Studienarbeit, 2012
27 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Zielsetzung
1.2 Vorgehensweise
1.3 Wissenschaftliche Einordnung
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Definition und Ziel
2.2 Konzeption
2.2.1 Gesamtheitliche Einordnung
2.2.2 Finanzperspektive
2.2.3 Kundenperspektive
2.2.4 Prozessperspektive
2.2.5 Lern- und Entwicklungsperspektive
2.3 Ursache-Wirkungs-Beziehungen
2.4 Klassifikation der Kennzahlen
3 BSC bei der „ABC“ GmbH
3.1 Implementierungsverfahren
3.2 Vision, Mission und Strategie
3.3 Perspektiven mit ihren kritischen Erfolgsfaktoren
3.4 Ursache-Wirkungs-Modell
3.5 Vergleich Soll-Ist-Zustand
3.6 Handlungsempfehlung
4 Schlussbetrachtung
Die vorliegende Studienarbeit verfolgt das Ziel, ein maßgeschneidertes Balanced Scorecard (BSC)-Konzept für das fiktive Unternehmen „ABC“ GmbH zu entwickeln. Dabei sollen unter Berücksichtigung der Unternehmensvision, Mission und Strategie kausale Zusammenhänge abgebildet sowie nicht-monetäre Erfolgsgrößen integriert werden, um eine ganzheitliche Steuerung des Unternehmens zu ermöglichen.
2.3 Ursache-Wirkungs-Beziehungen
Sind strategische Ziele und Kennzahlen der einzelnen Dimensionen festgelegt, müssen diese anschließend innerhalb einer Perspektive und zwischen verschiedenen Perspektiven der BSC im Rahmen einer sogenannten Ursache-Wirkungs-Analyse untereinander verknüpft werden. Hierbei müssen sich die Ursache-Wirkungs-Beziehungen bis ans Ende der Kausalkette – zu einem Spätindikator aus der finanziellen Perspektive – durch alle vier Perspektiven ziehen. Diese Verbindungen verdeutlichen, dass alle Unternehmensressourcen und -aktivitäten auf die monetären Ziele der Geschäftseinheit ausgerichtet sind. Diese werden in eine Reihe von Wenn-Dann-Aussagen ausgedrückt, um die Bedeutung der Kooperation zwischen den Unternehmensbereichen zu unterstreichen. Deshalb ist die BSC kein Sammelsurium isolierter Kennzahlen, da jede kritische Erfolgsgröße der BSC Teil dieses Hypothesensystems ist und somit das Zusammenwirken operativer mit finanzieller Leistung spezifiziert. Die Ursache-Wirkungs-Beziehungen werden in der Praxis von unten nach oben aufgestellt, sodass das Zielsetzungsgefüge bei der Lern- und Entwicklungsperspektive beginnt und die Prozess-, Kunden- und Finanzdimension nacheinander folgen. Ein strategisches Ziel einer Perspektive sollte die Erreichung eines anderen Ziels der nächsten Perspektive begünstigen.
An dieser Stelle ist außerdem zu beachten, ob eine positive oder negative Verbindung besteht, inwieweit Ursache und Wirkung zeitlich auseinanderliegen und wie groß das Ausmaß des Zusammenhangs ist.
1 Einleitung: Dieses Kapitel definiert das Ziel der Arbeit, die Vorgehensweise bei der Erstellung des BSC-Konzepts sowie die wissenschaftliche Einordnung des Instruments.
2 Theoretische Grundlagen: Hier werden Definition, Ziele, die klassische Konzeption der BSC sowie die Bedeutung von Kausalzusammenhängen und die Klassifizierung von Kennzahlen erläutert.
3 BSC bei der „ABC“ GmbH: Dieses Kapitel befasst sich mit der konkreten Implementierung der BSC, inklusive Strategieableitung, Perspektivenfestlegung, Datenmodellierung und Soll-Ist-Analysen.
4 Schlussbetrachtung: Es folgt eine kritische Reflexion der Ergebnisse sowie ein Fazit zur Eignung der BSC als nachhaltiges Management- und Controllinginstrument.
Balanced Scorecard, Unternehmenssteuerung, Kennzahlensystem, Ursache-Wirkungs-Beziehungen, strategische Ziele, Performance Measurement, Finanzperspektive, Kundenperspektive, Prozessperspektive, Lern- und Entwicklungsperspektive, Soll-Ist-Vergleich, Erfolgskontrolle, operative Ebene, Leistungsfähigkeit, Unternehmensstrategie.
Die Arbeit behandelt die Entwicklung und Implementierung eines Balanced Scorecard (BSC)-Konzepts für das Unternehmen „ABC“ GmbH, um eine zielgerichtete Unternehmensführung zu gewährleisten.
Die Schwerpunkte liegen auf der theoretischen Fundierung der BSC, der Ableitung strategischer Ziele aus der Unternehmensmission sowie der Modellierung kausaler Zusammenhänge zwischen verschiedenen Leistungskennzahlen.
Das Ziel ist die Erstellung eines BSC-Konzepts, das durch die Integration nicht-monetärer Erfolgsgrößen die klassische Finanzsteuerung ergänzt und somit die Unternehmensstrategie langfristig unterstützt.
Es werden theoretische Grundlagen herangezogen, die durch Expertenwissen aus unternehmensinternen Workshops und eine Auswertung betrieblicher Daten (Soll-Ist-Vergleich) ergänzt werden.
Der Hauptteil widmet sich der praktischen Umsetzung bei der „ABC“ GmbH, von der Definition der fünf Perspektiven über die Kaskadierung auf Organisationsebenen bis hin zur Ableitung von Handlungsempfehlungen.
Die Arbeit ist durch Begriffe wie Balanced Scorecard, Unternehmenssteuerung, strategische Ziele, Kennzahlen, Ursache-Wirkungs-Analyse und Performance Measurement geprägt.
Das Konzept wurde um eine fünfte Dimension, die „Dimension der Gesamtkapitalrendite“, erweitert, um die für das Unternehmen zentrale Befriedigung der Anteilseigner stärker zu gewichten.
Die Einbindung erfolgt durch ein Kaskadierungsverfahren und das Gegenstromprinzip, um sicherzustellen, dass die Vision des Unternehmens auf allen Ebenen gelebt und mitgesteuert wird.
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