Examensarbeit, 2012
77 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Geocaching - Theoretische Grundlagen
2.1 Begriffserläuterung und Grundprinzip des Geocachings
2.2 Entstehungsgeschichte des Geocachings
2.3 Exkurs: GPS-Grundlagen
2.3.1 Was ist GPS?
2.3.2 Das GPS-Ortungsprinzip
2.4 Caches – die verschiedenen Typen nach Groundspeak Inc.
2.4.1 Die klassischen Cache-Typen
2.4.2 Die Größe des Caches
2.4.3 Der „Earthcache“ – Ein besonderer Cache-Typ
3 Geocaching in der Praxis
3.1 Die Suche eines Geocaches
3.1.1 Die Vorbereitung
3.1.2 Die Suche
3.1.3 Den Cache im Internet loggen
3.2 Verstecken eines eigenen Geocaches
3.2.1 Die Auswahl der Location
3.2.2 Vorbereitung des Caches
3.2.3 Verstecken des Caches
3.2.4 Veröffentlichung des Caches im Internet
3.2.5 Besonderheiten beim Legen von Multicaches
3.3 „Travelbugs“ und „Geocoins“
3.4 Negative Aspekte des Geocachings
4 Geocaching als Methode im Geographieunterricht
4.1 Allgemeiner pädagogischer und geographiedidaktischer Nutzen
4.1.1 Pädagogischer Nutzen von Geocaching im Unterricht
4.1.2 Nutzen aus Sicht der Geographiedidaktik
4.1.2.1 Förderung des Kompetenzbereichs „Räumliche Orientierung“
4.1.2.2 Weitere Kompetenzen und Lernziele
4.2 Einsatzmöglichkeiten im Unterricht – einige Anregungen
4.2.1 Fächerübergreifende Einsatzmöglichkeiten
4.2.2 Einsatzmöglichkeiten im Geographieunterricht
4.2.3 Exkurs: Geocaching mit dem Handy
5 Konzeption einer Geocaching-Tour im Rahmen der „KölnerKinderUni“
5.1 Die „10. KölnerKinderUni“
5.2 Workshop zum Thema „Woher weiß das 'Navi', wo ich bin?“
5.2.1 Vorüberlegungen und Planung
5.2.2 Verlauf des Workshops
5.2.3 Resümee des Workshops
6 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Möglichkeiten und den pädagogischen sowie geographiedidaktischen Nutzen, Geocaching als Methode im kompetenzorientierten Geographieunterricht einzusetzen, wobei insbesondere die Förderung der räumlichen Orientierungskompetenz im Fokus steht.
3.1.2 Die Suche
Zunächst begibt man sich zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln zum vorher festgelegten Ausgangspunkt der Suche und schaltet dort das GPS-Gerät ein. Bevor die Suche beginnen kann, müssen die zuvor gespeicherten Koordinaten im GPS-Gerät ausgewählt und mithilfe der „GOTO-Funktion“ bestätigt werden (FRANK 2010: 56). Je nach GPS-Gerät und Vorliebe kann zwischen Kartenansicht und Kompassrose gewählt werden (SADEWASSER 2004: 60).
Wird der zweite Ansichtstyp gewählt, erscheinen im Display ein Pfeil, der die Richtung zum Cache anzeigt, und eine Zahl, welche die Entfernung zum Cache (Luftlinie) angibt. Anhand dieser beiden Angaben kann überprüft werden, ob man sich dem Cache nähert oder sich weiter von ihm entfernt. Gerade für Anfänger ist es aufgrund der simplen Handhabung am einfachsten, sich auf diese Weise mit dem GPS-Gerät auf Cache-Suche zu begeben. Bei der Verwendung von GPS-Geräten, die keinen eingebauten Kompass besitzen, muss man beachten, dass das Gerät nur solange es sich in Bewegung befindet, die richtige Richtung anzeigt. Denn nur dann kann es durch die sich verändernden Laufzeiten der Signale die Richtung ermitteln (FRANK 2010: 55).
Wechselt man zur Kartenansicht, so werden die aktuelle Position des Gerätes und die Position des Caches angezeigt. Bei kartenfähigen GPS-Geräten können entsprechende Detailkarten auf dem Gerät hinterlegt werden, die dann zusätzliche Informationen zur Art des Geländes, vorhandenen Wegen und Straßen sowie möglichen Hindernissen liefern (GRÜNDEL 2011: 84). Wer kein kartenfähiges GPS-Gerät besitzt, kann diese Informationen einer analogen Karte entnehmen.
Zeigt das GPS-Gerät an, dass man sich in direkter Nähe zum vermeintlichen Cache befindet, sollte wieder die Kompassrosen-Ansicht gewählt werden und es gilt, mögliche Versteckmöglichkeiten in der Umgebung ausfindig zu machen. Durch Überprüfung der momentanen Genauigkeit der Positionsbestimmung kann abgeschätzt werden, in welchem Suchradius der Cache zu finden ist (FRANK 2010: 57). Häufig gibt es in der Cachebeschreibung, die man in ausgedruckter oder digitaler Form präsent haben sollte, Hinweise auf das genaue Versteck.
1 Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema GPS und Geocaching ein und skizziert das Ziel, den Nutzen der Methode zur Förderung der räumlichen Orientierungskompetenz im Fach Geographie zu untersuchen.
2 Geocaching - Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert den Begriff und das Grundprinzip des Geocachings, bietet einen historischen Abriss, einen Exkurs zur GPS-Technik und stellt verschiedene Cache-Typen vor.
3 Geocaching in der Praxis: Der praktische Teil beschreibt detailliert den Ablauf der Suche eines Geocaches, das Verstecken eigener Caches, die Bedeutung von Trackables sowie potenzielle negative Aspekte.
4 Geocaching als Methode im Geographieunterricht: Hier wird der pädagogische und geographiedidaktische Nutzen beleuchtet, insbesondere die Förderung der räumlichen Orientierungskompetenz und die Anwendung in unterrichtlichen Kontexten.
5 Konzeption einer Geocaching-Tour im Rahmen der „KölnerKinderUni“: Dieses Kapitel dokumentiert die Planung, Erprobung und Auswertung eines praxisorientierten Workshops zum Thema GPS und Geocaching für Kinder.
6 Fazit: Das Fazit reflektiert die Ergebnisse, stellt fest, dass empirische Studien zur Wirksamkeit noch fehlen, und betont die Vorteile der Methode bei entsprechender Unterrichtsplanung.
Geocaching, Geographieunterricht, GPS, Raumorientierung, Kompetenzorientierung, Kartographie, Outdoor-Aktivitäten, Multicache, Earthcache, Medienkompetenz, Bildungsstandards, KölnerKinderUni, Unterrichtsmethode, Geographiedidaktik, Navigation.
Die Arbeit untersucht Möglichkeiten und Potentiale der Einbindung der Freizeitbeschäftigung Geocaching als Methode in einen kompetenzorientierten Geographieunterricht.
Die zentralen Themen sind die theoretischen Grundlagen von Geocaching und GPS, die didaktische Einordnung der Methode sowie ihre konkrete praktische Anwendung im schulischen und außerschulischen Bereich.
Das primäre Ziel ist es, den Nutzen der Methode Geocaching für den Geographieunterricht zu thematisieren, insbesondere die Frage, inwieweit sie sich zur Förderung der räumlichen Orientierungskompetenz eignet.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung des Themas, ergänzt durch die Konzeption, Durchführung und kritische Evaluation eines eigenen, praxisorientierten Workshops im Rahmen der KölnerKinderUni.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen (Geschichte, GPS, Cache-Typen), praktische Anleitungen (Suche/Verstecken), didaktische Begründungen und Anregungen für den Unterricht sowie eine ausführliche Dokumentation des KölnerKinderUni-Workshops.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Geocaching, Geographieunterricht, GPS, Raumorientierungskompetenz, Bildungsstandards und kompetenzorientiertes Lehren und Lernen charakterisiert.
Geocaching ist für das Fach Geographie interessant, weil es die im Lehrplan geforderte Erweiterung der räumlichen Orientierungskompetenz im Realraum auf spielerische Weise umsetzt und eine hohe Alltagsrelevanz besitzt.
Das Resümee zeigt, dass Kinder die GPS-Geräte technisch versiert bedienen können, jedoch textlastige Bedienungsanleitungen bei jüngeren Schülern zu Überforderungen führen können, weshalb mündliche Einweisungen vorzuziehen sind.
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