Studienarbeit, 2010
20 Seiten, Note: 1,0
A, Wichtige Definitionen und geschichtliche Entwicklung
1. Begriffe
1.1 Risiko
1.2 Strategische Mängel
1.3 Planungsmängel
1.4 Individuelle Mängel
2. Entwicklung des Risikomanagement
2.1 Basel I und Basel II
2.2 Gesetz zur Kontrolle & Transparenz im Unternehmensbereich
2.3 Transparenz- und Publizitätsgesetz
2.4 Corporate Governance
2.5 Compliance
B, Risikomanagementzyklus
3. Identifikation
4. Bewertung
5. Handhabung, Kontrolle
6. Controlling, Überwachung
7. Einbinden von Risikomanagement in Organisationen
7.1 In Kleinstunternehmen
7.2 In Klein- und Mittelständischen Unternehmen (KMU)
7.3 In komplexen Organisationen
C, Schlussgedanken
8. Bewertung der Methoden und Werkzeuge
9. Entwicklungen im Zusammenhang mit der aktuellen Krise
10. Eigene Meinung
Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung eines systematischen Risikomanagements für Organisationen in einem dynamischen wirtschaftlichen Umfeld. Ziel ist es, die theoretischen Grundlagen des Risikomanagements zu erläutern, den Risikomanagementzyklus darzustellen sowie die Implementierung dieser Systeme in unterschiedlichen Unternehmensgrößen zu diskutieren, wobei insbesondere die Rolle des menschlichen Faktors im Kontext der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008 kritisch hinterfragt wird.
3. Identifikation
Die erste Phase des Risikomanagementzyklus umfasst die „Sammlung aktueller, zukünftiger, potentieller und theoretisch denkbarer Risiken“36 Diese müssen vollständig, schnellstmöglich und wirtschaftlich gesammelt werden. Um alle möglichen Risiken zu erkennen, und unnötige Risiken nicht mit einzubeziehen muss im Unternehmen eine Risikowahrnehmung (z.B. durch das Verhalten der Führungskräfte, Risikokultur, Kommunikation) installiert werden. Eingeteilt können identifizierte Risiken in strategische, d.h. sich langfristig auswirkende jedoch schlechter prognostizierbare, und operative, also kurzfristig aber detailierter. Dieser Teil des Prozesses sollte „regelmäßig und kontinuierlich erfolgen (…), um der Dynamik der sich (ständig) verändernden Umwelt gerecht zu werden. Nach (…) erstmaliger Risikoidentifikation müssen (diese) fortlaufend beobachtet werden.“37 Zur Risikoerkennung gibt es zahlreiche Instrumente. Im operativen Bereich lassen sich Fehlerbaumanalysen einsetzen, welche den Eintritt von Ereignissen mit Wahrscheinlichkeiten beschreiben38. Eine Input-Output-Analyse setzt Kosten in Relation zum Nutzen eines Risikos. Für die strategische Risikoerkennung lassen sich Beispiele wie Brainstorming, Brainwriting, Prognosen oder Markpositionierungsanalysen anbringen. Prinzipiell geht es hierbei um Frühwarnung vor Bedrohungen, Früherkennung von Chancen und Frühaufklärung von Gegenmaßnahmen bei Risiken39. Problematisch scheint bei allen Instrumenten, dass keines allumfassend sein kann, die Dynamik der Umwelt deren Wirksamkeit beeinflusst, und die Wirtschaftlichkeit im Hinblick auf Personalbindung und benötigte Zeit fraglich ist.
1. Begriffe: Dieses Kapitel liefert eine Einführung in den Risikobegriff und erläutert verschiedene Mängelarten, die als potenzielle Risikoquellen fungieren.
2. Entwicklung des Risikomanagement: Es werden die historischen Hintergründe und gesetzlichen Treiber wie Basel I/II, KonTraG und Corporate Governance aufgezeigt, die die moderne Risikopraxis formten.
3. Identifikation: Dieses Kapitel beschreibt den Auftakt des Risikomanagementzyklus, in dem potenzielle Gefahren systematisch erfasst und in strategische sowie operative Risiken klassifiziert werden.
4. Bewertung: Hier wird der Prozess der Quantifizierung und Klassifizierung von Risiken anhand von Eintrittswahrscheinlichkeiten und Schadenshöhen erläutert.
5. Handhabung, Kontrolle: Das Kapitel widmet sich den konkreten Maßnahmen zur Risikosteuerung, wobei zwischen ursachenbezogenen und wirkungsbezogenen Strategien differenziert wird.
6. Controlling, Überwachung: Es wird die Bedeutung der fortlaufenden Überwachung und Kontrolle des gesamten Risikomanagementprozesses dargelegt, um die Unternehmensplanung zu sichern.
7. Einbinden von Risikomanagement in Organisationen: Dieses Kapitel analysiert, wie Risikomanagement-Strukturen spezifisch auf Kleinst-, KMU- und komplexe Großunternehmen zugeschnitten werden.
8. Bewertung der Methoden und Werkzeuge: Eine kritische Reflexion über die Effizienz und den Nutzen gängiger Risikomanagement-Modelle in der praktischen Anwendung.
9. Entwicklungen im Zusammenhang mit der aktuellen Krise: Es wird diskutiert, wie Finanzkrisen entstehen und welche Maßnahmen sowie Institutionen zur Risikominimierung notwendig sind.
10. Eigene Meinung: Der Autor resümiert die Notwendigkeit des Risikomanagements und betont, dass trotz aller Systeme der menschliche Faktor die entscheidende Variable bleibt.
Risikomanagement, Risikomanagementzyklus, KonTraG, Basel II, Unternehmensorganisation, Strategische Mängel, Risikoidentifikation, Risikobewertung, Compliance, Corporate Governance, operative Risiken, Risikokultur, Risikosteuerung, Wirtschaftskrise, Führungskompetenz.
Die Arbeit thematisiert die Notwendigkeit und Umsetzung eines effektiven Risikomanagements in Unternehmen, um auf unvorhersehbare Ereignisse und komplexe Marktsituationen vorbereitet zu sein.
Die Arbeit umfasst theoretische Grundlagen, die historische Entwicklung gesetzlicher Auflagen, den Prozess des Risikomanagementzyklus sowie spezifische Organisationsmodelle für unterschiedliche Unternehmensgrößen.
Ziel ist es, den gesamten Risikomanagementprozess von der Identifikation bis zur Überwachung verständlich zu machen und kritisch zu hinterfragen, inwieweit solche Systeme Unternehmenskrisen verhindern können.
Es handelt sich um eine literaturbasierte Studienarbeit, die aktuelle Organisationskonzepte und rechtliche Rahmenbedingungen analysiert und durch praktische Beispiele aus der Wirtschaft untermauert.
Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Risikoarten und Mängeln, die Erläuterung des Risikomanagementzyklus sowie die praktische Implementierung in verschiedenen Organisationsformen wie KMU oder komplexen Konzernen.
Die Arbeit lässt sich maßgeblich über Begriffe wie Risikomanagement, Risikomanagementzyklus, KonTraG, Basel II und Compliance definieren.
Während in Kleinstunternehmen der Unternehmer selbst alle Rollen übernimmt und Risikomanagement informell gestaltet, etablieren komplexe Organisationen dedizierte Abteilungen, Komitees oder spezifische Stellen wie den 'Central Risk Officer'.
Der Autor argumentiert, dass ungeachtet ausgefeilter Gesetze und Regelsysteme kriminelle Energie und Gier von Führungskräften ganze Wirtschaftssysteme gefährden können, da der Faktor Mensch die zentrale Verantwortung trägt.
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