Hausarbeit, 2011
11 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Werbevermeidungsverhalten TV
2.1 Formen der Werbevermeidung und Erhebungsmethoden
2.2 Ursachen für die Werbevermeidung
2.3 Auswirkungen und Konsequenzen für die Werbeindustrie
3. Werbevermeidung bei anderen Medien
4. Fazit
Diese Arbeit untersucht das Phänomen der Werbevermeidung durch Mediennutzer, insbesondere im Kontext der Fernsehnutzung. Dabei liegt der Fokus auf der Identifikation der Ursachen für dieses Verhalten sowie der Analyse der Konsequenzen für die Werbeindustrie und der Diskussion potenzieller Strategien zur Reduzierung des Kontaktverlusts.
2. Werbevermeidung im TV
Im Jahr 2009 war das Fernsehen mit 3,64 Milliarden Euro unmittelbar nach den Tageszeitungen (3,69 Mrd. Euro) das Medium, das die meisten Nettowerbeeinnahmen für sich verbuchen konnte. Während das allgemeine Sinken der Werbeausgaben zu einer Verstärkung der Konkurrenz zwischen den einzelnen Medien als Werbeträger führte, hatte das Fernsehen noch verhältnismäßig wenige Verluste zu verzeichnen (Quelle: Werbung in Deutschland 1996-2010). Umso wichtiger ist für Werbetreibende und Sender also die Frage, wie viele Nutzer tatsächlich mit der TV-Werbung erreicht werden können.
2.1. Formen der Werbevermeidung und Erhebungsmethoden
Eine der naheliegendsten Arten der TV-Werbevermeidung ist vermutlich das weitläuftg als Zapping bezeichnete Umschalten auf einen anderen Kanal. Oft wird der Begriff Zapping allgemein für das Wechseln des Kanals während des Fernsehens benutzt, ich werde ihn jedoch im Folgenden lediglich für die Werbevermeidung verwenden. Nach Friedrichsen/Friedrichsen lassen sich vier Arten des Zappings unterscheiden:
1. Das mechanische Zapping, also das Umschalten auf einen anderen Sender,
2. das physische Zapping: Vermeidung durch Verlassen des Raumes,
3. psychisches Zapping, also mentales „Abschalten“
4. sowie Zipping, Vermeidung von Werbung durch Vorspulen / Schnelldurchlauf bei der Nutzung von Personal Video Rekordern (PVR).
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet das historische und aktuelle Problem der Werbevermeidung durch Mediennutzer und definiert das Ziel, Ursachen sowie Konsequenzen dieses Verhaltens exemplarisch für das Fernsehen zu untersuchen.
2. Werbevermeidungsverhalten TV: Dieses Kapitel analysiert verschiedene Formen der Vermeidung, diskutiert die Herausforderungen bei deren Messung, erörtert psychologische Gründe für das Wegschalten und betrachtet die ökonomischen Auswirkungen auf die Werbeindustrie.
3. Werbevermeidung bei anderen Medien: Hier wird der Blick über das Fernsehen hinaus auf Print- und Hörfunkmedien geweitet, um zu untersuchen, wie Werbung dort hinsichtlich ihrer Störwirkung und Vermeidung wahrgenommen wird.
4. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Werbevermeidung eine Herausforderung darstellt, die durch qualitative Verbesserungen der Werbung angegangen werden kann, und betont die multimodalen Vorteile des Fernsehens als Werbeträger.
Werbevermeidung, Zapping, Zipping, Fernsehwerbung, Werbewirkung, Mediennutzung, Reichweitenverlust, Rezipienten, Werbeindustrie, Werbespot, Nutzungsverhalten, Werbepsychologie, Kontaktverlust, Mediaplanung, Werbegestaltung
Die Arbeit befasst sich mit der Mediennichtnutzung und insbesondere mit dem Phänomen des Werbevermeidungsverhaltens der Deutschen, wobei der Schwerpunkt auf der TV-Werbung liegt.
Zentrale Themen sind die verschiedenen Formen der Werbevermeidung, die Erhebungsmethoden zur Messung dieses Verhaltens, die Ursachen für das Wegschalten sowie die Auswirkungen auf Werbetreibende und Fernsehsender.
Das Ziel ist es, Formen, Ausmaße, Ursachen und Konsequenzen der Werbevermeidung zu erläutern und der Frage nachzugehen, ob und wie Werbevermeidung zukünftig reduziert werden kann.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse und dem Vergleich verschiedener empirischer Studien und Forschungsergebnisse zur Zapping-Forschung und Werbewirkung.
Der Hauptteil behandelt die detaillierte Klassifizierung der Werbevermeidung (Zapping/Zipping), die methodische Problematik bei der Messung, die psychologischen Hintergründe der Rezipienten sowie Strategien zur Optimierung von Werbebotschaften.
Die wichtigsten Schlagworte sind Werbevermeidung, Zapping, Werbewirkung, Reichweitenverlust und Mediennutzung.
Laut der zitierten Studien wird Fernsehwerbung als am aufdringlichsten empfunden, gefolgt von Hörfunkwerbung, während Printwerbung als weniger störend wahrgenommen wird.
Die Qualität und Gestaltung der Spots beeinflussen die Aufmerksamkeit und das Gefallen der Rezipienten; positive oder neutrale Einstellungen zur Werbung sowie hohe Spot-Qualität reduzieren nachweislich das Vermeidungspotenzial.
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