Bachelorarbeit, 2008
71 Seiten, Note: 1
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
0 Einleitung
- theoretischer Teil -
1 Eine Einführung in die Werbung
1.1 Werbung
1.2 Aufbau einer Werbeanzeige
1.3 Werbung in Deutschland nach 1945
2 Anglizismen
2.1 Anglizismen
2.1.1 Anglizismen – Begriffsdefinition
2.1.2 Lehnworte
2.2 Einfluss der englischen Sprache auf die Deutsche
2.3 Gründe für den Fremdwortgebrauch
2.4 Aussterben von Sprachen
3 Anglizismen in der Werbung
3.1 Das Pro der Übernahme von Anglizismen in die Werbung
3.2 Das Kontra der Übernahme von Anglizismen in die Werbung
3.3 Verwendung von Anglizismen
3.4 Wirkung von Anglizismen
3.5 Rückgang von Anglizismen
- empirischer Teil -
4 Inhaltsanalyse
4.1 Die Methode der Inhaltsanalyse
4.2 Forschungsziel
4.3 Hypothesen und Operationalisierung
4.4 Forschungsfragen
4.5 Kurzprofil der Zeitschriften
5 Ergebnisse der Studie
5.1 Statistische Auswertung
5.2 Überprüfung der Hypothese
5.3 Beantwortung der Forschungsfragen
6 Resümee
Die vorliegende Arbeit untersucht das Ausmaß und die Art der Verwendung von Anglizismen in der zeitgenössischen Werbung. Ziel ist es zu analysieren, ob der vermeintliche Rückgang englischer Begriffe empirisch belegbar ist und wie sich die Nutzung über verschiedene Zielgruppen (Kinder, Jugendliche, Erwachsene) hinweg sowie in unterschiedlichen Produktbranchen unterscheidet.
1.1 Werbung
Werbung soll auf Produkte oder Dienstleistungen aufmerksam machen. Mit Hilfe von Werbebotschaften soll der Beworbene zu einer Handlung motiviert werden und das Produkt kaufen bzw. die Dienstleistung in Anspruch nehmen. Werbung zielt immer auf die Beeinflussung des Verhaltens des Menschen ab.
Ziel der Werbung ist es, den Empfänger anzuregen, ein bestimmtes Produkt zu kaufen, bei einer bevorstehenden Wahl eine ganz spezielle Partei zu wählen oder einem neuen Freizeitpark einen Besuch abzustatten.
Allerdings müssen die „Werbeziele (...) so konkret formuliert werden, daß der Erfolg den Werbemaßnahmen zugerechnet werden kann.“
Wilhelm Dreier formuliert die Ziele der Werbung in seinem Buch „Funktion und Ethos der Konsumwerbung“ noch konkreter:
- Erregung der Aufmerksamkeit
- Darstellung des Angebots
- Bedarfsweckung
- Herbeiführung von Kaufentscheidungen
- Anführung von Kauferleichterung
1898 entwarf der Amerikaner E.S.E. Lewis die so genannte AIDA-Formel. Sie ist ein Vierstufenmodell und erklärt, wie Werbung aufgebaut sein muss, damit der Kunde das Produkt kauft oder die Dienstleistung in Anspruch nimmt. Wichtig bei diesem Modell ist, dass jede einzelne Stufe erfüllt und in Gang gesetzt wird, damit die Nachfolgende funktionieren kann.
0 Einleitung: Die Einleitung führt in die Allgegenwärtigkeit von Anglizismen im modernen Sprachgebrauch ein und stellt die zentrale Forschungsfrage zur Entwicklung der Verwendung in Werbeanzeigen.
1 Eine Einführung in die Werbung: Dieses Kapitel definiert die Grundlagen der Werbung, ihre Ziele und ihre historische Entwicklung in Deutschland unter besonderer Berücksichtigung anglo-amerikanischer Einflüsse nach 1945.
2 Anglizismen: Es erfolgt eine begriffliche Klärung von Anglizismen und Lehnwörtern sowie eine Darstellung des historischen Einflusses des Englischen auf das Deutsche, inklusive soziopsychologischer Erklärungsansätze für den Fremdwortgebrauch.
3 Anglizismen in der Werbung: Dieses Kapitel beleuchtet die Vor- und Nachteile der Nutzung von Anglizismen in der Werbesprache und diskutiert aktuelle Trends und Studien zum Rückgang oder Wandel dieser Praxis.
4 Inhaltsanalyse: Hier wird das methodische Vorgehen der Studie beschrieben, das Forschungsziel definiert sowie die Hypothesen operationalisiert und die untersuchten Zeitschriften kurz vorgestellt.
5 Ergebnisse der Studie: Die empirischen Daten der ausgewählten Zeitschriften werden statistisch aufbereitet, die Hypothesen auf Basis der Ergebnisse überprüft und die Forschungsfragen beantwortet.
6 Resümee: Das Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Untersuchung zusammen und schließt mit der Feststellung, dass Anglizismen zwar in ihrer Anzahl variieren, aber weiterhin fest in der Werbewelt verankert sind.
Anglizismen, Werbung, Werbesprache, Inhaltsanalyse, Zeitschriftenwerbung, Fremdwortgebrauch, Sprachwandel, Marketing, Werbeslogans, Zielgruppenanalyse, Markenkommunikation, empirische Untersuchung, Sprachvergleich, Mediensprache, Konsumentenverhalten
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Rolle und Häufigkeit englischer Begriffe (Anglizismen) in der deutschen Werbelandschaft sowie der Frage, ob deren Nutzung über verschiedene Medien und Zielgruppen hinweg abnimmt.
Die Themenfelder umfassen die Geschichte der Werbung, die linguistische Definition von Anglizismen, die Vor- und Nachteile ihrer Nutzung in der Kommunikation sowie eine empirische Untersuchung anhand aktueller Zeitschriften.
Das Hauptziel ist zu untersuchen, ob Anglizismen heute noch in gleicher Weise wie in der Vergangenheit genutzt werden oder ob ein Rückgang zu verzeichnen ist, und inwiefern sich dies in verschiedenen Altersgruppen (Kinder, Jugendliche, Erwachsene) unterscheidet.
Es wird eine empirische Inhaltsanalyse angewendet, bei der Werbeanzeigen aus verschiedenen Zielgruppen-Zeitschriften systematisch auf die Verwendung und Art von Anglizismen ausgewertet werden.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil, der Begrifflichkeiten und Gründe für den Anglizismen-Gebrauch erörtert, und einen empirischen Teil, der konkrete Anzeigen aus sechs Zeitschriften analysiert und auswertet.
Die zentralen Schlüsselbegriffe sind Anglizismen, Werbung, Werbesprache, Inhaltsanalyse, Sprachwandel, Marketing und Zielgruppenanalyse.
Die Analyse zeigt, dass die Zielgruppe eine wesentliche Rolle bei der Häufigkeit und Art der englischen Begriffe spielt, wobei sich in den verschiedenen untersuchten Jugend- und Erwachsenenmagazinen unterschiedliche Trends in der Sprachverwendung abzeichnen.
Die Differenzierung in Substantive, Verben und Adjektive dient dazu, die strukturelle Integration englischer Begriffe in die deutsche Sprache besser zu verstehen und zu analysieren, welche Wortkategorien am häufigsten in Werbetexten instrumentalisiert werden.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Verwendung von Anglizismen entgegen mancher Annahmen in der Werbepraxis weiterhin sehr präsent ist und entgegen der Hypothese über die Hälfte der untersuchten Anzeigen englische Begriffe enthielten.
Die Ergebnisse werden sowohl durch detaillierte statistische Auswertungen einzelner Zeitschriften als auch durch grafische Darstellungen (Diagramme) und tabellarische Auflistungen der Slogans visualisiert.
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