Bachelorarbeit, 2010
62 Seiten
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Unternehmen
2.1 Unternehmensgeschichte
2.1.1 Das Unternehmen ZF Heute
2.1.2 Der Bereich Produktions- / Standortplanung
2.2 Produkte
2.3 Das Produktionssystem „Formel ZF“
3 Grundlagen
3.1 Enterprise Ressource Planning-Systeme
3.1.1 SAP
3.1.2 Technische Systemarchitektur
3.1.3 SAP Module
3.1.4 Modul PP (Produktionsplanung)
3.1.5 Modul QM (Qualitätsmanagement)
3.1.6 SAP Script und Smart Forms
3.1.7 ABAP Programmiersprache
3.2 Anforderungen an das Qualitätsmanagement
3.2.1 Dokumentationsanforderungen
3.2.2 Lenkung von Aufzeichnungen
3.2.3 Erststück- und Serienprüfungen
3.2.4 SPC Messungen
3.3 Lean Administration
3.3.1 Die papierlose Fabrik
3.3.2 Enterprise Content Management
3.3.3 Business Process Management
3.4 Definition Dateiformate
3.4.1 Portable Document Format PDF
3.4.2 Definition Postscript
3.4.3 Wege der PDF Erzeugung
3.4.4 Adobe Standards
3.4.5 Das XML Format
3.4.6 Das QML Format
4 Ist Zustands-Analyse
4.1 SAP und IT-Infrastruktur
4.1.1 Der Prüfplan in SAP
4.1.2 SAPscript und Smart Forms
4.1.3 Umsetzung Formulargenerierung mit SAP und Adobe
4.1.4 QDAS- Datenbank
4.1.5 Die Anwendung QS-STAT
4.1.6 IT Infrastruktur in der Fertigung
4.2 Datenaufnahme in der Fertigung
4.2.1 Fertigung Wellen FR-W
4.2.2 Prozessbeschreibung FR-W
4.2.3 Fertigung Gehäuse FG
4.2.4 Prozessbeschreibung FG
4.3 Zusätzliche Dokumentationen
4.4 Alternative Eingabeverfahren
4.4.1 Regelkarten
4.4.2 Integrierte Messsysteme
4.4.3 Automatisierte Messsysteme
4.5 Kostenrechnung
5 Sollbeschreibung
5.1 Einführung Interaktiver Formulare
5.2 Digitale Signatur und Zertifizierung über SAP
5.3 Kosten Nutzen Analyse
5.4 Umsetzung mit Adobe LiveCycle Komponenten
5.4.1 Umsetzungsbeispiel anhand eines SAP Prüfplans
5.4.2 Weitere Möglichkeiten mit Adobe Dynamic PDF
5.5 Alternativen zu Adobe
6 Handlungsempfehlung
6.1 Einsparpotenziale durch Einführung von Adobe Produkten
6.2 Bedingungen für eine erfolgreiche Einführung
6.2.1 Vernetzung der Messsysteme
6.2.2 Eindeutige Verfolgbarkeit über den Produktzyklus
6.2.3 Angepasste Eingabemedien
6.2.4 Qualifizierung der Mitarbeiter
6.2.5 Einbindung Betriebsrat
7 Fazit und Ausblick
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht das Potenzial der Einführung von interaktiven Formularen auf Basis der Adobe Dynamic PDF-Technologie innerhalb der Fertigungsbereiche der ZF Friedrichshafen AG. Ziel ist es, durch die Digitalisierung von papierbasierten Prüfprotokollen und SAP-Prüfplänen die Prozessqualität zu erhöhen, Suchzeiten zu reduzieren und Kosten zu senken.
3.3.1 Die papierlose Fabrik
Kürzere Produktlebenszyklen und die ständig steigenden Kundenanforderungen führen zu immer größeren Informationsmengen. Insbesondere wenn diese in Papierform vorliegen müssen und schneller Informationszugriff und hohe Auskunftsbereitschaft zum Wettbewerbsfaktor eines Unternehmens werden. (Vgl.Gulbins; Seyfried; Strack-Zimmermann 2002, S. 6 ff). Um der Flut von Papierdokumenten gerecht zu werden galt der Trend hin zur papierlosen Fabrik und zum papierlosen Büro. Bereits Liker (2007, S.37) beschreibt, dass Toyota das Ideal der papierlosen Fabrik und des papierlosen Büros erkannt hat, aber dennoch nicht auf das Medium Papier verzichtet.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problemstellung des hohen Wettbewerbsdrucks und die Notwendigkeit zur Digitalisierung von Fertigungsprozessen bei ZF ein.
2 Unternehmen: Hier werden die Unternehmensgeschichte sowie die Struktur der ZF Friedrichshafen AG und ihr Produktionssystem „Formel ZF“ vorgestellt.
3 Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die technischen und theoretischen Grundlagen, darunter ERP-Systeme (SAP), Qualitätsmanagementanforderungen, Lean Administration sowie Dateiformate wie PDF und XML.
4 Ist Zustands-Analyse: Hier wird die aktuelle IT-Infrastruktur sowie der Prozess der Prüfplanausdrucke in den Fertigungsbereichen FR-W und FG detailliert analysiert.
5 Sollbeschreibung: In diesem Kapitel werden die Potenziale von interaktiven Formularen, die digitale Signatur sowie die Kosten-Nutzen-Analyse und Umsetzungsmöglichkeiten mit Adobe LiveCycle erläutert.
6 Handlungsempfehlung: Hier werden Bedingungen für eine erfolgreiche Einführung, wie die Vernetzung der Messsysteme und Qualifizierung der Mitarbeiter, aufgezeigt.
7 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die gewonnenen Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit eines Promotors bei solchen komplexen IT-Umsetzungsprojekten.
Adobe Dynamic PDF, ZF Friedrichshafen AG, SAP, Prüfplan, Qualitätsmanagement, Interaktive Formulare, papierlose Fabrik, Digitale Signatur, Prozessoptimierung, Lean Administration, Fertigung, ERP-Systeme, Dokumentenlebenszyklus, Q-DAS, Datendigitalisierung.
Die Arbeit behandelt die Untersuchung von Potenzialen zur Prozessoptimierung in der Fertigung der ZF Friedrichshafen AG durch den Einsatz interaktiver Adobe Dynamic PDF-Formulare anstelle papierbasierter Prozesse.
Zu den Schwerpunkten gehören das Qualitätsmanagement, SAP-Systeme, Lean Administration, die Dokumentation in der Produktion sowie die digitale Transformation von Arbeitsprozessen.
Das Hauptziel ist die Entwicklung eines Konzepts zur digitalen Formularerstellung und -verarbeitung, um die Effizienz zu steigern und Kosten zu senken.
Es wurde eine Ist-Zustands-Analyse der bestehenden Prozesse sowie eine Bewertung der IT-Softwaretools vorgenommen, ergänzt durch eine Kosten-Nutzen-Analyse.
Der Hauptteil analysiert die aktuellen SAP-Strukturen, die IT-Infrastruktur in der Fertigung sowie die Möglichkeiten der Adobe LiveCycle Komponenten für eine digitale Dokumentation.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Adobe Dynamic PDF, Qualitätsmanagement, SAP, Prozessoptimierung und Digitalisierung definiert.
Da digitale Aufzeichnungen digitale Fingerabdrücke erzeugen, die Rückschlüsse auf die Arbeitsqualität der Mitarbeiter zulassen, ist eine frühzeitige Einbindung des Betriebsrats unerlässlich.
Da in Härtevergütungsprozessen Temperaturen bis zu 1300°C erreicht werden, würden RFID-Tags zerstört werden, weshalb hier Data Matrix Codes bevorzugt werden.
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