Masterarbeit, 2012
149 Seiten
1. Einleitung
1.1 Ausgangslage
1.2 Problemstellung
1.3 Zielsetzung und Forschungsfragestellungen
1.4 Aufbau der Arbeit
A THEORETISCHER TEIL
2. Innovationen
2.1 Vielfalt des Innovationsbegriffs
2.2 Innovationskategorisierung und -arten
2.2.1 Im Dienstleistungsbereich
2.2.2 Im Tourismus
2.3 Fazit
3. Innovationen im Tourismus
3.1 Innovationsverhalten im Tourismus
3.1.1 Innovationsnotwendigkeit in alpinen Destinationen
3.1.2 Probleme und Hemmnisse von Innovationen im Tourismus
3.2 Das touristische Produkt und dessen Innovationspotentiale
3.2.1 Entwicklung von Innovationen in Destinationen
3.2.2 Touristische Innovationspotentiale im (Social) Web
3.3 Fazit
4. Messung von Innovationen
4.1 Die Grundproblematik
4.1.1 Ansätze zur Innovationsmessung im Dienstleistungsbereich vs. Industrie
4.1.2 Schwierigkeiten bei der Messung von Innovationen
4.2 Messung von Innovationen im Tourismus
4.2.1 Probleme der Erfassung von Dienstleistungsinnovationen
4.2.2 Analyse bestehender Arbeiten zur Modellierung einer Innovationsmessung im Tourismus
4.3 Fazit
B EMPIRISCHER TEIL
5. Empirische Untersuchung
5.1 Ziel der Untersuchung
5.2 Forschungsfragestellungen und Hypothesen
5.3 Forschungsdesign
6. Modellentwicklung zur Innovationsmessung
7. Vorstellung des Untersuchungsobjektes
8. Ergebnisdiskussion und Überprüfung der Hypothesen
8.1 Innovationsgradberechnung und deskriptive Auswertung
8.2 Überprüfung der Hypothesen
9. Zusammenfassung der Ergebnisse aus der Empirie und Beantwortung der Forschungsfragestellungen
10. Handlungsempfehlungen
C CONCLUSIO
11. Schlussbetrachtung
12. Limitationen der Arbeit und weiterführende Forschungsfragen
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Entwicklung eines wissenschaftlich fundierten und praktikablen Messmodells, um die Innovationstätigkeit in touristischen Destinationen im alpinen Raum messbar zu machen. Die zentrale Forschungsfrage lautet, wie ein solches Modell gestaltet sein muss und wie innovativ das touristische Produkt der Hauptleistungsträger in der "Tiroler Zugspitz Arena" unter Anwendung dieses Modells einzustufen ist.
3.1.2 Probleme und Hemmnisse von Innovationen im Tourismus
In einem besonderen Maße suchen Touristen in ihrem Urlaub nach neuen und einzigartigen Erlebnissen. Jedoch zählt die Tourismusbranche neben dem Handel zu den Wirtschaftszweigen mit der geringsten Innovationstätigkeit bzw. mit dem geringsten Innovationsniveau (vgl. Hu et al. 2009, S. 41). Die Basisprodukte im alpinen Tourismus haben sich nur gering verändert, da sich touristische Unternehmen häufiger für inkrementelle Veränderungen anstatt für radikale Innovationen entscheiden (vgl. Weiermair et al. 2004, S. 126).
Warum Innovationen im Tourismus prinzipiell inkrementellen Charakter haben, lässt sich zusammengefasst auf folgende Gründe zurückführen:
Klein- und Mittelbetriebsstruktur im Tourismus: Die Unternehmen verfügen nur über geringe finanzielle Mittel und über personelle Ressourcen, mit einem geringen Professionalisierungsgrad. Innovationsprojekte kommen oft zu kurz, da der operative Betriebsablauf sowohl der Unternehmensführung als auch den Mitarbeitern sehr viel Zeit abverlangt. Darüber hinaus wird eine rasche Umsetzung der innovativen Tätigkeiten angestrebt. Dies resultiert wiederum aus der geringen strategischen Ausrichtung der KMU (vgl. Deimel/Kraus 2007, S. 161).
Standortgebundenheit: Die touristischen Betriebe operieren standortgebunden und beteiligen sich zwingend vernetzt als Teil einer Dienstleistungskette an einem Gesamtprodukt, über welches sie nicht genügend Bestimmungsgewalt haben (vgl. Beritelli/Romer 2006, S. 58).
1. Einleitung: Dieses Kapitel stellt die Ausgangslage sowie die zentrale Problemstellung der fehlenden Innovationsmessung im Tourismus dar und definiert die Zielsetzung sowie den Aufbau der Diplomarbeit.
2. Innovationen: Das Kapitel diskutiert die Vielfalt des Innovationsbegriffs sowie verschiedene Kategorisierungsansätze für Innovationen, um eine theoretische Grundlage für die Messung im Tourismus zu schaffen.
3. Innovationen im Tourismus: Hier wird das spezifische Innovationsverhalten im alpinen Tourismus, die Notwendigkeit von Innovationen sowie die Hemmnisse und Potentiale des touristischen Produkts erörtert.
4. Messung von Innovationen: Dieses Kapitel beleuchtet die Herausforderungen bei der Innovationsmessung im Dienstleistungssektor und analysiert bestehende Forschungsansätze zur Modellbildung im Tourismus.
5. Empirische Untersuchung: Das Kapitel definiert das Ziel der Untersuchung, leitet die Forschungsfragen und Hypothesen ab und beschreibt das Forschungsdesign für die empirische Erhebung.
6. Modellentwicklung zur Innovationsmessung: Dieses Kapitel präsentiert die grafische Darstellung und die einzelnen Arbeitsschritte des für diese Arbeit entwickelten Messmodells.
7. Vorstellung des Untersuchungsobjektes: Das Kapitel charakterisiert die "Tiroler Zugspitz Arena" als Untersuchungsregion mittels sekundärstatistischer Daten.
8. Ergebnisdiskussion und Überprüfung der Hypothesen: Hier werden die primär erhobenen Daten analysiert, die Innovationsgrade berechnet und die aufgestellten Hypothesen auf Basis der Ergebnisse überprüft.
9. Zusammenfassung der Ergebnisse aus der Empirie und Beantwortung der Forschungsfragestellungen: Dieses Kapitel fasst die wesentlichen empirischen Erkenntnisse zusammen und beantwortet die in der Einleitung formulierten Fragen.
10. Handlungsempfehlungen: Auf Basis der Untersuchungsergebnisse werden konkrete Empfehlungen für das Destinationsmanagement und die touristischen Leistungsträger abgeleitet.
11. Schlussbetrachtung: Dieses Kapitel schließt die Arbeit ab, indem es die Ergebnisse aus Theorie und Empirie zusammenführt und kritisch reflektiert.
12. Limitationen der Arbeit und weiterführende Forschungsfragen: Abschließend werden die Grenzen der Arbeit diskutiert und ein Ausblick auf zukünftige Forschungsnotwendigkeiten gegeben.
Innovation, Innovationsmessung, Tourismus, alpine Destination, Innovationsgrad, Dienstleistungsinnovation, Tiroler Zugspitz Arena, Innovationsverhalten, KMU, Wettbewerbsfähigkeit, Innovationsmodell, Innovationspotential, Social Media, Kundennutzen, Innovationshemmnisse
Die Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung und empirischen Erprobung eines Modells zur Messung der Innovationstätigkeit in touristischen Destinationen im alpinen Raum.
Die Arbeit behandelt Innovationstheorien, die Besonderheiten des touristischen Produkts, Hemmnisse für Innovationen in KMU, Methoden der Innovationsmessung sowie die Integration von Kunden und Experten in den Bewertungsprozess.
Das oberste Ziel ist die Schaffung eines wissenschaftlich fundierten und praktikablen Instrumentariums, um Innovationen in Tourismusdestinationen messbar zu machen.
Die Arbeit wählt einen quantitativen Zugang und kombiniert die Entwicklung eines theoretischen Messmodells mit einer empirischen Pilotuntersuchung in der Region "Tiroler Zugspitz Arena".
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil zur Definition und Kategorisierung von Innovationen sowie einen empirischen Teil, der das Messmodell entwickelt, auf das Untersuchungsobjekt anwendet und die daraus resultierenden Hypothesen testet.
Wichtige Begriffe sind Innovationsmessung, Innovationsgrad, Tourismusdestination, Dienstleistungsinnovation, Wettbewerbsfähigkeit und das alpine Umfeld.
Der Innovationsgrad ist die zentrale Schlüsselvariable des Modells. Er berechnet sich aus der quantitativen Häufigkeit der umgesetzten Innovationen in den letzten fünf Jahren und einer qualitativen Bewertung des Nutzens durch Kunden und Experten.
Die Untersuchung zeigt, dass sich das Innovationsverhalten in der Region auf einem niedrigen Niveau befindet und der Fokus primär auf inkrementellen Veränderungen liegt, wobei die Bergbahnen und die Tourismusorganisation als Innovationsleader fungieren.
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