Hausarbeit, 2012
15 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Medienkompetenz
3. Medienbildung
4. Medienkompetenz versus Medienbildung
5. Zusammenfassung
6. Literaturverzeichnis
Die vorliegende Arbeit untersucht das komplexe Beziehungsgeflecht zwischen den Begriffen Medienkompetenz und Medienbildung. Ziel ist es, die bestehende wissenschaftliche Kontroverse zu analysieren, verschiedene Definitionsansätze gegenüberzustellen und zu prüfen, ob eine Ablösung des Medienkompetenzbegriffs durch den der Medienbildung sinnvoll oder notwendig ist.
4. Medienkompetenz versus Medienbildung
Bereits seit Jahren diskutieren verschiedenste Wissenschaftler die Schwächen und Stärken des Medienkompetenzbegriffs. Auf der Suche nach Definitionen und Dimensionen schlich sich vor einigen Jahren der Terminus Medienbildung in die Debatte. Vor allem Vertreter des Bereichs der Erziehungswissenschaft fordern aufgrund der konträren Positionen der Termini die Ablösung des Medienkompetenzbegriffs durch den der Medienbildung.
Die Weichen zur Diskussion wurden jedoch von der medienpädagogischen Disziplin selbst gestellt. Viele sehen als Ursachen der vermeintlichen Flucht zum Terminus Medienbildung die Unspezifität und den nebulösen Charakter der oft mit dem Adjektiv „profillos“ beschriebenen Medienpädagogik. Diese „pädagogische Unspezifität“ thematisiert Dieter Baacke bereits in seiner Publikation Medienkompetenz? Begrifflichkeit und sozialer Wandel von 1996. Darin schlägt Baacke den Terminus Medienbildung vor. In seinen weiteren Ausführungen stellt er unter anderem den Vorteil der Medienbildung gegenüber der Medienkompetenz in den Vordergrund.
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problematik der medienpädagogischen Begriffsdebatte ein und erläutert die Zielsetzung sowie das methodische Vorgehen der Arbeit.
2. Medienkompetenz: Hier werden zentrale Definitionen von Medienkompetenz, insbesondere die Modelle von Dieter Baacke und Bernd Schorb, detailliert beschrieben und analysiert.
3. Medienbildung: Dieses Kapitel widmet sich den verschiedenen theoretischen Auffassungen zur Medienbildung und beleuchtet Ansätze von Marotzki, Jörissen und Spanhel.
4. Medienkompetenz versus Medienbildung: Hier findet die eigentliche Diskussion über das Verhältnis der beiden Begriffe statt, wobei verschiedene Wissenschaftlerpositionen zur Koexistenz oder Ablösung kritisch gegenübergestellt werden.
5. Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer Bilanz der Debatte und der Schlussfolgerung, dass eine Zusammenarbeit der verschiedenen Fachrichtungen notwendig ist, anstatt eine einseitige Ablösung der Begriffe zu fordern.
6. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten wissenschaftlichen Quellen und Publikationen.
Medienkompetenz, Medienbildung, Medienpädagogik, Kompetenzmodell, Bildungsbegriff, Medienerziehung, Erziehungswissenschaft, Reflexionsbegriff, Diskurs, Kommunikation, Mediennutzung, Mediengestaltung, Persönlichkeitsbildung
Die Arbeit befasst sich mit der medienpädagogischen Fachdiskussion um die Begriffe Medienkompetenz und Medienbildung und untersucht, wie diese Begriffe zueinander in Beziehung stehen.
Die Schwerpunkte liegen auf den Begriffsdefinitionen, der theoretischen Herleitung von Kompetenzmodellen und der kritischen Analyse der Forderung, Medienkompetenz durch Medienbildung zu ersetzen.
Ziel ist es, die existierende Kontroverse zu beleuchten und zu klären, ob eine fachliche Notwendigkeit besteht, einen der beiden Begriffe zugunsten des anderen aufzugeben.
Die Arbeit stützt sich auf eine tiefgehende Literaturanalyse und den Vergleich verschiedener erziehungswissenschaftlicher Positionen und Modelle namhafter Medienpädagogen.
Im Hauptteil werden zunächst Medienkompetenz und Medienbildung separat definiert und anschließend in der Gegenüberstellung intensiv diskutiert.
Die zentralen Charakteristika sind Medienkompetenz, Medienbildung, pädagogischer Diskurs, Kompetenzmodelle und bildungstheoretische Ansätze.
Baacke wird als maßgeblicher Impulsgeber angesehen, dessen Modell der Medienkompetenz bis heute als grundlegend für viele wissenschaftliche Arbeiten gilt.
Die Mehrheit der analysierten Experten argumentiert, dass beide Begriffe unterschiedliche Aspekte abdecken und ihre Integration oder Koexistenz für die Medienpädagogik erkenntnisreicher ist als deren Eliminierung.
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