Examensarbeit, 2010
57 Seiten, Note: 1,7
I Einleitung
II Theoretische Grundlagen
1 Didaktischer Schwerpunkt der Arbeit
1.1 Informationen zum sexuellen Missbrauch an Kindern
1.1.1 Begriffsbestimmung
1.1.2 Symptome sexuellen Missbrauchs
1.2 Prävention
1.2.1 Zum Präventionsbegriff
1.2.1.1 Primäre Prävention
1.2.1.2 Sekundäre Prävention
1.2.1.3 Tertiäre Prävention
1.2.2 Primärprävention in der Schule
1.2.3 Begründung für die Auswahl des Themas
1.2.3.1 Bedeutsamkeit für die Schüler
1.2.3.2 Kompetenzen
1.2.4 Rahmenbedingungen
1.2.4.1 Inhaltsspezifische Lernvoraussetzungen bei den Schülern
1.2.4.2 Die Rolle des Lehrers
1.2.4.3 Elternarbeit
1.2.5 Grenzen
2 Methodischer Schwerpunkt der Arbeit
2.1 Fächerübergreifender Unterricht
2.1.1 Begriffsbestimmung
2.1.2 Ziele fächerübergreifenden Unterrichts
2.1.3 Formen fächerübergreifender Unterrichts
2.1.3.1 Fächerüberschreitendes Lernen
2.1.3.2 Fächerverknüpfendes Lernen
2.1.3.3 Fächerkoordinierendes Lernen
2.1.3.4 Fächerergänzendes Lernen
2.1.3.5 Fächeraussetzendes Lernen
2.1.4 Begründung für die Auswahl der Methode
2.1.4.1 Legitimation durch die Teilrahmenpläne und Leitlinien
2.1.4.2 Konsequenzen für den Unterricht
III Unterrichtspraktische Realisierung
1 Überblick über die gesamte Unterrichtseinheit
2 Beziehungen zu(m) Rahmenplan/Teilrahmenplan/Leitlinien
3 Voraussetzungen für den Unterricht
3.1 Lernvoraussetzungen der Schüler
3.2 Äußere Voraussetzungen
4 Darstellung der einzelnen Unterrichtsstunden
4.1 Ausführliche Darstellung der ersten Unterrichtssequenz
4.1.1 Didaktische Entscheidungen und Begründungen
4.1.1.1 Sachanalyse: „Gefühle“
4.1.1.2 Bedeutsamkeit des Unterrichtsinhaltes
4.1.1.3 Beziehungen zu(m) Rahmenplan/Teilrahmenplan/Leitlinien
4.1.1.4 Voraussetzungen für den Unterricht
4.1.2 Wissens- und Kompetenzentwicklung
4.1.3 Methodische Entscheidungen und Begründungen
4.1.3.1 Artikulation und Sozial-/ Aktionsformen
4.1.3.2 Medien
4.1.3.3 Unterrichtsgrundsätze
4.1.4 Tafelbild
4.1.5 Geplanter Unterrichtsverlauf
4.1.6 Reflexion
4.2 Kurzdarstellung der zweiten Unterrichtsstunde
4.2.1 Wissens- und Kompetenzentwicklung
4.2.2 Geplanter Unterrichtsverlauf
4.2.3 Reflexion
4.3 Kurzdarstellung der dritten Unterrichtssequenz
4.3.1 Wissens- und Kompetenzentwicklung
4.3.2 Geplanter Unterrichtsverlauf
4.3.3 Reflexion
4.4 Kurzdarstellung der vierten Unterrichtsstunde
4.4.1 Wissens- und Kompetenzentwicklung
4.4.2 Geplanter Unterrichtsverlauf
4.4.3 Reflexion
4.5 Kurzdarstellung der fünften Unterrichtssequenz
4.5.1 Wissens- und Kompetenzentwicklung
4.5.2 Geplanter Unterrichtsverlauf
4.5.3 Reflexion
4.6 Kurzdarstellung der sechsten Unterrichtsstunde
4.6.1 Wissens- und Kompetenzentwicklung
4.6.2 Geplanter Unterrichtsverlauf
4.6.3 Reflexion
4.7 Kurzdarstellung der siebten Unterrichtssequenz
4.7.1 Wissens- und Kompetenzentwicklung
4.7.2 Geplanter Unterrichtsverlauf
4.7.3 Reflexion
4.8 Ausführliche Darstellung der achten Unterrichtssequenz
4.8.1 Didaktische Entscheidungen und Begründungen
4.8.1.1 Sachanalyse
4.8.1.2 Bedeutsamkeit des Unterrichtsinhaltes
4.8.1.3 Beziehungen zu(m) Rahmenplan/Teilrahmenplan/Leitlinien
4.8.1.4 Voraussetzungen für den Unterricht
4.8.2 Wissens- und Kompetenzentwicklung
4.8.3 Methodische Entscheidungen und Begründungen
4.8.3.1 Artikulation und Sozial-/ Aktionsformen
4.8.3.2 Medien
4.8.3.3 Unterrichtsgrundsätze
4.8.4 Geplanter Unterrichtsverlauf
4.8.5 Reflexion
4.9 Kurzdarstellung der neunten Unterrichtssequenz
4.9.1 Wissens- und Kompetenzentwicklung
4.9.2 Geplanter Unterrichtsverlauf
4.9.3 Tafelbilder
4.9.4 Reflexion
IV Gesamtreflexion
Ziel dieser Hausarbeit ist die Planung und methodische Ausgestaltung einer fächerübergreifenden Unterrichtseinheit zum Thema "sexueller Missbrauch" für eine dritte Grundschulklasse, um Kinder in ihrem Selbstbewusstsein zu stärken und für den Schutz ihres eigenen Körpers zu sensibilisieren.
1.1.1 Begriffsbestimmung
In der wissenschaftlichen Literatur findet sich bis heute keine allgemein anerkannte Definition des sexuellen Missbrauchs an Kindern. Die Gründe hierfür liegen auf verschiedenen Ebenen. Zum einen unterliegt das Verständnis sexueller Ausbeutung einem historischen Wandel, zum anderen sind kulturelle Unterschiede festzustellen. Eine weitere Schwierigkeit, zu einer einheitlichen Definition zu gelangen, ist durch die unterschiedlichen Forschungs- und Erklärungsansätze bedingt. Dadurch ergibt sich, dass die einzelnen Definitionen „immer von den verschiedenen theoretischen, ethnischen und weltanschaulichen Orientierungen der jeweiligen Autoren geprägt sein werden.“
Generell lassen sich enge und weite Definitionen voneinander unterscheiden. Enge Definitionen versuchen durch genaue Formulierungen eine Handlung des sexuellen Missbrauchs gegenüber anderen Handlungen eindeutig abzugrenzen. Weiter gefasste Definitionen haben den Vorteil, auch diejenigen Missbrauchsfälle zu erfassen, welche von einer engen Definition nicht erfasst würden, weil beispielsweise nicht nachgewiesen werden kann, dass die Handlung gegen den Willen des Kindes geschehen ist oder weil sie ohne körperlichen Kontakt stattfand.
Ich werde meiner Arbeit die Definition von Engfer zugrunde legen, welche meiner Meinung nach aussagekräftig und differenziert ist und die wichtigsten Definitionskriterien enthält: „Unter dem sexuellen Missbrauch versteht man die Beteiligung noch nicht ausgereifter Kinder und Jugendlicher an sexuellen Aktivitäten, denen sie nicht verantwortlich zustimmen können, weil sie deren Tragweite noch nicht erfassen. Dabei benutzen bekannte oder verwandte (zumeist männliche) Erwachsene Kinder zur eigenen sexuellen Stimulation und missbrauchen das vorhandene Macht- und Kompetenzgefälle. Sexueller Missbrauch umfasst alle möglichen vaginalen, oralen und analen Praktiken, anzügliche Bemerkungen, Berührungen, Exhibitionismus, Missbrauch von Kindern zur Herstellung pornographischer Materials, auch die Anleitung zur Prostitution.“
I Einleitung: Die Einleitung thematisiert die Motivation der Autorin, bedingt durch aktuelle mediale Berichterstattung, eine präventive Unterrichtseinheit zum sensiblen Thema Kindesmissbrauch zu entwickeln.
II Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert den Begriff des sexuellen Missbrauchs sowie die verschiedenen Formen der Prävention und begründet die methodische Entscheidung für fächerübergreifenden Unterricht.
III Unterrichtspraktische Realisierung: Hier wird die konkrete Durchführung der neun Unterrichtssequenzen beschrieben, inklusive der Lernvoraussetzungen, der methodischen Entscheidungen und der abschließenden Reflexionen der jeweiligen Stunden.
IV Gesamtreflexion: Die Autorin zieht ein Fazit über den Erfolg der Unterrichtseinheit und reflektiert ihre Erfahrungen im Umgang mit der Lerngruppe sowie der Zusammenarbeit mit Eltern und externen Fachkräften.
Sexueller Missbrauch, Prävention, Grundschule, Fächerübergreifender Unterricht, Körperliche Selbstbestimmung, Gefühlsbildung, Schutzkonzept, Kinderschutz, Elternarbeit, Selbstbehauptung, Unterrichtsplanung, Sachunterricht, Resilienz, Beratung, Hilfsangebote.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Konzeption und Umsetzung einer präventiven Unterrichtseinheit zum Schutz vor sexuellem Missbrauch für eine dritte Grundschulklasse.
Die zentralen Felder sind die körperliche Selbstbestimmung, die Wahrnehmung eigener Gefühle, die Abgrenzung von Berührungen und Geheimnissen sowie das Erlernen von Hilfe-Strategien.
Das Hauptziel ist die Stärkung des Selbstvertrauens und der Selbstständigkeit der Kinder, damit diese gefährliche Situationen erkennen und aktiv "Nein" sagen können.
Die Arbeit nutzt den Ansatz des fächerübergreifenden Unterrichts, um das Thema ganzheitlich und unter Einbeziehung verschiedener Lernbereiche wie Deutsch, Sport und Kunst zu behandeln.
Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Planung, Durchführung und Reflexion von neun Unterrichtssequenzen, die aufeinander aufbauen und spielerische sowie inhaltliche Lerneinheiten kombinieren.
Wichtige Begriffe sind Kinderschutz, Prävention, Selbstbehauptung, Gefühlsbildung, Unterrichtsplanung und Fächerverknüpfung.
Das Bilderbuch dient als Medium, um das komplexe Thema kindgerecht darzustellen, Identifikationsfiguren zu schaffen und den Kindern Anlässe zu bieten, über schwierige Inhalte zu sprechen.
Die Autorin hat die Eltern durch Elternbriefe und einen Informationsabend aktiv in das Vorhaben eingebunden, um Transparenz zu schaffen und Berührungsängste gegenüber dem Thema abzubauen.
Das Burgspiel ist eine praktische Übung, bei der die Kinder lernen, ihre Grenzen zu ziehen und anderen Kindern oder Erwachsenen energisch "Nein" zu sagen, wenn sie sich unwohl fühlen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

