Bachelorarbeit, 2011
44 Seiten, Note: 1
1 Einleitung
1.1 Ausgangssituation und Problemstellung
1.2 Ziele der Arbeit
1.3 Methodische Vorgehensweise
1.4 Aufbau der Arbeit
2 Grundlagen des CRM Konzeptes
2.1 Bedeutung des CRM für Unternehmen
2.1.1 Einordnung in die Organisation von Unternehmen
2.1.2 Ziele des CRM
2.2 Betrachtung der Ebenen des CRM
2.2.1 Strategische Perspektive im CRM
2.2.2 Operative Perspektive im CRM
2.2.3 Analytische Perspektive im CRM
2.3 Wirkungsbereiche des CRM
2.3.1 Kundenorientierung als Voraussetzung
2.3.2 Wettbewerbsvorteil durch Produktqualität und -nutzen
2.3.3 Zufriedenheit von Kunden
2.3.4 Bindung von Kunden
2.3.5 Kundenwert aus der Unternehmensperspektive
3 Bewertung von Kundenbeziehungen im CRM
3.1 Systematisierung der Ermittlungsansätze
3.1.1 Aggregationsebenen des Kundenwertes
3.1.2 Bestimmungsgrößen des Kundenwertes
3.1.2.1 Quantitative Bestimmungsgrößen des Kundenwertes
3.1.2.2 Qualitative Bestimmungsgrößen des Kundenwertes
3.1.3 Zeitbezug des Kundenwertes
3.2 Statische Ermittlung des Kundenwertes
3.2.1 Erfolgsorientierte Analysen
3.2.1.1 Kundendeckungsbeitragsrechnung anhand von Teil- oder Vollkosten
3.2.1.2 Kundendeckungsbeitragsrechnung anhand der Prozesskosten
3.2.2 Umsatzbezogene ABC-Analyse
3.2.3 Kritische Reflektion der statischen Verfahren
3.3 Dynamische Ermittlung des Kundenwertes
3.3.1 Customer Lifecycle als Grundlage des Customer Lifetime Value
3.3.2 Betrachtung von Kundenbeziehungen als Investitionsobjekte
3.3.3 Berechnung des Customer Lifetime Value
3.3.4 Kritische Reflektion des Customer Lifetime Value
4 Abschließende Betrachtung
4.1 Zusammenfassung der Arbeit
4.2 Fazit des Verfassers
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, den Wirkungskreis des Customer Relationship Managements (CRM) zu analysieren und verschiedene Bewertungsverfahren für den monetären Wert von Kundenbeziehungen hinsichtlich ihrer Eignung als Steuerungsinstrumente für Marketingaktivitäten kritisch zu untersuchen und zu reflektieren.
3.3.3 Berechnung des Customer Lifetime Value
Das Konzept des CLV beruht auf der Betrachtung von Kunden als Investitionsobjekte (Krenz, 2006, S. 180). Durch die vollzogene Legitimation dieses Ansatzes, kommt der Autor zu der Auffassung, dass der CLV als zulässige Methode zur Ermittlung des Kundenbeziehungswertes zu betrachten ist.
Die Grundidee des CLV ist analog zu dynamischen Investitionsrechnungen das Diskontieren von Zahlungsgrößen der Zukunft auf den Wert des Beurteilungszeitpunktes (Schneider, 2007, S. 65). Burgartz (2007, S. 152) definiert den CLV als den Kapitalwert einer Kundenbeziehung zu einem bestimmten Zeitpunkt für Ein und Auszahlungen im Laufe des Beziehungsverlaufs.
Die Formel zur Berechnung des CLV in Abbildung 2 lässt eine eindeutige Analogie zu der, in der dynamischen Investitionsrechnung (Reichmann, 2011, S. 261) angewandten, Kapitalwertmethode erkennen. Dabei werden die Initialkosten und -erlöse der ersten betrachteten Periode zu ihrem aktuellen Wert angesetzt. Das Delta der Ein- und Auszahlungen folgender Perioden wird hingegen mit dem anzusetzenden Kalkulationszinssatz auf den Barwert des Betrachtungszeitpunktes abgezinst. Die Höhe des herangezogenen Zinssatzes ist dabei laut Cornelsen (2000, S. 140) abhängig von Faktoren wie der durchschnittlichen Höhe der Kapitalmarktverzinsung, Risikoerwägungen, der Inflationsrate und dem Konjunkturverlauf. Burgartz (2007, S. 152ff) und Klotz (2004, S. 113) sprechen im Falle des Abzinsens der Cashflows aus zukünftigen Perioden auf Barwerte auch vom Customer Lifetime Present Value. Grundsätzlich ist dabei festzuhalten, dass bei Verfahren die der Kapitalwertmethode folgen, immer jene Investition zu bevorzugen ist, welche einen positiven Kapitalwert als Resultat hervor bringt (Reichmann, 2011, S. 261). Sind die CLV Berechnungen für verschiedene Kundenbeziehungen positiv, so sind Beziehungen mit hohem CLV jenen mit niedrigem CLV vorzuziehen.
1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Ausgangssituation, die Forschungsfrage sowie das methodische Vorgehen und den Aufbau der Bachelorarbeit.
2 Grundlagen des CRM Konzeptes: Hier werden die ganzheitliche Bedeutung des CRM, die verschiedenen Perspektiven (strategisch, operativ, analytisch) sowie die zentralen Wirkungsbereiche im Unternehmen dargestellt.
3 Bewertung von Kundenbeziehungen im CRM: In diesem Hauptteil werden verschiedene Ansätze zur Ermittlung des Kundenwertes systematisiert und sowohl statische als auch dynamische Verfahren detailliert analysiert und reflektiert.
4 Abschließende Betrachtung: Das letzte Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und beantwortet im Fazit die zugrunde liegende Forschungsfrage.
Customer Relationship Management, CRM, Kundenwert, Kundenbeziehung, Customer Lifetime Value, CLV, Kundendeckungsbeitragsrechnung, KDBR, Investitionsrechnung, Kundenorientierung, Kundenbindung, Marketing, Prozesskostenrechnung, Wertorientierung, Unternehmenserfolg
Die Arbeit befasst sich mit Methoden zur Bewertung von Kundenbeziehungen im Rahmen des Customer Relationship Managements (CRM) aus einer betriebswirtschaftlichen Perspektive.
Zentrale Themen sind die Grundlagen und Ziele des CRM, die systematische Einteilung von Kundenbewertungsverfahren sowie die Unterscheidung zwischen statischen und dynamischen Methoden.
Die Forschungsfrage lautet: „Welche Bewertungsverfahren für den monetären Wert von Kundenbeziehungen stellt CRM als geeignetes Steuerungsinstrument für das Marketing bereit?“
Es handelt sich um eine Literaturarbeit, bei der die Bearbeitung des Forschungsgebietes logisch-deduktiv erfolgt.
Der Hauptteil analysiert die Systematisierung der Ermittlungsansätze und vergleicht detailliert statische Analysen wie die KDBR mit dynamischen Verfahren wie dem Customer Lifetime Value (CLV).
Die wichtigsten Schlüsselwörter sind CRM, Kundenwert, Kundenbeziehung, Customer Lifetime Value, KDBR und Kundenorientierung.
Da eine rein umsatzbasierte Bewertung die mit dem Umsatz verbundenen Kosten nicht berücksichtigt, kann sie keine fundierte Aussage über die tatsächliche Profitabilität einer Kundenbeziehung treffen.
Der CLV wird als dynamische Methode betrachtet, die Kundenbeziehungen als Investitionsobjekte behandelt und Anfallszeitpunkte von Ein- und Auszahlungen berücksichtigt, um zukünftige Unternehmensentscheidungen zu unterstützen.
Durch die Betrachtung von Kundenbeziehungen als Investition können Unternehmen künftige Zahlungsströme diskontieren, was hilft, Fehlinvestitionen zu vermeiden und den langfristigen Unternehmenswert zu sichern.
Der Autor empfiehlt eine Kombination aus erfolgsorientierten statischen Methoden und dynamischen Ermittlungsverfahren, wobei die Daten aus der Vergangenheit zur Plausibilisierung von Zukunftsprognosen genutzt werden sollten.
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