Diplomarbeit, 2012
69 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1.Problemstellung
1.2.Zielstellung der Diplomarbeit
2. Unternehmensfinanzierung
2.1.Der Finanzierungsbegriff
2.2.Die Einordnung der Beteiligungsfinanzierung in das Finanzierungsgefüge
2.3.Die Beteiligungsfinanzierung
2.3.1. Grundzüge der Beteiligungsfinanzierung
2.3.2. Die Beteiligungsfinanzierung emissionsfähiger Unternehmen
2.3.3. Die Aktie als Instrument der Beteiligungsfinanzierung
2.3.3.1. Grundzüge der Aktien
2.3.3.2. Aktienarten
2.3.3.3. Die Kapitalmärkte
2.3.3.4. Der Börsengang („Initial Public Offering“)
2.3.3.5. Überblick über die Ansätze zur Aktienanalyse
3. Der Vergleich der Anlagestrategien von Benjamin Graham und Warren Buffett
3.1.Vorwort zum Vergleich
3.2.Tabellarischer Vergleich
3.3.Detailvergleich der Investorenpersonen
3.3.1. Zur Persönlichkeit beider Investoren
3.3.2. Die Grundeinstellung zur Aktie
3.3.3. Kernaussagen der Anlagestrategie
3.3.3.1. Die Personifizierung des Mr. Market
3.3.3.2. Der Unterschied von Investition und Spekulation
3.3.3.3. Die Sicherheitsmarge
3.3.3.4. Der innere Wert
3.3.3.5. Spezialisierung auf erstklassige Unternehmen
3.3.3.6. Gewissheit
3.3.3.7. Kompetenzradius
3.3.3.8. Managementbewertung
3.3.4. Kriterien zur Aktienauswahl
4. Praktische Durchführung einer Aktienanalyse
4.1.Vorwort zur praktischen Analyse
4.2.Aktienanalyse anhand der Kriterien von Warren Buffett
4.3.Aktienanalyse anhand der Kriterien von Benjamin Graham
4.4.Auswertung der Aktienanalysen
5. Fazit
Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit den Investmentphilosophien von Warren Buffett und Benjamin Graham auseinander, um deren Ansätze auf die heutige Zeit und die Praxis der Aktienanalyse anzuwenden. Ziel ist es, die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der "Value Investing"-Strategien herauszuarbeiten und mittels einer detaillierten Aktienanalyse von Apple Inc. zu prüfen, ob diese Investments nach den Kriterien der beiden Investoren als attraktiv einzustufen wären.
Die Personifizierung des Mr. Market
Graham personifiziert die Börsenschwankungen in Form des so genannten Mr. Market. Jeden Tag sagt Mr. Market was eine Aktie wert ist und bietet Kauf- und Verkaufskurse an. Er ist launisch und das, was er anbietet kommt einem geschulten Investor oft irrational vor. Diese Stimmungsschwankungen reichen von übertriebener Freude bis zur tiefen Verzweiflung und es ergeben sich teure und billige Kurse.
Dadurch, dass ein geschulter Investor darauf nicht eingehen muss, den fairen Wert (innerer Wert) seiner Anteile kennt, wird er nur mit Mr. Market ein weiteres Geschäft eingehen, wenn sich beide einig sind. Bietet er einen übertrieben hohen Preis an, sollte verkauft und nicht gekauft werden. Bietet er einen zu geringen Preis an, sollte gekauft und nicht verkauft werden. Die restliche Zeit sollte den Zahlen und Informationen des Unternehmens gewidmet werden. Langfristig wird auch der Markt erkennen, wie viel ein Unternehmen wert ist.
„Graham warnte seine Studenten: ... Wenn Mr. Market in verrückter Stimmung ankommt, steht es einem frei, ihn zu ignorieren oder ihn auszunutzen, aber wenn man unter seinen Einfluss gerät, wird das katastrophal.“
Der Begriff Mr. Market findet heutzutage genauso Platz in den Aktionärsbriefen Buffetts. Der richtige Umgang mit Mr. Market nach Graham stellte eine wichtige Lerneinheit für Buffett dar. Beide teilten die Ansicht, dass der Markt zu einem Großteil aus Psychologie besteht, welche selten auf Fakten beruht.
1. Einleitung: Erläutert die Problematik der aktuellen Finanzmärkte, stellt die Relevanz der Fundamentalanalyse dar und definiert die Zielsetzung der Arbeit.
2. Unternehmensfinanzierung: Liefert die theoretischen Grundlagen zur Finanzierung von Unternehmen und fokussiert dabei besonders auf die Aktie als Beteiligungsinstrument.
3. Der Vergleich der Anlagestrategien von Benjamin Graham und Warren Buffett: Bietet eine strukturierte Gegenüberstellung und detaillierte Erläuterung der Investmentansätze von Graham und Buffett anhand zentraler Kriterien.
4. Praktische Durchführung einer Aktienanalyse: Wendet die theoretisch erarbeiteten Auswahlkriterien beider Investoren konkret auf das Unternehmen Apple Inc. an und wertet die Ergebnisse aus.
5. Fazit: Resümiert die wesentlichen Erkenntnisse aus dem Vergleich und der praktischen Anwendung, inklusive der kritischen Reflektion der Anlagestrategien.
Value Investing, Warren Buffett, Benjamin Graham, Aktienanalyse, Unternehmensfinanzierung, Mr. Market, Sicherheitsmarge, Innerer Wert, Beteiligungsfinanzierung, Apple Inc., Fundamentalanalyse, Marktpsychologie, Kapitalmarkt, Eigenkapitalrendite, Aktienrückkauf.
Die Arbeit untersucht und vergleicht die Investmentstrategien von Warren Buffett und seinem Mentor Benjamin Graham, um ein tiefgreifendes Verständnis für wertorientiertes Investieren (Value Investing) zu vermitteln.
Die zentralen Themen umfassen die theoretischen Grundlagen der Unternehmensfinanzierung, die Konzepte der Fundamentalanalyse sowie die praktische Überprüfung dieser Methoden an einem aktuellen Börsenbeispiel.
Ziel ist es, die theoretischen Kriterien von Buffett und Graham durch eine praktische Aktienanalyse von Apple Inc. auf ihre heutige Anwendbarkeit und Relevanz zu testen.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse der Standardwerke des Value Investing sowie einer fundierten Einzelfallanalyse, in der Apple Inc. anhand spezifischer Investitionskriterien bewertet wird.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in die Finanzierung, einen direkten Vergleich der Investoren-Philosophien und eine detaillierte praktische Aktienanalyse von Apple Inc.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Value Investing, Sicherheitsmarge, Innerer Wert, Mr. Market, Ertragsmarge, Eigenkapitalrendite und der Kompetenzradius.
Apple dient als prominentes Beispiel eines modernen Technologieunternehmens, um zu prüfen, ob ein Konzern dieser Branche den strengen Anforderungen der "Value"-Investoren an Stabilität und Vorhersehbarkeit standhält.
Während Graham stark auf substanzorientierte Kennzahlen und deutliche Unterbewertungen (Schnäppchen) achtet, fokussiert sich Buffett stärker auf die qualitative Analyse von Wettbewerbsvorteilen und die "erstklassige" Natur eines Unternehmens mit steigendem innerem Wert.
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