Bachelorarbeit, 2012
46 Seiten, Note: 1,8
1. Einleitung
2. Globalisierte Bildung: nationale Verankerung vs. globale Ausrichtung
2.1 Auswirkungen der Globalisierung auf die Individuen
2.2 Auswirkungen der Globalisierung auf die Institution Schule
3. Die Veränderung des Wissens im Zeichen der Wissensgesellschaft
3.1 Das Wesen des Wissens im 21. Jahrhundert
3.2 Nicht-Wissen
4. Das Konzept des Nachhaltigen Lernens in einer globalisierten Wissensgesellschaft
4.1 Perspektiven des Lernens
4.2 Das Konzept des Nachhaltigen Lernens
5. Schlussbetrachtung
6. Quellen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Herausforderungen traditioneller Bildungssysteme durch die Dynamik und Komplexität einer zunehmend globalisierten Wissensgesellschaft. Dabei wird die Forschungsfrage verfolgt, wie das Lernkonzept des Bildungssystems angepasst werden muss, um eine zukunftsfähige Bildung zu gewährleisten, die den veränderten gesellschaftlichen Anforderungen gerecht wird.
3.2 Nicht-Wissen
Nicht nur Wissen allein produziert Kontingenz und Unbestimmtheit, auch Nicht-Wissen. Ähnlich wie der Begriff Wissen scheint auch das mutmaßliche Gegenteil schwer fassbar zu sein. Um aber kein idealistisches Bild der Wissensgesellschaft zu zeichnen, in dem Wissen vermeintliche Bedeutungshoheit genießt, soll im Folgenden auf das Nicht-Wissen und dessen ebenfalls wichtige Rolle für die moderne Gesellschaft und deren Bürger eingegangen werden.
Eine intensive Nutzung von Wissen wird oft mit positiven Attributen belegt und gilt gemeinhin als Mittel zur Ermöglichung von Unmöglichem, als Garantie für wirtschaftlichen und sozialen Erfolg. Der Wert wird in der Wissensgesellschaft oft diskutiert, primär in Form von Bildungskanon, Expertenwissen etc. Auffällig ist ebenfalls, dass in zahlreichen Handlungskontexten sowie in öffentlichen Diskursen die Bedeutung des Unwissens zunimmt, häufig durch Worte wie Risiko umschrieben. Mit Blick auf die beiden Seiten des Gegenstandes der Wissensgesellschaft wurde diese auch bereits als Gesellschaft beschrieben, die andauernd über den Umfang ihres Nicht-Wissens lernt. Diese Art Wissen hat schon lange und unter wechselnden Perspektiven wissenschaftliche, öffentliche und politische Aufmerksamkeit gefunden, wobei fehlendes Wissen oftmals als defizitärer Zustand wahrgenommen und mit Inkompetenz assoziiert wird.
Nicht-Wissen der Wissenschaft ist in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit geraten, weil gerade diese Instanz wahrgenommen wird, die nicht nur Unwissenheit durch wahres und sicheres Wissen ersetzt, sondern auch zugleich Nicht-Wissen produziert. Dies liegt zum einen daran, dass unvorhergesehene Folgen von wissenschaftlichen Vorgängen eintreten können, die komplexe Problemlagen und Fragestellungen aufwerfen und zugleich die Grenzen von Erkenntnisfähigkeit deutlich machen können.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Problemstellung, dass Bildungssysteme aufgrund gesellschaftlicher Globalisierungsprozesse und neuer Wissensdynamiken unter Anpassungsdruck stehen, um zukunftsfähig zu bleiben.
2. Globalisierte Bildung: nationale Verankerung vs. globale Ausrichtung: Dieses Kapitel analysiert, wie Globalisierungsprozesse sowohl Individuen als auch die Institution Schule beeinflussen und welche Anforderungen an ein zeitgemäßes Bildungsverständnis entstehen.
3. Die Veränderung des Wissens im Zeichen der Wissensgesellschaft: Hier wird untersucht, wie sich das Wesen von Wissen und die Bedeutung von Nicht-Wissen in der modernen Wissensgesellschaft durch technologische und gesellschaftliche Veränderungen transformiert haben.
4. Das Konzept des Nachhaltigen Lernens in einer globalisierten Wissensgesellschaft: Das Kapitel entwickelt das Konzept des Nachhaltigen Lernens als Antwort auf die Anforderungen der Moderne, wobei besonders die Perspektiven des Lernens und die Subjektorientierung hervorgehoben werden.
5. Schlussbetrachtung: Die Arbeit schließt mit dem Fazit, dass ein zukunftsfähiges Lernkonzept Bildung nicht mehr allein als Wissensvermittlung, sondern als Förderung der Selbstständigkeit und Anpassungsfähigkeit des Individuums begreifen muss.
6. Quellen: Auflistung der verwendeten wissenschaftlichen Literatur und Quellen.
Globalisierung, Bildung, Wissensgesellschaft, Nachhaltiges Lernen, Wissensmanagement, Nicht-Wissen, Selbstorganisation, Subjektorientierung, Medienrevolution, Kompetenzentwicklung, Lebenslanges Lernen, Innovationsgesellschaft, gesellschaftlicher Wandel, Schulentwicklung, soziale Interaktion.
Die Arbeit thematisiert die Herausforderungen, vor denen traditionelle Bildungssysteme angesichts der Globalisierung und der Entstehung einer Wissensgesellschaft stehen, und wie diese Systeme reformiert werden können.
Zu den zentralen Themen gehören das Verhältnis zwischen nationaler Bildung und globaler Ausrichtung, der Wandel von Wissensbegriffen, die Rolle des Nicht-Wissens und die Entwicklung eines zukunftsorientierten Konzepts des Nachhaltigen Lernens.
Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie das traditionelle Lernkonzept an neue gesellschaftliche Dynamiken angepasst werden muss, um eine Bildung zu garantieren, die den Anforderungen einer global vernetzten Welt gerecht wird.
Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung, die auf der Analyse bestehender Literatur zu Bildungs- und Globalisierungstheorien sowie auf aktuellen erziehungswissenschaftlichen Diskursen basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Globalisierungsfolgen für Individuen und Schulen, die Analyse der veränderten Rolle von Wissen und Nicht-Wissen in der Wissensgesellschaft sowie die theoretische Fundierung eines Konzepts für nachhaltiges Lernen.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Globalisierung, Wissensgesellschaft, Nachhaltiges Lernen, Subjektorientierung und die Transformation der Institution Schule.
Das Nicht-Wissen wird als unvermeidbarer Begleiter wissenschaftlicher Fortschritte und komplexer Problemlagen identifiziert; Bildung muss daher Kompetenzen vermitteln, mit dieser Unsicherheit aktiv und reflektiert umzugehen.
Die Subjektorientierung stellt den Lernenden als aktiv gestaltendes Subjekt in den Mittelpunkt, anstatt ihn nur als Empfänger vorgefertigter Wissensinhalte zu sehen, was eine bessere Anpassung an individuelle Lebenswelten ermöglicht.
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