Seminararbeit, 2012
26 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Handlungsmöglichkeiten mit dem Material „Büroklammer“
2.1 Möglichkeiten im basalen Bereich
2.1.1 Entdecken der Büroklammer
2.1.2 Spiele
2.2 Möglichkeiten im pränumerischen Bereich
2.2.1 Entdecken von Eigenschaftsmerkmalen
2.2.2 Spiele
2.3 Möglichkeiten im numerischen Bereich
2.3.1 Entdecken des Zahlbegriffs
2.3.2 Spiele
2.4 Möglichkeiten beim Operieren im numerischen Bereich
2.4.1 Rechenübungen
2.4.2 Spiele
2.5 Möglichkeiten unter Einbezug aller vier Bereiche
3. Zusammenfassung und Fazit
4. Übersicht
Diese Arbeit zielt darauf ab, die mathematische Förderung bei Menschen mit geistiger Behinderung durch den Einsatz eines alltäglichen, neutralen Materials – der Büroklammer – zu erweitern und abwechslungsreiche, individualisierbare Lernangebote zu entwickeln. Die Forschungsfrage untersucht dabei, wie Büroklammern als vielseitiges Medium genutzt werden können, um grundlegende mathematische Kompetenzen in verschiedenen Schwierigkeitsstufen zu vermitteln.
Entdecken von Eigenschaftsmerkmalen
Die Büroklammer hat, so wie sie ist, eine eher ungewöhnliche und nicht alltägliche Form. Die Kinder können diese Form somit zunächst einmal untersuchen und einige Besonderheiten feststellen: die Abrundungen oben und unten oder aber die spitzen Ecken.
Biegt man die Büroklammer auseinander, so lassen sich weiter unzählige Formen bilden. Die Kinder könnten dahingehend, bei Bedarf mittels einer Vorlage, verschiedene Formen biegen und benennen (Abb. 11). Dazu könnte ein Assoziationsspiel durchgeführt werden, sodass die Kinder verschiedene Dinge aufzählen, malen oder im Raum zeigen sollen, die die gleiche Form wie die gebogene Büroklammer haben. Hier kann auch mit Farben gearbeitet werden, sodass eine rote Büroklammer rund gebogen wird und schließlich gefragt wird: „Was ist rot und rund?“.
Verschiedene Formen können aber auch ohne das Verbiegen der Büroklammer erarbeitet werden. So könnten die Formen auf ein Blatt Papier gezeichnet werden und die Klammern drum herum gelegt werden, sodass diese schließlich den Rahmen der Form bilden (Abb. 12). Auch hier sollte die Form auch benannt werden. Weiterhin können die Büroklammern aber auch als Inhalt der Form dienen, sodass die Form mit den Klammern ausgelegt werden soll (Abb. 13).
1. Einleitung: Dieses Kapitel verortet das Thema in der Sonderpädagogik und führt die Büroklammer als vielseitiges, neutrales Mathematikmaterial ein.
2. Handlungsmöglichkeiten mit dem Material „Büroklammer“: Dieses Hauptkapitel gliedert sich in vier mathematische Förderbereiche und stellt konkrete Übungen und Spiele zur Förderung der Wahrnehmung, der pränumerischen Konzepte, des Zahlbegriffs und der Rechenfertigkeiten vor.
3. Zusammenfassung und Fazit: Das Kapitel resümiert die Flexibilität des Materials und betont die Bedeutung von Motivation und Spaß bei der individuellen Förderplanung.
4. Übersicht: Eine tabellarische Zusammenfassung bietet einen schnellen Überblick über alle in der Arbeit vorgestellten Übungen, Spiele und benötigten Materialien.
Mathematik, Büroklammer, Förderpädagogik, Sonderpädagogik, Alltagsmaterialien, Basale Förderung, Pränumerik, Numerik, Invarianz, Zahlbegriff, Rechenoperationen, Fördermaterial, Inklusion, Spielpädagogik, Differenzierung.
Die Arbeit untersucht den Einsatz von Büroklammern als Alltagsmaterial zur Förderung mathematischer Fähigkeiten bei Kindern und Menschen mit geistiger Behinderung.
Die zentralen Felder sind der basale Bereich, der pränumerische Bereich, der numerische Bereich und das Operieren im numerischen Raum.
Das Ziel ist es, ein modulares Repertoire an Übungen und Spielen aufzubauen, das Mathematiklernen durch haptische Erfahrung und Alltagsnähe für Menschen mit Förderbedarf zugänglich zu machen.
Es wird eine strukturierte, methodische Handreichung entwickelt, die auf bestehender Fachliteratur basiert und durch kreative, praxisnahe Förderideen ergänzt wird.
Im Hauptteil werden konkrete Einsatzmöglichkeiten der Büroklammer für die verschiedenen mathematischen Lernstufen sowie spielerische Anregungen zur Vertiefung dargestellt.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Mathematikförderung, Alltagsmaterialien, Inklusion, Sonderpädagogik und spielerisches Lernen charakterisieren.
„Herr Klammer“ dient als Identifikationsfigur und Motivator, um den Zugang zum Material spielerisch zu erleichtern und als roter Faden durch verschiedene Übungen zu leiten.
Das Schätzspiel trainiert das Mengenverständnis sowie das Zählen und integriert durch die Medaillenvergabe zusätzlich den Aspekt der Ordnungszahlen.
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