Masterarbeit, 2012
71 Seiten
Didaktik für das Fach Deutsch - Deutsch als Fremdsprache, DaF
Einleitung
1. Akademischer Sprachbedarf als Gegenstand der Forschung
1.1 Die ausländischen Studenten in Deutschland und ihre Sprachverwendung
1.2 Besonderheit und Forschungsstand der Fachsprache der Architektur
1.3 Sprachbedarfsanalyse und Sprachbedürfnisse
2. Zur Forschungsmethodik
2.1 Fragestellung
2.2 Zur methodischen Vorgehensweise bei der Sprachbedarfsanalyse
2.2.1 Unterrichtsbeobachtung
2.2.1.1 Fachunterrichtsbeobachtung
2.2.1.2 Beobachtung bei dem Fachsprachenunterricht
2.2.2 Interviews
2.2.2.1 Interviewsform und Entwicklung des Leitfadens
2.2.2.2 Vorstellung der InterviewpartnerInnen
2.2.3 Sekundärforschung und Dokumentanalyse
2.3 Zur Darstellung der Ergebnisse
3. Ergebnisse der Sprachbedarfserhebung für akademische Zwecke am Fachbereich Architektur
3.1 Objektiver Sprachbedarf im Rahmen des Architekturstudiums
3.1.1 Allgemeine kommunikative Anforderungen im Rahmen des Studiums in Deutschland
3.1.2 kommunikative Anforderungen im Rahmen des Architekturstudiums
3.1.3 Erwartungen und Situationseinschätzung des zukünftigen Berufslebens
3.1.3.1 Kommunikation im Arbeitsteam
3.1.3.2 Kommunikation mit Nichtarchitekten
3.2 Subjektive Sprachbedürfnisse im Architekturstudium
3.2.1 Aus den Studienerfahrungen der ausländischen Architekturstudierende
3.2.1.1 Studienanfang mit unzureichenden Deutschkenntnissen
3.2.1.2 Fachmagazine werden am häufigsten während des Architekturstudiums gelesen
3.2.1.3 Sprechen, Hören und Lesen sind im Architekturstudium wichtiger als Schreiben
3.2.1.4 Das Baurechtmodul erschwert das Studium besonders
3.2.2 Wünsche an den Fachsprachenunterricht Architektur an der TU Berlin
3.2.2.1 Fachspezifischer Wortschatz ist gefragt
3.2.2.2 Sprachlehrkräfte mit passenden Hintergrundausbildung sind für FSU erwünscht
3.3 Zusammenfassung und Interpretation der Ergebnisse
3.3.1 Objektiver Sprachbedarf
3.3.2 Subjektive Sprachbedürfnisse
3.3.3 Konzept des Fachsprachenunterrichts für Architektur an der Zems der TU Berlin und der Sprachbedarf der Architekturstudenten
3.3.4 Diskussion / Auswertung der Unterrichtseinheiten in Bezug auf den festgestellten Sprachbedarf
3.3.5 Die Schwierigkeiten des studienbegleitenden Fachsprachenunterrichts für Architektur an der TU Berlin
3.3.5.1 Die heterogen Zielgruppe mit heterogen Lernerwartungen
3.3.5.2 Der Fachsprachenlehrer ist kein Fachmann auf dem Gebiet, dessen Sprache er grade vermittelt
4. Vorschläge zum praktischen Fachsprachenunterricht
Die Arbeit untersucht den spezifischen Sprachbedarf ausländischer Architekturstudierender an der TU Berlin, um die Qualität und Adäquatheit des studienbegleitenden Fachsprachenkurses "Arbeit mit Fachtexten" zu evaluieren und Verbesserungsmöglichkeiten aufzuzeigen.
3.1.3.1 Kommunikation im Arbeitsteam
Architektur, wie im Kap.3.1.2. beschrieben wurde, ist ein sehr übergreifende Fachrichtung. Die Arbeitsmöglichkeiten für ArchitektInnen nach Abschluss variieren dementsprechend auch sehr. Das tatsächliche Sprachverhalten im Berufsleben von Architekten ist sehr vielfältig und komplex. Im Folgenden werden mögliche Berufsfelder aufgeführt, die ich entsprechend den Onlineressourcen und den unveröffentlichten Gruppenarbeitsergebnissen meiner KommilitonInnen zusammengefasst habe.
- Planungs- und Baubehörden
- Bauwirtschaft
- Standort- und Projektentwicklung
- Immobilienwirtschaft
- Forschung
- Gestaltungsbüro (Multimediagestaltung, Animation, Video etc.)
- Führung eines Architekturbüros oder andere eigenverantwortliche Tätigkeiten
Nach dem Berufsbild im Berufe-Lexikon sind Architekten in der Regel in Architektenbüros angestellt oder freiberuflich tätig. Darüber hinaus gibt es Beschäftigungsmöglichkeiten im öffentlichen Dienst (z.B. in der Bauverwaltung), Bauunternehmen und Wohnungsbaugesellschaften. Daran kann man ersehen, dass heute, gleich ob sie in einer Behörde, einem Büro oder Unternehmen tätig sind, meistens in einem Team zusammen arbeiten müssen.
1. Akademischer Sprachbedarf als Gegenstand der Forschung: Dieses Kapitel erläutert die Situation ausländischer Studierender in Deutschland, die Relevanz von Fachsprachen sowie den aktuellen Forschungsstand zur Architektursprache.
2. Zur Forschungsmethodik: Hier werden die angewandten Methoden, wie Unterrichtsbeobachtung, Interviews und Sekundärforschung, sowie die leitenden Forschungsfragen der Untersuchung dargelegt.
3. Ergebnisse der Sprachbedarfserhebung für akademische Zwecke am Fachbereich Architektur: Dieses zentrale Kapitel analysiert den objektiven und subjektiven Sprachbedarf, diskutiert Unterrichtseinheiten und beleuchtet Schwierigkeiten in der aktuellen Fachsprachenvermittlung.
4. Vorschläge zum praktischen Fachsprachenunterricht: Dieses Kapitel liefert methodisch-didaktische Ansätze zur Optimierung des studienbegleitenden Fachsprachenunterrichts auf Basis der erarbeiteten Ergebnisse.
Sprachbedarfsanalyse, Architekturstudium, Fachsprache, Deutsch als Fremdsprache, studienbegleitender Fachsprachenunterricht, kommunikative Kompetenz, Fachwortschatz, Lernbedürfnisse, Architekturausbildung, interdisziplinäre Kommunikation, Sprachschwierigkeiten, Unterrichtsmethodik, TU Berlin, fachsprachliche Unterstützung, Berufsrealität.
Die Arbeit analysiert den fachsprachlichen Bedarf und die Bedürfnisse von ausländischen Studierenden der Architektur an der TU Berlin, um die Qualität des dortigen studienbegleitenden Sprachkurses zu prüfen.
Die zentralen Themen sind die kommunikativen Anforderungen im Architekturstudium, die Herausforderungen für ausländische Studierende sowie die Wirksamkeit und Optimierung des bestehenden Fachsprachenunterrichts.
Das Hauptziel ist herauszufinden, ob die Lernziele und Inhalte des aktuellen Fachsprachenkurses adäquat sind und wo konkreter Veränderungsbedarf für eine bessere fachsprachliche Unterstützung besteht.
Die Autorin kombiniert eine qualitative Herangehensweise durch leitfadengestützte Interviews mit ausländischen Studierenden, Experteninterviews mit Dozenten sowie Unterrichtsbeobachtungen und Sekundärforschung.
Der Hauptteil gliedert sich in eine objektive Analyse der Anforderungen (z.B. Baurecht, Teamarbeit) und eine subjektive Untersuchung der Studierendenerfahrungen, gefolgt von einer kritischen Diskussion der Unterrichtsgestaltung.
Wichtige Schlagworte sind Sprachbedarfsanalyse, Architekturstudium, Fachsprache, kommunikative Kompetenz und studienbegleitender Fachsprachenunterricht.
Es ist für ausländische Studierende aufgrund der komplexen juristischen Fachsprache und des fehlenden kulturellen Hintergrundwissens besonders schwer, was in den Interviews von Studierenden und Dozenten bestätigt wurde.
Die befragten Studierenden priorisieren Sprechen und Hören für das Studium, vernachlässigen aber das Schreiben, während sie gleichzeitig einen hohen Bedarf an fachspezifischem Wortschatz äußern, der über den aktuellen Kursinhalt hinausgeht.
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