Masterarbeit, 2012
54 Seiten
Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...)
I. Einleitung
Strafe
Rechtfertigung der Strafe
Bedingungen der Adäquatheit einer Theorie der Rechtfertigung von Strafe
II. Retributivistische Theorien
Ausgleichender Retributivismus
Die Theorie
Beurteilung
Wiederherstellender Retributivismus
Die Theorie
Beurteilung
Prior-Principle -Ansatz
Intuitionistischer Ansatz
Die Theorie
Beurteilung
III. Konsequentialistische Theorie
Positive Konsequenzen der Strafe
Beurteilung eines konsequentialistischen Ansatzes
Einwand 1: Die Bestrafung von Unschuldigen
Logische Notwendigkeit der Bestrafung der Schuldigen
Die Bedeutung von „Schuld“ in der konsequentialistischen Theorie
Der Nutzen der Regel
Einwand 2: Die exzessive Bestrafung zum Wohl der Allgemeinheit
IV. Gemischte Theorie
Bisherige gemischte Theorien
Verbindung der Thesen
Einwand: Widersprüchlichkeit der gemischten Theorie
Konklusion
V. Referenzen
Retributivismus rechtfertigt Strafe durch Vergeltung für begangenes Unrecht (Schuld). Konsequentialismus sieht Strafe als Mittel, um positive zukünftige Folgen (z.B. Abschreckung) zu erzielen.
Eine gemischte Theorie versucht, beide Ansätze zu verbinden, indem sie beispielsweise Strafe konsequentialistisch begründet, aber retributivistische Grenzen (wie das Verbot der Bestrafung Unschuldiger) setzt.
Ein Hauptkritikpunkt ist, dass er theoretisch die Bestrafung Unschuldiger oder exzessive Strafen zulassen könnte, wenn dies dem Wohl der Allgemeinheit dient.
Diese Theorie besagt, dass Strafe dazu dient, den durch die Tat erlangten unfairen Vorteil des Täters gegenüber gesetzestreuen Bürgern wieder auszugleichen.
Schuld dient als notwendige Bedingung für Strafe; ohne die Feststellung von individueller Verantwortlichkeit gilt Bestrafung in den meisten modernen Rechtssystemen als ungerechtfertigt.
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