Bachelorarbeit, 2012
56 Seiten, Note: 1,0
I. Einleitung
1. Motivation und Umfeld
2. Forschungsfrage bzw. Hypothese
II. Die Grundlagen und Entwicklung des stereoskopischen Films
1. Die physiologischen Grundlagen der Stereoskopie
1.1. Okulomotorische Tiefenreize
1.2. Monokulare Tiefenreize
1.3. Binokulare Tiefenreize
2. Die Parameter des stereoskopischen Filmes
2.1. Die 3D-Parameter bei der Aufnahme
2.2. Die 3D-Parameter bei der Wiedergabe
3. Historische Entwicklung der Stereographie
3.1. Die Anfänge des stereographischen Films
3.2. Der 3D-Boom in den 1950iger Jahren
3.3. Das digitale 3D-Kino
III. Die Produktion stereoskopischer Filme in der Praxis
1. Die Vorproduktion
2. Generierung stereoskopischer Bilder
2.1. Stereoskopischer 3D-Animationsfilm
2.2. Nativer 3D-Realfilm (Doppellinsenverfahren)
2.3. Synthetischer 3D-Film (2D zu 3D-Konvertierung)
3. Die Postproduktion
3.1. Der Workflow in der 3D-Postproduktion
3.2. Technische Aufbereitung der 3D-Teilbilder („stereo sweetening“)
3.3. Festlegung der Tiefendramaturgie („depth grading“)
3.4. Schnitt
3.5. Hard- und Software in der 3D-Postproduktion
4. Die Herstellung von Werbe- und Wirtschaftsfilmen in 3D
4.1. Die Herstellung in 3D aus Sicht des Werbe und Wirtschaftsproduzenten
5. Die Mehrkosten von Werbe- und Wirtschaftsfilmen in 3D
5.1. Die Mehrkosten für hochwertige Werbe- und Wirtschaftsfilme
5.2. Mehrkosten bei Low-Budget-Produktionen
IV. Der Markt für stereoskopische Werbe- und Wirtschaftsfilme
1. Die Wiedergabe stereoskopischer 3D-Filme
1.1. Passive Verfahren der 3D-Wiedergabe
1.2. Aktive Verfahren – „Shutter-Technik“
1.3. Autostereoskopische Verfahren
2. Der Markt für Werbe- und Wirtschaftsfilme in 3D
2.1. Kino-Werbefilme in 3D
2.2. TV-Werbefilme in 3D
2.3. Online-Werbefilme in 3D
2.4. Wirtschaftsfilme in 3D für Großveranstaltungen und Messen
V. Zusammenfassung und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die technische Machbarkeit und die wirtschaftliche Sinnhaftigkeit der Produktion von stereoskopischen Werbe- und Wirtschaftsfilmen aus der Perspektive eines Filmproduzenten. Im Zentrum steht die Evaluierung, ob existierende 3D-Technologien effizient in den Produktionsalltag integriert werden können und welches Marktpotenzial für diese Formate besteht.
1. Motivation und Umfeld
Durch die rasante Entwicklung des digitalen Films von der Aufzeichnung, über die Bearbeitung bis hin zur digitalen Projektion im Kino sind sowohl die heutigen Produktions und Darstellungsmöglichkeiten von stereoskopischen Filmen für den Massenmarkt geeignet als auch die notwendigen Produktionsmittel verfügbar. Gleichzeitig sind Unternehmen angesichts der Übersättigung des Zielpublikums ständig auf der Suche nach innovativen Methoden um ihr Image, ihre Botschaften und Produkte erfolgreich über Werbe und Wirtschaftsfilme kommunizieren zu können.
Werbe- und Wirtschaftsfilm in 3D setzt an der Schnittstelle dieser beiden Entwicklungen an: Befürworter der 3D-Filme argumentieren, dass das außergewöhnliche Seherlebnis „3D-Film“ den Unternehmen eine signifikant höhere Aufmerksamkeit des Zielpublikums bringen sollte. Darüber hinaus soll in vielen Branchen, wie etwa Technologie, Immobilienentwicklung oder Architektur die räumliche Darstellung von Produkten und Konzepten dem Unternehmen einen großen Mehrwert im Vergleich zu herkömmlichen 2-D-Filmen bringen. Unternehmen, die sich als Markt- bzw. Innovationsführer definieren, möchten auch in der Kommunikation häufig auf innovativere Mittel und Techniken zurückgreifen.
I. Einleitung: Einführung in das Thema 3D-Film als Renaissance-Phänomen und Darlegung der Forschungsfragen sowie Hypothesen.
II. Die Grundlagen und Entwicklung des stereoskopischen Films: Vermittlung der physiologischen Basis der Wahrnehmung sowie historische Einordnung der Stereoskopie bis hin zum digitalen Zeitalter.
III. Die Produktion stereoskopischer Filme in der Praxis: Detaillierte Darstellung der Produktionsschritte, von der Vorproduktion über die Bildgenerierung bis zur technischen Aufbereitung in der Postproduktion.
IV. Der Markt für stereoskopische Werbe- und Wirtschaftsfilme: Untersuchung der Wiedergabeverfahren und Analyse des Marktpotenzials für 3D-Formate in den Bereichen Kino, TV, Online und Messen.
V. Zusammenfassung und Ausblick: Synthese der Ergebnisse und Einschätzung, dass der Markteintritt für Produzenten aufgrund der Marktsituation derzeit noch mit erheblichen wirtschaftlichen Hürden verbunden ist.
Stereoskopie, 3D-Film, Filmproduktion, Werbefilm, Wirtschaftsfilm, Postproduktion, Stereobasis, Tiefendramaturgie, 3D-Rig, 2D-zu-3D-Konvertierung, Kinowerbung, 3D-Wiedergabe, Digitalisierung, Medientechnologie, Kostenanalyse
Die Arbeit analysiert die Möglichkeiten und Herausforderungen der Produktion von Werbe- und Wirtschaftsfilmen in Stereo-3D aus Sicht des Filmproduzenten.
Die Schwerpunkte liegen auf der technischen Umsetzung, den spezifischen Workflow-Anforderungen in der Postproduktion und der wirtschaftlichen Tragfähigkeit dieser Produktionen.
Es wird untersucht, ob die Herstellung von stereoskopischen Werbe- und Wirtschaftsfilmen mit existierenden 3D-Technologien aus Sicht eines Filmproduzenten technisch machbar und wirtschaftlich sinnvoll ist.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse technischer Grundlagen, der Auswertung von Branchenstatistiken sowie der Evaluation von Produktionsprozessen und Marktgegebenheiten.
Der Hauptteil gliedert sich in die technologischen Grundlagen der 3D-Produktion, die praktischen Produktionsmethoden wie native 3D-Aufnahmen oder Konvertierungen und eine detaillierte Analyse der damit verbundenen Mehrkosten.
Zu den Kernbegriffen zählen Stereoskopie, Tiefendramaturgie, 3D-Workflow, Produktionskosten und Marktpotenzial.
Die Hauptgründe sind der hohe zeitliche und finanzielle Mehraufwand bei der Produktion sowie die derzeit noch eingeschränkte Verbreitung von 3D-tauglichen Wiedergabegeräten in privaten Haushalten.
Die Konvertierung wird derzeit als zu arbeitsintensiv und kostspielig eingestuft, um für den Großteil der Werbe- und Wirtschaftsfilmproduktionen eine ökonomisch sinnvolle Alternative zum nativen 3D-Dreh darzustellen.
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