Bachelorarbeit, 2011
49 Seiten, Note: 1
Philosophie - Philosophie außerhalb der abendländischen Tradition
1 Vorwort
2 Einleitung
3 Literaturwissenschaftliche Betrachtungen
4 Das Phänomen der kulturellen Dekadenz
5 Kritizismus, Skeptizismus, Pessimismus oder die Utopie als Ordnungsentwurf
6 Der Zerfall von Kulturen oder die Zivilisation als zunehmende Entfremdung
7 Das Unbehagen in der Kultur oder die Diskrepanz von Natur und Kultur
8 Kulturelle Dynamik oder Fortschritt
9 Kompetition als biologisches und kulturelles Grundprinzip oder die „Abhetzung der westlichen Kultur“
Die Ambivalenz zwischen dem Ich und der Masse:
10 Die Logik der Unvernunft - Der Abschied vom Logozentrismus
11 Die Konsequenzen des Geborenseins oder „vom Nachteil geboren zu sein“
12 Anachoretische Betrachtungen oder das „Prinzip der Wüste“
13 Die Diskrepanz subjektiver Authentizität und Intersubjektivität - Einsamkeit oder Gemeinschaft
14 Metaphysische Obdachlosigkeit und die Tendenzen zum Mystizismus
15 Ästhetisierung des Daseins und romantische Lebensrechtfertigung
16 Entsagung und Passivität als Lebensprinzip oder die „Erziehung zum Stoiker“
Anhang:
17 Schluss
18 Nachwort
19 Literaturverzeichnis
Diese kulturellen Phänomene beschreiben den Rückzug des Individuums aus der modernen Gesellschaft aufgrund von Unbehagen, Entfremdung oder radikaler Skepsis gegenüber der Kultur.
Der rumänische Philosoph Cioran wird als Präzedenzfall für einen radikalen Kulturpessimismus herangezogen, der die „Konsequenzen des Geborenseins“ skeptisch hinterfragt.
Pessoas Werk dient als Beispiel für die ästhetisierte Weltflucht und die Diskrepanz zwischen subjektiver Authentizität und der Masse.
Es beschreibt den Verlust von religiösen oder ideologischen Haltepunkten in der Moderne, was oft zu Mystizismus oder tiefer Einsamkeit führt.
Damit sind anachoretische Betrachtungen gemeint, also die bewusste Entscheidung zur Isolation und Entsagung als Lebensprinzip.
Die Arbeit analysiert Kompetition als biologisches und kulturelles Grundprinzip, das in der modernen Zivilisation zu einer zunehmenden Entfremdung und Erschöpfung führt.
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