Bachelorarbeit, 2012
50 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
2. SAP ArchiveLink
2.1. Definition
2.2. Einsatzzweck
3. Alfresco - DMS
3.1. Historie und Geschäftsmodell
3.2. Dokumentenmanagement
3.3. Schnittstellen für die Dateiübertragung
4. ArchiveLink HTTP Content Server
4.1. Definition und Begriffserklärung
4.2. Kommunikation
4.3. Sicherheit und Rechte
4.3.1. secKey
4.3.2. Schutzwürdigkeit / Zugriffsrechte
4.4. Syntaxbeschreibung
4.4.1. Allgemeine Hinweise
4.4.2. Syntax – create
5. Alfresco Web Script
5.1. Einführung
5.2. Aufbau von Web Scripts
5.3. Beispiel Hello World
5.3.1. Einführende Informationen
5.3.2. Übersicht der verwendeten Dateien
5.3.3. helloworld.get.desc.xml - Description Document
5.3.4. helloworld.get.js - Controller Script
5.3.5. helloworld.get.html.ftl - Response Template
5.3.6. helloworld.get.config.xml - Configuration Document
5.3.7. helloworld.get_de.properties - Local Bundle
5.3.8. Abschließende Informationen zu dem Beispiel
5.4. Verwendung von Web Script
5.4.1. Ordner anzeigen - auch per RSS abrufbar
5.4.2. Datei hochladen
5.5. Zusammenfassung zu Web Script
6. Mögliche Szenarien
6.1. Dokumenten GenCache
6.2. Alfresco HTTP Web Script
6.3. Framework mit Add-On Baustein
6.3.1. KGS SAPALINK Interface
6.3.2. fme AG
7. Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit untersucht die technische Integration des Dokumentenmanagementsystems Alfresco in die ERP-Umgebung von SAP. Dabei liegt der Fokus auf der Analyse der SAP ArchiveLink-Schnittstelle sowie der Nutzung von Alfresco Web Scripts, um eine effiziente und revisionssichere Dokumentenablage zu ermöglichen.
4.4.2. Syntax – create
Über die Zugriffsfunktion create wird ein Dokument mit einer oder mehreren Komponenten in das Content Repository abgelegt. Durch Angabe des Repositorys, der Dokumenten-ID und der Komponenten-ID wird die jeweilige Komponente eindeutig beschrieben. Diese Funktion wird ausschließlich zum Neuanlegen genutzt. Sollte eine Komponente bereits existieren, wird ein Fehler zurückgegeben. Zum Überschreiben wird die Funktion update, zum Erweitern wird die Funktion append verwendet.
Die Erzeugung eines neuen Dokuments erfolgt mit der angegebenen docId. Es werden eine oder mehrere Komponenten in das Content Repository gestellt, als Standard wird die Schutzwürdigkeit des Servers verwendet.
Mögliche Parameter werden in Tabelle 4 aufgeführt. Hier ist auch ersichtlich, welche Parameter signiert werden müssen.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung der Integration von Alfresco in SAP-ERP-Systeme ein und umreißt die behandelten technischen Schnittstellen und Szenarien.
2. SAP ArchiveLink: Das Kapitel definiert die SAP R/3-Komponente ArchiveLink und erläutert deren Einsatzzweck als Schnittstelle für externe Ablagesysteme.
3. Alfresco - DMS: Hier werden die Grundlagen des Dokumentenmanagementsystems Alfresco, sein Geschäftsmodell und die verfügbaren Schnittstellen für die Dateiübertragung vorgestellt.
4. ArchiveLink HTTP Content Server: Dieses Kapitel behandelt detailliert die Architektur, Kommunikation, Sicherheitsaspekte wie den secKey und die Syntax der HTTP Content Server Schnittstelle.
5. Alfresco Web Script: Der Autor erläutert das Konzept von Alfresco Web Scripts, deren Aufbau und zeigt anhand eines "Hello World"-Beispiels sowie praktischer Anwendungsfälle die technische Umsetzung.
6. Mögliche Szenarien: Es werden drei Lösungsansätze zur Kopplung von SAP und Alfresco gegenübergestellt: Eigenentwicklungen, direkte Web-Script-Implementierungen und kommerzielle Frameworks.
7. Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer Rekapitulation der Lösungsansätze und der Feststellung, dass keine einzelne Methode alle Anforderungen abdeckt, sondern stets eine Einzelfallprüfung notwendig ist.
Alfresco, SAP, ArchiveLink, Dokumentenmanagement, DMS, Web Script, HTTP Content Server, ERP, Integration, secKey, Schnittstelle, Enterprise Content Management, ECM, Java, Framework
Die Arbeit untersucht die technischen Möglichkeiten und Herausforderungen, eine Brücke zwischen der Unternehmenssoftware SAP und dem Dokumentenmanagementsystem Alfresco zu schlagen.
Die zentralen Themen sind die SAP ArchiveLink-Schnittstelle, das Alfresco DMS, die HTTP-basierte Kommunikation zwischen diesen Systemen und die Implementierung von Web Scripts für automatisierte Prozesse.
Ziel ist es, einen fundierten Überblick über technische Integrationswege zu geben, angefangen von der Protokollebene bis hin zu kommerziellen Adapter-Lösungen.
Die Arbeit basiert auf einer technischen Literaturanalyse und einer deskriptiven Darstellung von Integrationsszenarien sowie der beispielhaften Implementierung von Web-Skript-Funktionen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der SAP-ArchiveLink-Spezifikationen, die Funktionsweise von Alfresco Web Scripts und die Analyse dreier spezifischer Szenarien zur Systemkopplung.
Wichtige Begriffe sind insbesondere Alfresco, SAP, ArchiveLink, Content Server, Web Script, Integration und DMS.
Der secKey dient zur Sicherung der URL gegen inhaltliche Manipulationen bei der Kommunikation zwischen SAP und dem Content Server, ohne jedoch eine Verschlüsselung der Daten selbst vorzunehmen.
Der Autor argumentiert, dass die Entwicklung und Wartung eines eigenständigen Servers oft mit hohem personellem und technischem Aufwand verbunden ist, der für die meisten Unternehmen wirtschaftlich nicht rechtfertigbar ist.
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