Fachbuch, 2012
189 Seiten
Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
Einleitung
Amber
Amnesia
Anothermag
Armor of the Gods
Autark
Bad News
Becanne
Belgian Scene Report
Budyn
Bytes of Wisdom
Byteshop
Caustic Verses
CFX News
Channel
Cheese
Contrast
Daskmig
Defcon
Delta
Demojournal
DemoNews
Dragon
Eedmag
Eurochart
Flash
Fleur
Fuzzby
Genetic Dreams
Heroin
Hoax
Hugi
Imphobia
Infinity
Infused Bytes
Insight
Lookain Fanz
Luna
Maniac
Mudia Art
New World Order
Obtain
Pain
Palantir
Parrot
Planet
Public Incantation
Pulse
Restless
Rift
Savage Charts
Scenial
Shine
Showtime
Smok
Splash
Static Line
Subkult
Sunray
Tankard
Testimony of the Ancients
The Scene Post
The Utopians News
Total Disaster
Totem
Trip
Trip 2 Hell
TUHBzine
Userflag
Vinyl
Volvo
What?!
Wilby
Worldcharts (Future Crew)
Worldcharts (Hoodlum)
Xtravaganza
Yahoo
Zen Little Tattles
Zine
Dieses Buch bietet einen umfassenden enzyklopädischen Überblick über die Geschichte und Entwicklung der Diskmags, elektronische Zeitschriften der Demoszene, die ursprünglich auf Disketten verbreitet wurden. Der Autor dokumentiert eine Vielzahl von Publikationen und deren technisches sowie inhaltliches Profil, um die Ära dieser digitalen Zeitzeugnisse für kommende Generationen festzuhalten und ein objektives Bild der internationalen Szene zu zeichnen.
Amber #1
Die Engine von Amber #1 (Juni 1999) wurde von HeY und Pyshtoff von Tatanka entwickelt; es handelte sich um dieselbe Engine, die auch im Diskmag Total Disaster verwendet worden war. Das audiovisuelle Erscheinungsbild von Amber entsprach dem der meisten Diskmags: Nach dem Starten kam ein Titelbild, und die Musik begann zu spielen. Nach einem Klick wurde das Hauptmenü angezeigt, wo man eine der Rubriken (Editorials, Scene, Misc) auswählen konnte. Innerhalb der Rubriken wurden die Überschriften der Artikel aufgelistet; klickte man eine Überschrift an, wurde der zugehörige Text angezeigt. Als Schriftart wurde eine Blockschrift verwendet. Das Layout war einspaltig, und durch Einfügen von Abständen zwischen den Wörtern wurde eine Art Blocksatz geschaffen. Das Hintergrundbild blieb im ganzen Magazin dasselbe. Am unteren Bildschirmrand befanden sich einige Buttons, mit denen man das Magazin verlassen, zum Menü zurückkehren, zum vorigen Bild wechseln, Musik auswählen oder auf die Hilfeseiten zugreifen konnte.
Amber: Detaillierte Betrachtung der Ausgaben #1 und #2 dieses polnischen Diskmags, das sich vollständig in englischer Sprache präsentierte.
Amnesia: Vorstellung der einzigen Ausgabe von Paranoid, die neben Demoszene-Inhalten auch Bereiche wie Hacking und Softwarepiraterie abdeckte.
Anothermag: Porträt der einzigen Ausgabe eines von XCene entwickelten Diskmags mit Fokus auf Demoszene-Charts und vermischten Inhalten.
Armor of the Gods: Analyse des russischen Diskmags #4, das sowohl eine englische als auch eine russische Sektion bot.
Autark: Bericht über die einzige Ausgabe des Diskmags der deutschen Gruppe N-Factor, welches sich durch eine hohe grafische Qualität auszeichnete.
Bad News: Besprechung der Ausgaben #3 und #4 des polnischen Magazins, das in Teilen auch englischsprachige Artikel enthielt.
Becanne: Vorstellung des im PDF-Format erschienenen Diskmags von Humphrey, das in der letzten Ausgabe auf Englisch wechselte.
Diskmag, Demoszene, Diskettenmagazin, PC-Demos, Imphobia, Hugi, Pain, Szene, Digitales Archiv, Commodore 64, Amiga, Softwarepiraterie, Chartsmag, Demopartys, Computerkunst
Das Buch ist eine Enzyklopädie, die eine Vielzahl von Diskmags dokumentiert, die zwischen den 1990er und 2000er Jahren vorwiegend für den PC erschienen sind und die Demoszene prägten.
Neben der reinen Auflistung und Beschreibung der Magazine werden technische Aspekte (Engines, Formate), inhaltliche Schwerpunkte (Party-Reportagen, Charts, Coding-Tutorials) und die soziale Struktur der Demoszene behandelt.
Das Ziel ist die Bewahrung der Geschichte dieser kurzlebigen elektronischen Zeitschriften, die als Kulturträger der Demoszene fungierten, und eine Einordnung ihres Stellenwerts innerhalb dieser digitalen Subkultur.
Der Autor führt eine tiefgehende inhaltliche und technische Analyse der Magazine durch, basierend auf einer direkten Untersuchung der Originalpublikationen, ergänzt durch historische Kontexte.
Im Hauptteil werden einzelne Magazine alphabetisch sortiert porträtiert, wobei jeweils die Herausgeber, die verwendete Engine, die inhaltliche Ausrichtung und die Bedeutung für die damalige Szene erläutert werden.
Wichtige Begriffe sind Demoszene, Diskmag, Computerkunst, Coding, Partys und elektronische Publikationen.
Da der Autor aus Gründen der Sprachkompetenz keine objektive Bewertung für Magazine in Sprachen wie Polnisch, Russisch oder Ungarisch abgeben konnte, beschränkte er sich auf englischsprachige Ausgaben, die ein internationales Publikum ansprachen.
Die DOSBox ist entscheidend, um die alten MS-DOS-basierten Diskmags auf moderner Hardware überhaupt lesbar zu machen, da diese sonst auf aktuellen Betriebssystemen meist nicht mehr funktionieren.
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