Bachelorarbeit, 2012
36 Seiten, Note: 13 Punkte
1. Einleitung
2. Definition des Begriffs Behinderung
3. Inklusion
3.2 Rechtliche Grundlagen von Inklusion
3.2.1 Die Salamanca Erklärung
3.2.2 UN-Behindertenrechtskonvention
4. Bewegungspädagogik
4.1 Bedeutung und Funktion von Bewegung
4.2 Entwicklung und Veränderung in der Bewegungspädagogik für Menschen mit Behinderungen
4.3 Handlungsfelder der Bewegungspädagogik
4.4 Möglichkeiten und Grenzen für Inklusion in der Bewegungspädagogik
4.4.1 Beispiele aus dem inklusiven Schulsport
4.4.2 Möglichkeiten und Grenzen der Inklusion am Beispiel des Schulprojekts ARATIS
5. Fazit
6. Literatur- und Quellenverzeichnis
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht, ob durch bewegungspädagogische Angebote im Freizeit- und Vereinssport die Teilhabe und Partizipation von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen nach dem Prinzip der Inklusion verbessert werden kann.
4.4.1 Beispiele aus dem inklusiven Schulsport
Es gibt auch für den inklusiven Schulsport nur eine begrenzte Anzahl von Umsetzungsmodellen. Bei den Modellen handelt es sich vorrangig um Prozesse, die in der Umsetzung nur einen geringen Aufwand bedürfen. Im Schulsport wird ein Augenmerk darauf gelegt vorrangig das Miteinander und die Förderung der sozialen Entwicklung der SchülerInnen zu stärken (vgl. Fediuk, F. (2008b) S. 129 f.). Im Folgenden werden kurze Beispiele aufgeführt um die Möglichkeiten der Umsetzung für den Schulsport anschaulicher darstellen zu können.
In dem ersten Beispiel steht im Vordergrund der Aspekt der 'Leistung' im Schulsport. „Paul verfügt nicht über genügend Stützkraft, um allein sein Körpergewicht auf den Händen zu tragen. Hinzu kommt seine mangelnde Fähigkeit zur Körperanspannung. Zur Bewegungserfahrung „Auf den Händen stehen“ benötigt er deshalb besondere Unterstützung: Paul liegt bäuchlings auf einem Kastendeckel, seine Hände haben Kontakt mit dem Boden. Die Lehrkraft hebt nun den Deckel langsam (!) an einer Seite hoch. Dadurch muss Paul immer mehr sein Körpergewicht mit den Händen selbst tragen. Paul und sein Helfer müssen den Punkt ausfindig machen, wo er sich gerade noch auf seinen Händen halten kann – Pauls Handstand!!!“ (Fediuk, F. (2008b)S. 130)
1. Einleitung: Die Einleitung stellt das Thema vor, definiert die Fragestellung zur Inklusion im Freizeit- und Vereinssport und gibt einen Überblick über die methodische Vorgehensweise.
2. Definition des Begriffs Behinderung: Dieses Kapitel erläutert den Behinderungsbegriff auf Basis der WHO-Modelle ICD-10 und ICF und betont die bio-psycho-soziale Sichtweise.
3. Inklusion: Das Kapitel behandelt die theoretischen Grundlagen der Inklusion, ihre Einordnung im Stufenmodell der Sonderpädagogik sowie die zugehörigen rechtlichen Rahmenbedingungen.
4. Bewegungspädagogik: Dieses Kapitel analysiert die Bedeutung von Bewegung, die historische Entwicklung des Behindertensports und diskutiert praktische Beispiele zur Inklusion im Sport.
5. Fazit: Das Fazit beantwortet die zentrale Forschungsfrage und unterstreicht, dass Inklusion ein langwieriger Prozess ist, der in den Köpfen beginnt und kontinuierliche soziale Anstrengungen erfordert.
6. Literatur- und Quellenverzeichnis: Dieses Kapitel listet sämtliche verwendeten wissenschaftlichen Quellen und Dokumente auf, die der Arbeit zugrunde liegen.
Inklusion, Bewegungspädagogik, Behindertensport, Teilhabe, Partizipation, Schulsport, Integration, Sozialgesetzbuch, ICF, Leistungsverständnis, Sportverein, Sonderpädagogik, Modellprojekt, ARATIS, Bewegungshandlungen.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Inklusion von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen im Kontext von Bewegung, Spiel und Sport, insbesondere im Freizeit- und Vereinssport.
Zu den Schwerpunkten zählen der Begriff der Behinderung, die theoretischen und rechtlichen Grundlagen der Inklusion, die Bedeutung der Bewegungspädagogik sowie praktische Umsetzungsmodelle.
Die zentrale Frage ist, ob durch bewegungspädagogische Angebote im Freizeit- und Vereinssport die Teilhabe und Partizipation von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen in der Gemeinschaft verbessert werden kann.
Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse sowie der Auswertung von Konzepten und praktischen Modellprojekten (wie PFiFF e.V. oder ARATIS) basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Behinderung, die theoretische Verankerung der Inklusion sowie eine detaillierte Analyse bewegungspädagogischer Konzepte, inklusive konkreter Umsetzungsbeispiele aus dem Sport.
Wesentliche Begriffe sind Inklusion, Bewegungspädagogik, Teilhabe, Partizipation und die Abgrenzung von Integration und Inklusion.
Der neue Ansatz definiert Leistung nicht über den Vergleich mit einer starren Norm, sondern orientiert sich am individuellen Leistungsniveau der Person unter Berücksichtigung ihrer spezifischen Lernbedürfnisse.
Das Projekt ARATIS dient als europäisches Beispiel, um durch gemeinsames sportliches Erleben das Bewusstsein für Verschiedenheit zu schärfen und LehrerInnen sowie SchülerInnen für inklusive Prozesse zu sensibilisieren.
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