Masterarbeit, 2012
76 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Ausgangslage und Relevanz der Thematik
1.2 Stand der Forschung
1.3 Zielsetzung der Arbeit
1.4 Methodisches Vorgehen und Aufbau der Master-Thesis
2 Theoretische Grundlagen der Förderung von Nachwuchsführungskräften
2.1 Grundzüge der Personalentwicklung
2.2 Instrumente der Führungskräfteentwicklung
2.3 Anforderungen an künftige Nachwuchsführungskräfte
3 Konzeptionelle Aspekte von Trainee-Programmen
3.1 Trainee-Programme - Definition und Charakteristika
3.2 Zielsetzungen von Trainee-Programmen
3.3 Grundtypen der Programme
4 Analyse existierender Trainee-Programme in stationären Einrichtungen des Gesundheitswesens
4.1 Zielsetzung und Struktur der Trainee-Programme
4.2 Anforderungsprofil und Bewerberauswahl
4.3 Inhaltliche Gestaltung der Trainee-Programme
4.4 Berufliche Perspektiven und Erfolgskontrolle
5 Kritische Betrachtung der bestehenden Konzepte und Gestaltungsempfehlungen für die Konzeption eines erfolgreichen Trainee-Programmes
5.1 Rahmenbedingungen der Trainee-Programme
5.2 Recruiting und Auswahl der Trainees
5.3 Konzeption und Ablauf der Programme
5.4 Evaluation und Erfolgskontrolle der Ausbildungsprogramme
6 Zusammenfassung und Ausblick
Die Master-Thesis analysiert die Möglichkeiten der Personalentwicklung im Gesundheitssektor mit einem spezifischen Fokus auf Trainee-Programme als Instrument zur Nachwuchsförderung, um angesichts des Fachkräftemangels fähige Führungskräfte systematisch auszubilden und an Einrichtungen zu binden.
3.1 Trainee-Programme - Definition und Charakteristika
Der Terminus Trainee-Programm wird in der wissenschaftlichen Literatur nicht einheitlich definiert. Er beinhaltet zwei eigenständige Begriffe: der aus dem englischen stammende Ausdruck „Trainee“, was soviel bedeutet wie „jemand, der sich in der Ausbildung befindet“, und der Begriff „Programm“. Laut Nesemann (2012) impliziert der Terminus Programm, welcher ursprünglich aus der Informatik stammt, „die Notwendigkeit, Ausbildungsmaßnahmen in einen sinnvollen Ablauf und die einzelnen Elemente in eine strukturierte Ordnung zu bringen“. Im Verständnis von Thom (1987) bedeutet eine Strukturierung im Sinne eines Programmes eine Präzisierung von Lernzielen, eine auf diese Ziele bezogene Auswahl von Lerninhalten und –methoden sowie eine Steuerung und Kontrolle des Programms. Nach Becker (2009) können Trainee-Programme somit wie folgt definiert werden: Trainee-Programme „bieten insbesondere Fachhochschul- und Hochschulabsolventen die Möglichkeit der systematischen, geplanten, fachlichen Einarbeitung und Integration in das neue Unternehmen. Ziel ist es, den Absolventen den Übergang ins Berufsleben zu erleichtern. Dazu durchlaufen sie festgelegte Bereiche. Zusätzlich bieten Traineeprogramme ergänzende Bildungsmaßnahmen. Traineeprogramme können zwischen 6 und 24 Monate andauern. Sie sind systematisch geplant, organisiert und didaktisch strukturiert".
1 Einleitung: Diese Einleitung thematisiert den Fach- und Führungskräftemangel im Gesundheitswesen und führt in die Relevanz sowie das methodische Vorgehen der Untersuchung ein.
2 Theoretische Grundlagen der Förderung von Nachwuchsführungskräften: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe Förderung und Führungskraft und beleuchtet die Personalentwicklung als strategisches Instrument.
3 Konzeptionelle Aspekte von Trainee-Programmen: Hier werden Definitionen, Zielsetzungen und verschiedene Programmtypen von Trainee-Programmen wissenschaftlich hergeleitet.
4 Analyse existierender Trainee-Programme in stationären Einrichtungen des Gesundheitswesens: Dieses Kapitel präsentiert die Ergebnisse einer Dokumentenanalyse zu 17 Trainee-Programmen in Krankenhäusern und Pflegeheimen hinsichtlich Struktur und Inhalt.
5 Kritische Betrachtung der bestehenden Konzepte und Gestaltungsempfehlungen für die Konzeption eines erfolgreichen Trainee-Programmes: Hier werden die Ergebnisse kritisch diskutiert und konkrete Handlungsempfehlungen für die Gestaltung von Trainee-Programmen abgeleitet.
6 Zusammenfassung und Ausblick: Das Abschlusskapitel fasst die wichtigsten Ergebnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf zukünftige Forschungsthemen.
Personalentwicklung, Führungskräfteentwicklung, Trainee-Programme, Nachwuchsführungskräfte, Gesundheitswesen, Projektmanagement, Mentoring, Personalauswahl, Kompetenzprofil, Fachkräftemangel, Ausbildung, Karriereplanung, Evaluation, Mitarbeiterbindung, Wissensmanagement
Die Arbeit befasst sich mit der systematischen Förderung von Nachwuchsführungskräften in stationären Einrichtungen des Gesundheitswesens, wobei der Fokus gezielt auf dem Instrument der Trainee-Programme liegt.
Zentral sind die Bereiche strategische Personalentwicklung, das Anforderungsprofil für künftige Führungskräfte, die Konzeption von Trainee-Programmen sowie die Methoden der Personalauswahl und Erfolgskontrolle.
Das primäre Ziel ist es, basierend auf einer Analyse existierender Programme, wissenschaftlich fundierte Gestaltungsempfehlungen für ein erfolgreiches Trainee-Programm in der stationären Gesundheitsversorgung zu erarbeiten.
Die Autorin nutzt eine theoriebasierte Literaturrecherche sowie eine empirische Dokumentenanalyse mittels Checklisten für 17 identifizierte Trainee-Programme im deutschen Gesundheitswesen.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die Vorstellung konzeptioneller Aspekte von Trainee-Programmen sowie die detaillierte Auswertung und kritische Diskussion der empirischen Daten zu bestehenden Programmen.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Personalentwicklung, Nachwuchsführungskräfte, Trainee-Programme, Gesundheitswesen, Kompetenzprofile und Erfolgskontrolle.
Dies ist auf die historisch späte Professionalisierung und Akademisierung der Pflegeberufe zurückzuführen, wodurch entsprechende Konzepte in diesem Sektor erst innerhalb der letzten 15 Jahre vermehrt entstanden sind.
Projektarbeit ist ein wesentliches Instrument; über 82 Prozent der analysierten Unternehmen setzen sie ein, um Trainees abteilungsübergreifend einzusetzen und ihre Kompetenzen zu fördern.
Die Analyse zeigt, dass vielen Konzepten eine klare inhaltliche Gestaltung fehlt und häufig spezifizierte Lernziele für die Ausbildungsstationen nicht schriftlich fixiert sind.
Die Autorin empfiehlt ein dreistufiges Verfahren, bestehend aus der Sichtung der Bewerbungsunterlagen, mehreren Interviews und einem Assessment-Center-Verfahren, um das Potenzial der Kandidaten valide zu bestimmen.
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