Bachelorarbeit, 2011
41 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Grundlagen
2.1 Definitionen
2.2 Prinzipal-Agenten-Theorie
2.3 Beteiligte Akteure des Sportsponsorings & deren Beziehungsstrukturen
3 Erfolgreiches Sportsponsoring
3.1 Modell der Prinzipal-Agenten-Theorie
3.2 Erfolgskontrolle des Sportsponsorings
4 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Beziehungsstrukturen im Sportsponsoring, um ein Modell für eine erfolgreiche Kooperation zu entwickeln, wobei der Fokus auf der Anwendung der Prinzipal-Agenten-Theorie zur Lösung von Informationsasymmetrien zwischen den Beteiligten liegt.
2.2 Prinzipal-Agenten-Theorie
Es gibt zwei unterschiedliche Ausrichtungen der Prinzipal-Agenten-Theorie. Es gibt die normative Theorie, die sich mit der mathematischen Formulierung der Prinzipal-Agenten-Beziehung sowie deren Probleme beschäftigt und es gibt die positive Theorie. Letztere bezieht sich auf empirische Untersuchungen. Für die Grundlagen der Arbeit unter Kapitel 2 wird die positive Theorie dargestellt. Kapitel 3 hingegen skizziert die Erstellung des Modells der normativen Theorie.
Die Agenturtheorie beschreibt und analysiert ein Vertragsverhältnis zwischen mindestens zwei Akteuren. Einer dieser Akteure, der Prinzipal, überträgt einem anderen, hier dem Agenten, eine Aufgabe oder eine Entscheidungskompetenz. Ziel der Theorie ist die Sicherstellung des effektiven und effizienten Arbeitens des Agenten. Auf mögliche Agenturprobleme und -kosten in der Agenturtheorie wird später eingegangen. Zunächst werden die individuellen Verhaltensannahmen dargelegt. Die Prinzipal-Agenten-Theorie geht vom Modell des Homo oeconomicus aus. In diesem wird dem Menschen eine begrenzte individuelle Rationalität beigemessen sowie der Drang nach der individuellen Nutzenmaximierung und nach opportunistischem Handeln unterstellt. Es wird davon ausgegangen, dass jedes Individuum seinen persönlichen Nutzen maximieren will. Die Erlangung dieses maximierten Nutzens ist sowohl auf monetäre als auch auf nicht-monetäre Güter, wie z.B. Prestige, ausgerichtet. Rationalität bedeutet die Verbesserung der Lebenslage eines Individuums. Es wird angenommen, dass jeder Akteur fähig ist zu jedem Zeitpunkt die Handlungsalternative mit dem für ihn größten Nutzen auszuwählen. Für die Legitimierung mathematischer Modelle ist diese Annahme sehr hilfreich. In der Realität jedoch wird dem Menschen eine begrenzte Rationalität beigemessen.
1 Einleitung: Die Einleitung definiert den Rahmen der Bachelorarbeit, grenzt die zentralen Begriffe ab und skizziert die methodische Vorgehensweise zur Untersuchung von Beziehungsstrukturen im Sportsponsoring.
2 Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Fundamente, insbesondere die Prinzipal-Agenten-Theorie und die Identifikation der relevanten Akteure im Sportsponsoring.
3 Erfolgreiches Sportsponsoring: Hier wird ein Modell der Prinzipal-Agenten-Theorie auf das Sportsponsoring angewendet und Methoden zur Erfolgskontrolle werden diskutiert.
4 Fazit: Das Fazit fasst die Bedeutung von Vertragsgestaltung und Kontrolle für eine erfolgreiche Sponsoringkooperation zusammen und gibt einen Ausblick auf weiterführende Forschungsansätze.
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Die Arbeit befasst sich mit der Analyse und Gestaltung von Beziehungsstrukturen im Sportsponsoring, um die Zusammenarbeit zwischen den Beteiligten zu optimieren.
Die zentralen Themen sind die Prinzipal-Agenten-Theorie, die Identifikation von Akteursinteressen sowie die Erfolgskontrolle von Sponsoringaktivitäten.
Das Ziel ist die Entwicklung eines Modells zur erfolgreichen Kooperation im Sportsponsoring unter Berücksichtigung von Anreiz- und Kontrollsystemen.
Die Arbeit nutzt die Institutionenökonomik, speziell die normative und positive Prinzipal-Agenten-Theorie, um Vertragsbeziehungen mathematisch und theoretisch zu analysieren.
Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen der Akteursbeziehungen sowie die Anwendung eines Modells zur Bewältigung von Informationsasymmetrien und zur Erfolgskontrolle.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Sportsponsoring, Prinzipal-Agenten-Theorie, Informationsasymmetrien, Agenturkosten und Erfolgskontrolle.
Die Einteilung erfolgt nach dem Grad der Verbindung eines Produktes zum Sport, wobei die erste Stufe unmittelbar benötigte Sportprodukte und die vierte Stufe sportfremde Produkte umfasst.
Die Kontrolle ist notwendig, um die Zielerreichung zu messen, Probleme zwischen Sponsor und Gesponsertem zu identifizieren und die Effizienz des Sponsoringengagements zu erhöhen.
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