwerpunkte liegen auf der strategischen Planung, der operativen Steuerung sowie der methodischen Evaluation von Kommunikationsmaßnahmen.
Ziel ist es, ein wissenschaftlich fundiertes und praxistaugliches Konzept für das Kommunikationscontrolling zu liefern, das hilft, die Effizienz und Effektivität von PR-Maßnahmen zu steigern.
Die Arbeit basiert auf einer Kombination aus theoretischen Ansätzen des Controllings und empirischen Erkenntnissen aus Studien sowie der Analyse von Best-Practice-Beispielen aus Unternehmen.
Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene Fachbeiträge, die sich mit der Integration von PR in Managementprozesse, der methodischen Gestaltung von Controlling-Systemen und der Rolle moderner Medien beschäftigen.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Kommunikationscontrolling, PR-Evaluation, Wertschöpfung, Stakeholder-Management und Strategische Kommunikation geprägt.
Klassisches Controlling konzentriert sich oft auf rein quantitative, finanzielle Daten. Das Kommunikationscontrolling muss zusätzlich qualitative Aspekte wie Reputation, Image und Vertrauen in ökonomische Kategorien übersetzen.
Sie liefert zwar Daten über Sichtbarkeit und Reichweite, beantwortet jedoch meist nicht die Frage nach dem tatsächlichen Nutzwert oder dem Erreichen spezifischer kommunikativer Ziele der Organisation.
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