Bachelorarbeit, 2012
92 Seiten, Note: 1,7
1. Problemstellung und Gang der Untersuchung
2. Grundlagen der funktionalen und instrumentalen Dimension des Beschaffungscontrollings
2.1 Controlling-Begriff
2.2 Beschaffungs-Begriff
2.3 Begriff des Beschaffungscontrollings
2.4 Funktionale Dimension
2.5 Instrumentale Dimension
3. Beschaffungscontrolling - Betrachtung aus funktionaler und instrumentaler Perspektive
3.1 Einflussfaktoren auf das Beschaffungscontrolling
3.1.1 Unternehmensinterne Einflussfaktoren
3.1.2 Unternehmensexterne Einflussfaktoren
3.2 Die funktionale Dimension des Beschaffungscontrollings
3.2.1 Informationsversorgung der Beschaffungsführung
3.2.2 Unterstützung der Beschaffungsplanung
3.2.3 Unterstützung der Beschaffungskontrolle
3.2.4 Unterstützung der Beschaffungssteuerung
3.2.5 Handlungsfelder des Beschaffungscontrollings
3.2.6 Funktionserfüllung in der Praxis
3.2.7 Beschaffungstrends und Implikationen für das Beschaffungscontrolling
3.3 Die instrumentale Dimension des Beschaffungscontrollings - Zukünftig relevante Instrumente
3.3.1 Lieferantenbewertung
3.3.2 ABC-Analyse
3.3.3 Beschaffungs-Benchmarking
3.3.4 Component-Chart
3.3.5 Beschaffungs-Balanced-Scorecard
3.3.6 Supply-Chain-Portfolio
4. Zusammenfassung und Ausblick
Die Arbeit untersucht die verschiedenen Funktionen und Instrumente des Beschaffungscontrollings und deren Beitrag zum Unternehmenserfolg. Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie das Management durch ein zielgerichtetes Beschaffungscontrolling bei der Realisierung von Beschaffungserfolgen unterstützt werden kann, insbesondere unter Berücksichtigung der notwendigen Anpassungsmaßnahmen aufgrund interner und externer Einflussfaktoren.
3.3.4 Component-Chart
Das Component-Chart ist ein strategisches, marktorientiertes Instrument des Beschaffungscontrollings. Sie dient zur Bestimmung der notwendigen Kooperationsintensität zwischen Abnehmer und Lieferanten. Durch das Component-Chart können Tendenzaussagen zum Kooperationsbedarf für unterschiedliche Beschaffungsobjekte getroffen werden. Dabei besteht die Möglichkeit auf folgende Faustregel zurückzugreifen: Je höher die Spezifität, die technologische Komplexität und das wirtschaftliches Gewicht der Beschaffungsobjekte ist, desto mehr gewinnt eine enge Kooperation zwischen Abnehmer und Lieferanten an Bedeutung. Ein enges, partnerschaftliches Verhältnis ist in diesem Fall besonders während der Produktentwicklung anzustreben. Dieses kann etwa durch Lieferantenschulungen, das Abschließen langfristiger Lieferverträge, Einkaufskooperationen oder die Zusammenarbeit bei F&E-Projekten realisiert werden. Sind die Spezifität, die technologische Komplexität und das wirtschaftliche Gewicht der Beschaffungsobjekte hingegen niedrig, so ist es auch der Kooperationsbedarf. In diesem Fall ist ein traditionelles, preisorientiertes Beschaffungsverhalten angebracht. Es wird schlicht der kostengünstigste Lieferant ausgewählt.
Die Ergebnisse des Component-Chart Analyse können anschaulich in einem Diagramm dargestellt werden. Dabei wird die Spezifität eines Beschaffungsobjektes auf der Ordinate über der technologischen Komplexität auf der Abszisse abgetragen. Die Bewertung beider Größen kann über ein Scoring-Modell erfolgen. Das wirtschaftliche Gewicht der einzelnen Beschaffungsobjekte wird durch Kreise mit unterschiedlichen Radien signalisiert. Um das wirtschaftliche Gewicht zu bestimmen, bietet sich im Vorfeld der Erstellung des Component Chart die Durchführung einer ABC-Analyse an. Beide Verfahren lassen sich folglich gut kombinieren. Des Weiteren ergänzt das Component-Chart die Beschaffungsmarkt-Objekt-Matrix.
1. Problemstellung und Gang der Untersuchung: Dieses Kapitel führt in die Bedeutung des Beschaffungscontrollings ein und erläutert die Forschungsfrage sowie den methodischen Aufbau der Arbeit.
2. Grundlagen der funktionalen und instrumentalen Dimension des Beschaffungscontrollings: Es werden die theoretischen Begrifflichkeiten von Controlling und Beschaffung definiert und in den Kontext des Beschaffungscontrollings gesetzt.
3. Beschaffungscontrolling - Betrachtung aus funktionaler und instrumentaler Perspektive: Dieser Hauptteil analysiert die Einflussfaktoren, Kernfunktionen (Information, Planung, Kontrolle, Steuerung) und relevante Instrumente für die Praxis.
4. Zusammenfassung und Ausblick: Das Kapitel fasst die zentralen Ergebnisse zusammen und identifiziert bestehende Forschungslücken sowie zukünftige Anforderungen an ein professionelles Beschaffungscontrolling.
Beschaffungscontrolling, Beschaffung, Controlling, Instrumente, Lieferantenbewertung, ABC-Analyse, Beschaffungsplanung, Beschaffungskontrolle, Beschaffungssteuerung, Lieferantenmanagement, Supply-Chain-Management, Unternehmenserfolg, Balanced Scorecard, Benchmarking, Prozessoptimierung
Die Arbeit analysiert die Funktionen und Instrumente des Beschaffungscontrollings und zeigt auf, wie diese zur Effizienzsteigerung und zum Erfolg des Unternehmens beitragen.
Zentrale Themen sind die theoretische Fundierung, die funktionale Unterteilung in Planung, Kontrolle und Steuerung sowie die praktische Anwendung verschiedener Controlling-Instrumente.
Das Ziel ist es, die vielfältigen Unterstützungsfunktionen des Controllings für das Beschaffungsmanagement aufzuzeigen und die instrumentale Ausgestaltung zur Realisierung von Beschaffungserfolgen zu diskutieren.
Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf Literaturrecherche und der Analyse bestehender Controlling-Konzeptionen sowie empirischer Erkenntnisse (z.B. von Kaluza, Wagner/Weber) basiert.
Im Hauptteil werden unternehmensexterne und -interne Einflussfaktoren, die vier Kernfunktionen (Info, Planung, Kontrolle, Steuerung) und ausgewählte Instrumente wie ABC-Analyse, Component-Chart oder Balanced Scorecard detailliert erläutert.
Wichtige Schlagworte sind Beschaffungscontrolling, Lieferantenmanagement, Kostenoptimierung, strategische Ausrichtung, Instrumentarium und Supply-Chain-Performance.
Es dient als strategisches Instrument zur Bestimmung der notwendigen Kooperationsintensität mit Lieferanten, abhängig von Spezifität, technologischer Komplexität und wirtschaftlichem Gewicht.
Sie gilt als das am häufigsten eingesetzte Instrument, um Leistungspotenziale von Lieferanten systematisch zu analysieren und als Grundlage für zielgerichtete Entscheidungen in der Lieferantenbeziehung zu nutzen.
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