Diplomarbeit, 2011
110 Seiten, Note: 1,3
Diese Diplomarbeit befasst sich mit der Bestimmung angemessener steuerlicher Verrechnungspreise bei fehlenden Fremdvergleichsdaten. Sie analysiert die Möglichkeiten und Grenzen der Wertschöpfungsbeitragsanalyse als Instrument zur Festlegung solcher Preise. Die Arbeit befasst sich mit der aktuellen Rechtslage im Bereich der Verrechnungspreisgestaltung und untersucht die Anwendbarkeit der Wertschöpfungsbeitragsanalyse unter dem Gesichtspunkt der steuerlichen Anforderungen.
Das erste Kapitel befasst sich mit der Problemstellung und dem Gang der Untersuchung. Es werden die Funktion und Bedeutung von Verrechnungspreisen im internationalen Konzern erläutert, die Problematik bei der Festlegung angemessener Verrechnungspreise im Falle fehlender Fremdvergleichsdaten aufgezeigt und der Aufbau der Arbeit dargelegt.
Im zweiten Kapitel werden die Grundlagen der Verrechnungspreissystematik erläutert. Es werden der Begriff des Verrechnungspreises, die relevanten Verrechnungspreisvorschriften und die verschiedenen Methoden zur Verrechnungspreisbestimmung vorgestellt. Besondere Aufmerksamkeit wird dabei auf die Problematik der fehlenden Fremdvergleichsdaten und die Möglichkeiten ihrer Ersetzung gelegt.
Das dritte Kapitel analysiert die Wertschöpfungsbeitragsanalyse als Instrument der Verrechnungspreisbestimmung. Es werden die Determinanten der Gewinnerwartung von Unternehmen im Kontext eines hypothetischen Fremdvergleichs untersucht und die Interdependenzen zwischen der Wertschöpfungsbeitragsanalyse und der Bestimmung steuerlicher Verrechnungspreise erörtert. Es werden verschiedene Konzepte zur Bestimmung von Wertschöpfungsbeiträgen vorgestellt und deren Eignung im steuerrechtlichen Kontext bewertet.
Verrechnungspreise, Fremdvergleichsgrundsatz, Wertschöpfungsbeitragsanalyse, Gewinnorientierte Methoden, Steuerrecht, Internationale Steuergestaltung, Konzernsteuerung, Planrechnung, Profit Split Method.
Er besagt, dass Preise für Lieferungen und Leistungen zwischen verbundenen Unternehmen so angesetzt werden müssen, wie sie zwischen unabhängigen Dritten unter Marktbedingungen vereinbart worden wären.
Über 60% des Welthandels finden konzernintern statt. Durch gezielte Preisgestaltung können Gewinne in Länder mit niedrigerer Steuerbelastung verlagert werden.
Wenn keine Marktpreise für vergleichbare Transaktionen existieren, ist es schwierig, die Angemessenheit der Preise gegenüber den Finanzbehörden zu dokumentieren.
Sie dient als Instrument zur Bestimmung hypothetischer Fremdvergleichspreise, indem sie Gewinnerwartungen basierend auf den Funktions- und Risikobeiträgen der beteiligten Unternehmen zuordnet.
Die OECD gibt internationale Richtlinien für den Fremdvergleich vor, die als Grundlage für nationale Gesetzgebungen und Dokumentationspflichten dienen.
Problematisch sind die Subjektivität der Beurteilung bei der Gewichtung von Werttreibern sowie die Komplexität bei der Umsetzung in Planrechnungen.
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