Magisterarbeit, 2003
201 Seiten, Note: 2,0
Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation
Diese Hausarbeit befasst sich mit der Berichterstattung der deutschen und polnischen Presse im Vorfeld des Irakkrieges 2003. Die Arbeit analysiert die Inhalte ausgewählter Tageszeitungen und untersucht, wie der Konflikt in den jeweiligen Medien dargestellt wurde. Sie fokussiert dabei auf das Framing-Konzept und untersucht, wie die Medien die Irak-Krise für die Leserinnen und Leser einrahmten.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in das Framing-Konzept, welches die theoretische Grundlage der Untersuchung bildet. Es werden der Ursprung und die zentralen Begriffe des Konzepts vorgestellt und eine Abgrenzung zu anderen kommunikationswissenschaftlichen Konzepten vorgenommen. Anschließend wird das Framing-Konzept auf die vorliegende Untersuchung übertragen und seine Relevanz für die Analyse der Irak-Krise 2002/2003 erläutert.
Das zweite Kapitel beleuchtet die Genese der Irak-Krise 2002/2003 und stellt die Positionen Deutschlands und Polens in der Debatte um einen möglichen Militäreinsatz im Irak dar. Die Positionen beider Länder werden im Kontext ihrer jeweiligen Außenpolitik und ihrer Beziehungen zu den USA und den Vereinten Nationen betrachtet.
Das dritte Kapitel widmet sich der Anlage der Untersuchung. Es werden die Forschungsfrage und die Hypothesen vorgestellt, sowie das Forschungsdesign erläutert. Hierbei werden die analysierten Zeitungen, die Datenquellen und die Stichprobe näher beschrieben. Auch das Kategoriensystem, die Datenerhebung und die Methoden zur Sicherstellung der Reliabilität, Validität, Reproduzierbarkeit und Generalisierbarkeit werden in diesem Kapitel behandelt.
Das vierte Kapitel präsentiert die Ergebnisse der Analyse. Zunächst werden die formalen Merkmale der Berichterstattung, wie die Zahl der Artikel, die Platzierung in der Zeitung, der Stil der Artikel und die Quelle der Artikel, untersucht. Anschließend werden die Hypothesen geprüft, die sich auf die thematische Ausrichtung, die Bewertung der Irak-Krise, die Akteure der Berichterstattung und die Unterschiede in der Berichterstattung zwischen deutschen und polnischen Zeitungen beziehen.
Die Arbeit fokussiert auf die Themen Irak-Krise, Framing-Konzept, Medienberichterstattung, Inhaltsanalyse, Tageszeitungen, Deutschland, Polen, Außenpolitik, USA, Vereinte Nationen, Kriegsbefürwortung, Kriegsablehnung, Kriegspropaganda, Medienrhetorik.
Die Arbeit analysiert die Berichterstattung in der deutschen und polnischen Presse unmittelbar vor Ausbruch des Irakkrieges 2003.
Die Untersuchung basiert auf dem Framing-Konzept, um zu zeigen, wie Medien die Krise für ihre Leser "einrahmen".
Untersucht wurden die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die Süddeutsche Zeitung (Deutschland) sowie Rzeczpospolita und Gazeta Wyborcza (Polen).
Während die deutsche Regierung den Krieg ablehnte, gehörte die polnische Regierung zur "Koalition der Willigen", obwohl die polnische Bevölkerung eher kritisch war.
Sie untersucht, welche politischen Akteure (z.B. USA, UN, nationale Politiker) in den Medien am häufigsten als Urheber von Aussagen vorkommen.
Ja, die Analyse umfasst die Anzahl der Artikel, ihre Platzierung, den journalistischen Stil und die verwendeten Quellen.
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