Diplomarbeit, 2012
144 Seiten, Note: 2
Die Diplomarbeit befasst sich mit dem Leistungssport in Österreich und seiner Verflechtung mit der österreichischen Politik. Sie analysiert die Strukturen, Inhalte und Prozesse, die diese Beziehung prägen. Dabei wird der Fokus auf die soziologischen Konstruktionsmerkmale des Leistungssports gelegt und die Entwicklung des Sportfeldes im Kontext gesellschaftlicher und politischer Veränderungen untersucht.
Die Arbeit beginnt mit einer allgemeinen Einleitung, die den Kontext der Thematik sowie die Relevanz der Sport Studies für die Politikwissenschaft beleuchtet. Die folgenden Kapitel befassen sich mit den soziologischen Konstruktionsmerkmalen des Leistungssports und der historischen Entwicklung des Sportfeldes in Österreich. Im weiteren Verlauf wird der Zusammenhang zwischen Sport und Politik im Allgemeinen sowie in Österreich im Speziellen analysiert. Dabei werden die Institutionen und Strukturen der österreichischen Sportpolitik und die Finanzierung des österreichischen Sports untersucht. Die Arbeit zeigt die enge Verflechtung von Sport und Politik auf und analysiert die Faktoren, die diese Beziehung prägen.
Leistungssport, österreichische Politik, Sport Studies, Soziologie, Geschichte, Institutionen, Strukturen, Finanzierung, Olympische Spiele, Sportgroßveranstaltungen, Massenmedien, Funktionen des Sports.
Der Zusammenhang besteht in einem komplexen Netzwerk aus staatlichen Institutionen und autonomen Sportverbänden, wobei die Politik über Finanzierung und Gesetzgebung steuernd eingreift.
Dies ist ein theoretischer Ansatz nach Mayntz und Scharpf, der die Netzwerkstruktur des Sports und die Machtressourcen der beteiligten Akteure analysiert.
Die Finanzierung erfolgt primär über das Sportfördergesetz, welches die Vergabe der Mittel hochgradig normiert und staatlichen Akteuren wenig direkten Steuerungsspielraum lässt.
Die staatliche Anti-Doping-Politik stellt eine Ausnahme dar, bei der das politische System trotz der Autonomie des Sports massiv regulierend in das sportliche Feld eingreift.
Obwohl die Autonomie ein oberstes Konstruktionsprinzip ist, greift das politische System mit unterschiedlichem "Tiefgang" in das System ein, was zu einer ambivalenten Beziehung führt.
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