Bachelorarbeit, 2012
63 Seiten, Note: 1,00
1 Einleitung
1.1 Ausgangssituation und Problemstellung
1.2 Ziele der Arbeit
1.3 Methodische Vorgehensweise
1.4 Aufbau der Arbeit
2 Grundlagen des Outsourcings
2.1 Eingrenzung von Outsourcing für diese Arbeit
2.2 Entstehung
2.3 Ausprägungen von Outsourcing
2.4 Effekte von Outsourcing
2.4.1 Positive Effekte von Outsourcing
2.4.2 Negative Effekte von Outsourcing
2.4.3 Reflexion der Effekte von Outsourcing
3 Outsourcing für Unternehmen im Fokus der letzten drei Jahre
3.1 Die wirtschaftliche Prägung der letzten drei Jahre
3.1.1 Entstehung der Krise
3.1.2 Ursachen der Krise
3.1.3 Reflexion der wirtschaftlichen Prägung
3.2 Outsourcing-Motive für Unternehmen
3.2.1 Strategische Motive für Outsourcing
3.2.2 Wirtschaftliche Motive für Outsourcing
3.2.3 Reflexion der Outsourcing-Motive
3.3 Voraussetzungen für Outsourcing in Unternehmen
3.3.1 Strategie als Enabler
3.3.2 Betroffener Bereich als Enabler
3.3.3 Reflexion der Outsourcing-Voraussetzungen
3.4 Chancen und Risiken
3.5 Kritische Erfolgsfaktoren
3.5.1 Veränderung im Unternehmen
3.5.2 Transparenz im Unternehmen
3.5.3 Flexibilität im Unternehmen
3.5.4 Bewusstsein über die aktuelle Situation
3.5.5 Reflexion der kritischen Erfolgsfaktoren
4 Abschließende Betrachtung
4.1 Zusammenfassung der Erkenntnisse
4.2 Fazit des Autors
4.3 Empfehlung zur weiteren Forschung
Die Arbeit untersucht den Mehrwert, den Unternehmen durch Outsourcing-Entscheidungen generieren können, insbesondere vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen seit Beginn der Wirtschafts- und Finanzkrise. Das Ziel ist es, diesen Nutzen quantifizierbar zu veranschaulichen und kritische Erfolgsfaktoren für die Unternehmensführung bei der Auslagerung von Geschäftsprozessen zu identifizieren.
1.1 Ausgangssituation und Problemstellung
Die Globalisierung in der Wirtschaft sowie der erhöhte Wettbewerb erfordern Anpassungen der Unternehmensorganisation (Hollekamp, 2005, S. 2 f.) an die Gegebenheiten. Dies wird von Stöger (2007, S. 225) als Anpassung am Gleichgewicht beschrieben, während Müller-Stewens und Lechner (2011, S. 12) die Bewusstheit zur Anpassung der automatischen Reaktion auf die Rahmenbedingungen gegenüberstellen und auf die Einflussfaktoren (Müller-Stewens & Lechner, 2011, S. 16) Bezug nehmen. Dies soll zum einen den Fortbestand eines Unternehmens sichern als auch eine potenzielle Vormachtstellung gegenüber der Konkurrenz möglich machen. Hollekamp (2005, S. 2 f.) sah in den neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts ein Herauskristallisieren des Trends zur Spezialisierung von Unternehmen. Durch die erlangte Professionalität waren diese Unternehmen potenzielle Kandidaten in gewissen Geschäftsbereichen, Tätigkeiten für andere Unternehmen effizienter und effektiver zu leisten.
Bei der Auslagerung einer Tätigkeit an andere Unternehmen gibt es jedoch einige strategische Vorbereitungen zu treffen. So ist z. B. die Anzahl der Partnerschaften laut Hodel, Berger und Risi (2006, S. 23) ein Faktor, der die Möglichkeiten der Leistungskonsumation entscheidend beeinflusst, da die Fremdfirmen ebenso im Wettbewerb stehen wie das eigene Unternehmen.
Fischer, Fleischmann und Obermeier (2006, S. 11 f.) sehen die effektive und effiziente Gestaltung von Geschäftsprozessen als eine Grundanforderung für ein Unternehmen, um dessen Vorgaben bestmöglich zu erreichen. Außerdem bedeutet die Beherrschung von Prozessen die Möglichkeit diese flexibel zu halten und damit schneller auf Kundenbedürfnisse bzw. auf den Markt reagieren zu können. Dies begründen sie darauf, dass seit den neunziger Jahren eine Wende zur prozessorientierten Unternehmensorganisation stattgefunden hat und die Prozesse in nahezu jeder Tätigkeit einer Wertschöpfung eine entscheidende Rolle spielen. Deshalb empfehlen Wagner und Käfer (2010, S. 95 ff.) eine stetige Messung der Prozesse sowie deren Steuerung.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein, definiert die Problemstellung und die Ziele der Arbeit sowie die methodische Vorgehensweise.
2 Grundlagen des Outsourcings: Hier werden die theoretischen Grundlagen, Definitionen, historische Ansätze sowie verschiedene Ausprägungen und Effekte von Outsourcing dargelegt.
3 Outsourcing für Unternehmen im Fokus der letzten drei Jahre: Dieses Kapitel analysiert die Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise auf Motive, Voraussetzungen und Erfolgsfaktoren für Outsourcing-Vorhaben.
4 Abschließende Betrachtung: Das letzte Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen, formuliert das Fazit des Autors zur Forschungsfrage und gibt Empfehlungen für zukünftige Forschungsarbeiten.
Outsourcing, Unternehmensführung, Finanzkrise, Mehrwert, Strategie, Liquidität, Kernkompetenzen, Prozessoptimierung, Kostenreduktion, Risikomanagement, Erfolgsfaktoren, IT-Infrastruktur, Wirtschaftlichkeit, Wettbewerbsfähigkeit, Make or Buy
Die Arbeit analysiert, welchen spezifischen Mehrwert Unternehmen durch den Einsatz von Outsourcing erzielen können, insbesondere im Kontext der herausfordernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der letzten drei Jahre.
Die zentralen Schwerpunkte liegen auf der strategischen Ausrichtung bei Outsourcing, den wirtschaftlichen Motiven wie Kosten- und Liquiditätsmanagement sowie der kritischen Erfolgsfaktorenanalyse bei der Transformation von Geschäftsprozessen.
Das Ziel ist es, den Nutzen von Outsourcing für Unternehmen zu bestimmen und diesen Mehrwert quantifizierbar darzustellen, um eine fundierte Entscheidungsgrundlage für das Management zu schaffen.
Die Arbeit basiert auf einer umfangreichen Literaturanalyse, bei der relevante Fachbücher, Berichte und Fachzeitschriften logisch-deduktiv ausgewertet und diskutiert werden.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen des Outsourcings und die vertiefende Analyse der Anwendung im Kontext der jüngsten Wirtschaftskrise, wobei IT-Dienstleistungen als durchgängiges Beispiel dienen.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Outsourcing, Liquiditätssicherung, strategische Neuausrichtung, Kosteneffizienz und Prozessmanagement definiert.
Die Krise erzwang eine sensiblere Planung und eine stärkere Fokussierung auf Liquidität, was Outsourcing zu einem Instrument macht, um Kapitalbindungskosten zu senken und flexibler auf Marktveränderungen zu reagieren.
Die Arbeit verdeutlicht, dass beide Ansätze unterschiedliche strategische Zeitpunkte und Dimensionen haben: Während "Make or Buy" eine grundlegende Make-Entscheidung bei der Leistungserstellung ist, zielt Outsourcing auf die Verlagerung bereits bestehender Prozesse ab.
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