Bachelorarbeit, 2012
44 Seiten, Note: 1,3
Geschichte Deutschlands - Nationalsozialismus, Zweiter Weltkrieg
Diese Arbeit beleuchtet die Geschichte der Ausländerbetreuung an der Universität Heidelberg zwischen 1928 und 1938 und konzentriert sich dabei auf die Entwicklung des Akademischen Auslandsamtes (AAA) unter dem Einfluss des Nationalsozialismus. Sie untersucht, wie das AAA und seine Vorgängerinstitutionen die Auslandsbeziehungen der Universität im Kontext der nationalsozialistischen Kulturpolitik gestalteten und welche Rolle die Ausländerbetreuung in der Propagierung des nationalsozialistischen Gedankenguts spielte.
Das erste Kapitel behandelt die Gründung der Akademischen Auslandsstelle (Akas) in Heidelberg im Jahr 1928 und die Aufgaben, die sie im Bereich der Ausländerbetreuung übernahm. Das zweite Kapitel schildert den Wandel des Arbeitsfelds der Akas vor dem Hintergrund der nationalsozialistischen Außen- und Kulturpolitik, wobei der Schwerpunkt auf der Periode von 1933 bis 1938 liegt, in der die Abteilung für Auslandswissenschaft, Austauschdienst und Ausländerbetreuung (AAAA) gegründet wurde. Das dritte Kapitel beschreibt die Entwicklung der Ausländerbetreuung unter den verschiedenen Leitern der Auslandabteilung: Zintgraff, Nieland, Adler und Rodenwaldt. Es werden wichtige Themen wie die Finanzierung von Gaststudenten, die Organisation von Ferienkursen, der Umgang mit Propaganda und die Planung von Diplomprüfungen für Ausländer beleuchtet.
Ausländerbetreuung, Universität Heidelberg, Akademisches Auslandsamt (AAA), Nationalsozialismus, Kulturpolitik, internationaler wissenschaftlicher Austausch, Propaganda, Auslandabteilung, Diplomprüfungen, Ferienkurse, Reichsführung, Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD), Universitätsarchiv Heidelberg (UAH)
Die Betreuung wandelte sich von einer rein administrativen Aufgabe hin zu einer ideologisch geprägten Struktur im Dienst der NS-Kulturpolitik.
Gegründet 1928, war sie für den internationalen wissenschaftlichen Austausch und die reale Betreuung (Unterkunft, Unterricht) ausländischer Studenten zuständig.
Die Ausländerabteilung versuchte, negativer Propaganda im Ausland entgegenzuwirken und Gaststudenten ideologisch zu beeinflussen.
Die Arbeit basiert primär auf Aktenbeständen des Universitätsarchivs Heidelberg (UAH), darunter Briefwechsel, Berichte und Studentenkarteien von 1926 bis 1952.
Die Leitung wechselte zwischen Zintgraff, Nieland, Adler und schließlich Rodenwaldt.
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