Seminararbeit, 2012
22 Seiten, Note: 1,3
1 Absichern oder Zocken?
2 Termingeschäfte
2.1 Arten
2.2 EUREX
3 Standard-Optionsscheine
3.1 Gewinn-Verlust Profil
3.2 Optionsscheinpreis und Hebelwirkung
3.3 Handel
4 Knock-out-Produkte
4.1 Markteinführung
4.2 Mini-Future-Zertifikat
4.3 Abwandlungen
5 Einsatz der Hebelprodukte
5.1 Absicherung
5.2 Spekulation
6 Zusammenfassung und Ausblick
Die Arbeit untersucht die Unterschiede zwischen Knock-Out-Produkten und Hebelzertifikaten im Vergleich zu klassischen Termingeschäften. Ziel ist es, die Rolle dieser Finanzprodukte für private Anleger zu beleuchten und ihre Anwendungsmöglichkeiten in der Risikoabsicherung sowie bei spekulativen Investments werturteilsfrei darzustellen.
3.1 Gewinn-Verlust Profil
Optionen und Futures sind in der Praxis aufgrund höherer Kapital- und Zulassungsanforderungen im Allgemeinen institutionellen Anlegern vorbehalten. Doch mit einer Verbriefung dieser Rechte zu OS und KO Produkten wurde dieser Markt auch Kleinanlegern zugänglich gemacht. Im Gegensatz zu den klassischen Optionsgeschäften kann man mit OS keine Stillhalterposition eingehen. Denn diese „short“ Position wird hier ausschließlich vom Emittenten eingenommen. Damit nicht zu verwechseln ist die Möglichkeit, einen erworbenen Schein auch wieder veräußern zu können.
Früher wurden die „Plain Vanilla Warrants“ überwiegend zur Unternehmensfinanzierung genutzt. Im Rahmen einer bedingten Kapitalerhöhung wurden sie meist zusammen mit einer Anleihe herausgegeben. Sollte es für den Inhaber der Anleihe zum Vorteil werden das Optionsrecht wahrzunehmen, kam es zur Ausgabe von jungen Aktien. Mit der Trennung des OS von der Unternehmensanleihe entstand eine separate Anlageklasse. Mittlerweile gibt es OS auf fast alle Finanzthemen. Beliebt sind neben den Aktien- und Indexpapieren, vor allem OS auf Währungen und Rohstoffe.
1 Absichern oder Zocken?: Einleitung in die Thematik der Hebelprodukte, die den Kontrast zwischen Vorurteilen und ihrer Funktion als Instrument zur Risikovorsorge thematisiert.
2 Termingeschäfte: Erläuterung der historischen und begrifflichen Grundlagen von Forwards, Futures und Optionsrechten.
3 Standard-Optionsscheine: Analyse der Struktur, der Preisbildung und der Handelsmodalitäten von Optionsscheinen sowie ihrer Bedeutung für Privatanleger.
4 Knock-out-Produkte: Vorstellung dieser spezifischen Produktkategorie, ihrer Entstehung als Reaktion auf klassische Optionsscheine und der Funktionsweise von Mini-Futures.
5 Einsatz der Hebelprodukte: Untersuchung der praktischen Anwendung von Hebelzertifikaten zur Depotabsicherung und zur Spekulation auf Kursbewegungen.
6 Zusammenfassung und Ausblick: Fazit zur Differenzierung zwischen den Produktklassen und kritische Betrachtung der Chancen und Risiken bei zukünftigen Investitionen.
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Die Arbeit befasst sich mit der Untersuchung und Einordnung von Knock-Out-Produkten und Hebelzertifikaten innerhalb der modernen Finanzwelt.
Die Schwerpunkte liegen auf der Differenzierung zu klassischen Termingeschäften, der Struktur von Optionsscheinen sowie der praktischen Nutzung dieser Instrumente.
Das Ziel ist es, Privatanlegern die Handelsmöglichkeiten sowie die spezifischen Risiko- und Renditestrukturen dieser spekulativen Anlageklassen verständlich darzulegen.
Es wird eine strukturelle Analyse der Finanzinstrumente vorgenommen, die durch praktische Beispiele und Vergleiche anhand von Tabellen untermauert wird.
Im Hauptteil werden die Funktionsweisen von Optionsscheinen und Knock-out-Produkten, deren Handelsumfeld sowie Strategien zur Absicherung und Spekulation detailliert beschrieben.
Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie Hebelwirkung, Volatilität, Knock-Out-Schwelle, Stillhalter und Risikostruktur aus.
Ein wesentlicher Unterschied besteht darin, dass der Wert eines Mini-Futures im Gegensatz zum Optionsschein primär dem inneren Wert entspricht, da keine Optionskomponente enthalten ist.
Die Volatilität stellt eine Haupteinflussgröße dar, da sie die Erwartung über die Bewegung des Basiswertes widerspiegelt und somit maßgeblich den Preis von Optionsscheinen beeinflusst.
Da es sich bei diesen Zertifikaten um verbriefte Wertpapiere handelt, besteht bei einer Insolvenz des ausgebenden Instituts das Risiko eines Totalverlusts des eingesetzten Kapitals.
Das Omega gibt an, um wie viel Prozent sich der Preis eines Hebelprodukts verändert, wenn sich der Basiswert um ein Prozent bewegt.
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