Diplomarbeit, 2012
159 Seiten, Note: 1,3
1 ABSTRACT
2 EINLEITUNG
2.1 Einführung in das Thema
2.2 Aufbau und Ziel der Studie
2.3 Wissenschaftliche Relevanz und Forschungsstand
3 THEORETISCHER HINTERGRUND
3.1 Die Yogawissenschaft
3.1.1 Was ist Yoga?
3.1.2 Historischer Überblick und Einordnung
3.2 Die Körperübungen (Asana)
3.2.1 Grundprinzipien
3.2.2 Ausführungsprinzipien
3.2.3 Wirkungsebenen der Asanas
3.3 Die Atemübungen (Pranayama)
3.3.1 Grundprinzipien – und Ausführungsprinzipien
3.3.2 Wirkungsebenen
3.4 Die yogische Ernährung
3.5 Die sportliche Leistungsfähigkeit eines Fußballers
3.5.1 Die physiologische Leistungskomponente
3.5.1.1 Ausdauer
3.5.1.2 Kraft
3.5.1.3 Schnelligkeit
3.5.1.4 Beweglichkeit
3.5.1.5 Koordination
3.5.2 Die kognitive Leistungskomponente
3.5.2.1 Psychische Fähigkeiten
3.5.2.2 Psychosoziale Fähigkeiten
3.6 Yoga im Fußball als regenerative und präventive Trainingseinheit
3.6.1 Inhalt einer Yoga-Trainingseinheit
3.6.1.1 Der Sonnengruß (Surya Namaskar)
3.6.1.2 Ausgewählte Asanas
3.6.1.3 Die Zwerchfellatmung
3.7 Fragestellungen und Zielsetzung der Untersuchung
4 METHODIK
4.1 Methodenauswahl: Das Experiment
4.2 Untersuchungsgruppe
4.3 Versuchsplan
4.4 Messinstrumente und Messgrößen
4.4.1 Sportwissenschaftliche Testbatterie
4.4.2 Fragebögen zur Befindlichkeitserfassung
4.4.2.1 Eigenzustand (EZ)
4.4.2.2 Wahrgenommene körperliche Verfassung (WVK)
4.4.2.3 Abschlussfragebogen
4.5 Versuchsablauf
4.5.1 Voruntersuchung
4.5.2 Konzeption des achtwöchigen Yoga-Programms
4.5.2.1 Anfangsentspannung
4.5.2.2 Aufwärmphase
4.5.2.3 Kräftigungs- und Mobilisationsphase
4.5.2.4 Asana-Übungsreihe
4.5.2.5 Endentspannung
4.5.2.6 Kursstruktur
4.5.3 Nachuntersuchung
4.6 Statistische Datenauswertung
4.6.1 Auswertung der sportwissenschaftlichen Testbatterie
4.6.2 Auswertung der Fragebögen
5 ERGEBNISSE
5.1 Ergebnisse der sportwissenschaftlichen Testbatterie
5.1.1 Crunch-Test
5.1.2 Standweitsprung-Test
5.1.3 Sit-and-Reach-Test
5.1.4 Squat-Jump-Test
5.1.5 Match-Test
5.1.6 Tapping-Test
5.2 Ergebnisse der Fragebögen
5.2.1 Eigenzustand
5.2.1.1 Dimension Stimmungslage
5.2.1.2 Dimension soziale Anerkennung
5.2.1.3 Dimension Selbstsicherheit
5.2.1.4 Dimension Kontaktbereitschaft
5.2.1.5 Dimension Anstrengungsbereitschaft
5.2.1.6 Dimension innere Ruhe
5.2.1.7 Dimension Erholtheit
5.2.1.8 Ausgeruhtheit
5.2.2 Wahrgenommene körperliche Verfassung
5.2.2.1 Dimension Aktiviertheit
5.2.2.2 Dimension Trainiertheit
5.2.2.3 Dimension Beweglichkeit
5.2.2.4 Dimension Gesundheit
5.2.3 Korrelationen Eigenzustand
5.2.3.1 Korrelation Dimension Stimmungslage
5.2.3.2 Korrelation Dimension soziale Anerkennung
5.2.3.3 Korrelation Dimension Selbstsicherheit
5.2.3.4 Korrelation Dimension Kontaktbereitschaft
5.2.3.5 Korrelation Dimension Anstrengunsbereitschaft
5.2.3.6 Dimension innere Ruhe
5.2.3.7 Korrelation Dimension Erholtheit
5.2.3.8 Korrelation Dimension Ausgerutheit
5.2.4 Korrelation WKV
5.2.4.1 Korrelation Dimension Aktiviertheit
5.2.4.2 Korrelation Dimension Trainiertheit
5.2.4.3 Korrelation Dimension Beweglichkeit
5.2.4.4 Korrelation Dimension Gesundheit
5.2.5 Abschlussfragebogen
6 DISSKUSION
6.1 Diskussion der Fragestellungen
6.2 Methodenkritik
6.2.1 Störvariablen und Testgütekriterien
6.2.2 Kritik an der Durchführung des Yoga-Programms
6.2.3 Teilnahmebereitschaft der Versuchspersonen
7 FAZIT
Ziel dieser Diplomarbeit ist die Untersuchung der Wirkungseffekte eines achtwöchigen Yoga-Kurses auf die physische Leistungsfähigkeit und die subjektive Befindlichkeit von Jugend-Fußballern. Die Forschungsfrage fokussiert dabei darauf, inwieweit Yoga als präventive und regenerative Trainingseinheit in den Fußballalltag integriert werden kann und welche physiologischen sowie psychologischen Veränderungen sich bei den Probanden nachweisen lassen.
3.6.1.3 Die Zwerchfellatmung
Die Zwerchfellatmung (Diagphragmalatmung) oder auch Bauchatmung (Abdominalatmung) genannt, ist die natürlichste und tiefste Atemweise ab der Geburt eines Menschenlebens (vgl. TRÖKES 2007). Das Zwerchfell (lat. Diaphragma) ist der wichtigste Atemmuskel, der bei richtiger Ausführung der Atmung 80% des Atemvolumens ausmacht (MORSCHITZKY 2009). Es besteht aus einer kuppelförmigen Muskel-Sehnen-Platte, welche den Brustkorb und den Bauchraum voneinander trennt.
Das Atemprinzip der Zwerchfellatmung beruht auf einer Anspannung (Abflachung) des Zwerchfells beim Einatmen, wodurch die Lunge sich ausdehnt und das untere Drittel der Lunge durchlüftet werden kann, und einer Entspannung (Krümmung) beim Ausatmen, wodurch die Lunge zusammengepresst wird (ebd.). Die Inspiration erfolgt durch die Kontraktion des Zwerchfells, so dass der Unterdruck in der Pleurahöhle (auch Pleuraspalt genannt, lat. Cavitas pleuralis) erhöht wird. Infolge dieses Unterdrucks dehnt sich die Lunge aus und die Luft kann ganz natürlich einströmen.
Die Lunge kann somit bei der Inspiration weiter nach unten ausgedehnt werden und die Kapazität der Luftaufnahme wird erhöht. Im untersten Drittel ist aufgrund der Schwerkraft auch das meiste Blut zur Sauerstoffaufnahme (ebd.). Angesichts der Eigenelastizität der Lunge erfolgt die Exspiration passiv. Die Vorteile der Zwerchfellatmung lassen sich in der Stimulation und Massage der Eingeweide begründen, die die Verdauungsförderung unterstützen. Außerdem kommt es zu einer Erleichterung der Herztätigkeit und des Blutkreislaufes (vgl. DEUTZMANN 2002). Zielführend für das Yogaprogramm ist die Zwerchfellatmung mit den Asanas zu verbinden. Durch eine vertiefte Atmung soll die allgemeine Befindlichkeit in den Körperübungen gesteigert werden.
1 ABSTRACT: Diese Zusammenfassung umreißt die Studie über Yoga als präventives und regeneratives Training für Jugend-Fußballer und zeigt signifikante Leistungsverbesserungen auf.
2 EINLEITUNG: Es wird die Relevanz von Yoga im modernen Fußball zur Steigerung von Beweglichkeit und Wohlbefinden erläutert sowie die Zielsetzung der Arbeit dargelegt.
3 THEORETISCHER HINTERGRUND: Dieser Abschnitt bietet einen fundierten Einblick in die Geschichte und Wirkungsweisen des Hatha-Yoga sowie in die konditionellen Leistungsvoraussetzungen von Fußballern.
4 METHODIK: Hier werden das experimentelle Studiendesign, die Testverfahren der sportwissenschaftlichen Testbatterie und die verwendeten Fragebögen zur Erfassung der Befindlichkeit beschrieben.
5 ERGEBNISSE: Die erhobenen Daten werden deskriptiv und inferenzstatistisch ausgewertet, wobei insbesondere signifikante Leistungssteigerungen bei Kraft und Beweglichkeit präsentiert werden.
6 DISSKUSION: Die Ergebnisse werden kritisch hinterfragt, wobei vor allem die erzielten Trainingseffekte im Vergleich zur Kontrollgruppe sowie methodische Einschränkungen diskutiert werden.
7 FAZIT: Die Arbeit schließt mit einer Empfehlung, Yoga-Programme aufgrund der positiven regenerativen und präventiven Effekte verstärkt in den Fußball-Trainingsalltag zu integrieren.
Yoga im Fußball, Hatha-Yoga, Asanas, Pranayama, Sportwissenschaft, Leistungsfähigkeit, Verletzungsprophylaxe, Regeneration, Kraftausdauer, Beweglichkeit, Jugendfußball, Befindlichkeit, Trainingslehre, Körperwahrnehmung
Die Arbeit untersucht den Einsatz von Yoga als ergänzende, präventive und regenerative Trainingseinheit im Fußball-Alltag von Jugendlichen.
Zentrale Felder sind die sportwissenschaftlichen Grundlagen der Leistungsfähigkeit, die theoretischen Aspekte des Hatha-Yoga sowie deren praktische Anwendung im Jugendtraining.
Ziel ist es, empirisch zu belegen, ob ein achtwöchiges Yoga-Programm positive Auswirkungen auf physische Komponenten wie Kraft und Beweglichkeit sowie auf die psychische Befindlichkeit von Fußballern hat.
Die Autorin verwendet ein quasi-experimentelles Design mit einer Untersuchungsgruppe und einer Kontrollgruppe, nutzt standardisierte sportwissenschaftliche Tests sowie psychologische Fragebögen (EZ und WKV).
Im Hauptteil wird das achtwöchige Yoga-Programm im Detail vorgestellt, einschließlich der spezifischen Asana-Reihen, der Zwerchfellatmung und der methodischen Durchführung.
Schlüsselbegriffe sind unter anderem Yoga im Fußball, Verletzungsprophylaxe, Regeneration, Kraftausdauer, Beweglichkeit und sportwissenschaftliche Testbatterie.
Ja, die Studie konnte bei den Komponenten Kraft und Beweglichkeit signifikante Verbesserungen zwischen dem Vor- und Nachtest in der Untersuchungsgruppe feststellen.
Die Resonanz war überwiegend positiv; die Teilnehmer empfanden das Programm als angenehm und berichteten von einer subjektiv gesteigerten Beweglichkeit und Kraft nach dem Kurs.
Die Zwerchfellatmung ist ein zentraler Bestandteil, da sie zur Stimulation innerer Organe beiträgt, die Herztätigkeit entlastet und die allgemeine Entspannung in den Übungseinheiten fördert.
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