Bachelorarbeit, 2012
92 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
1.1 Ausgangslage und Problemstellung
1.2 Ziel- und Gang der Untersuchung
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Einführung in die Thematik
2.1 Definition von Unternehmen und Finanzierung
2.2 Finanzmanagement und Finanzplanung
2.3 Finanzierungsalternativen im Überblick
3 Innenfinanzierung
3.1 Selbstfinanzierung
3.2 Finanzierung durch Kapitalfreisetzung
3.3 Finanzierung aus Rückstellungen
4 Außenfinanzierung
4.1 Einlagen- und Beteiligungsfinanzierung
4.1.1 Begriffsabgrenzung und Merkmale
4.1.2 Instrumente einer GmbH
4.1.2.1 Allgemeines
4.1.2.2 Kapitalaufbringung
4.1.3 Instrumente einer AG
4.1.3.1 Allgemeines
4.1.3.2 Aktiengattungen
4.1.3.3 Kapitalaufbringung
4.1.4 Bilanzielle Behandlung im UGB
4.1.4.1 Allgemeines
4.1.4.2 Nennkapital
4.1.4.3 Kapitalerhöhung
4.1.4.4 Nachschüsse bei der GmbH
4.1.4.5 Kapitalrücklagen
4.1.4.6 Gewinnrücklagen
4.1.4.7 Mischposten zwischen Eigen- und Fremdkapital
4.2 Kreditfinanzierung
4.2.1 Begriffsabgrenzung und Merkmale
4.2.2 Instrumente
4.2.3 Bilanzielle Behandlung im UGB
4.3 Mezzanine-Finanzierung
4.3.1 Begriffsabgrenzung und Merkmale
4.3.2 Instrumente
4.3.2.1 Allgemeines
4.3.2.2 Stille Gesellschaft
4.3.2.3 Nachrangdarlehen
4.3.3 Bilanzielle Behandlung im UGB
4.3.3.1 Stille Gesellschaft
4.3.3.2 Nachrangdarlehen
4.4 Unterscheidungsmerkmale im Überblick
5 Simulation von Venture Capital-Einstieg auf das Rating
5.1 Einführung in die Thematik
5.2 Begriffsdefinition- und Abgrenzung
5.3 Ausgangslage
5.3.1 Problemstellung
5.3.2 Finanzierungskonditionen
5.3.3 Methodik
5.4 Erläuterungen
5.4.1 GuV
5.4.2 Bilanz
5.5 Ratingsimulation
5.5.1 Vermögens- und Kapitalstruktur
5.5.1.1 Gesamtkapitalumschlag
5.5.1.2 Anlagenintensität
5.5.1.3 Eigenkapitalquote
5.5.1.4 Kreditorenquote
5.5.2 Liquidität und Finanzierung
5.5.2.1 Liquidität II
5.5.2.2 Liquidität III
5.5.2.3 Cash Flow-Umsatzrate
5.5.3 Erfolg und Rendite
5.5.3.1 Zinsintensität
5.5.3.2 Personalkostenintensität II
5.5.3.3 Umsatzrentabilität
5.5.3.4 Gesamtkapitalrentabilität I
5.5.4 Operative Stärke
5.5.4.1 Zinsdeckung
5.5.4.2 Dynamische Verschuldung
5.5.4.3 Reinvestitionsquote
5.5.5 Zusammenfassung
6 Schlussbetrachtung und Ausblick
Ziel der Arbeit ist es, die Auswirkungen eines Venture Capital-Einstiegs auf das Rating eines eigenkapital- und ergebnisschwachen Unternehmens im Vergleich zur Mezzanine-Finanzierung unter Berücksichtigung österreichischer Rechtsrahmen zu untersuchen.
4.1.1 Begriffsabgrenzung und Merkmale
Eigenkapitalfinanzierungen werden nach Pernsteiner und Andeßner überwiegend als Geldzuwendungen gesehen und treten in der Form von Sacheinlagen nur selten auf. Die unterschiedlichen Rechtslagen machen es in der Finanzwirtschaft erforderlich, Eigenkapital anhand von einmaligen Merkmalen von der Fremdfinanzierung zu unterscheiden. Unternehmensgewinne und –verluste wirken sich auf die Höhe des Eigenkapitals aus, wohingegen Fremdkapital davon unberührt bleibt. Einbehaltene Gewinne sind ebenfalls dem Eigenkapital zuzurechnen, welches den Eigenkapitalgebern anteilig im Falle einer Liquidation abzüglich Schulden zusteht. Sollten die Schulden überwiegen, so tragen auch sie das Risiko eines Ausfalles. Deshalb muss dieses Chancen-Risiko-Verhältnis auch belohnt und an die Bedingung geknüpft werden, Einfluss auf Unternehmensentscheidungen nehmen zu können. Überdies wird Eigenkapital in diesem Zusammenhang als „Risikokapital“ gesehen, da es in Haftungsfällen als Puffer für die Schulden dient und im Gegenzug das Ausfallrisiko der Fremdkapitalgeber minimiert. Daraus abgeleitet kann Eigenkapital als Residualgröße gesehen werden, die sich aus dem Saldo aus Vermögensgegenständen und Schulden ergibt. Die Vergütung der Eigenkapitalgeber erfolgt in Form von Ausschüttungen aus dem Bilanzgewinn der Gesellschaft.
Die Haftung des Unternehmens kann mittels Rechtsform entweder auf das Eigenkapital beschränkt oder unbeschränkt über das Eigenkapital hinaus ausgelegt werden. Die Wahl der Rechtsform hat maßgebenden Einfluss auf die Ausgestaltung der Einlagen- bzw. Beteiligungsfinanzierung. Kapitalgesellschaften können im Vergleich zu Personengesellschaften und Einzelunternehmen aufgrund der Haftungsbeschränkung der Gesellschafter und der Übertragbarkeit der Anteile, am leichtesten Eigenkapital zugeführt werden.
1 Einleitung: Beschreibt die aktuelle Problematik der Kreditfinanzierung für österreichische KMUs in der Finanzkrise und definiert die Forschungsfragen der Arbeit.
2 Einführung in die Thematik: Klärt grundlegende Begriffe der Unternehmensfinanzierung und erläutert die Aufgaben des Finanzmanagements sowie die Systematik der Finanzierungsmöglichkeiten.
3 Innenfinanzierung: Analysiert die Finanzierung aus dem laufenden Geschäftsbetrieb, insbesondere durch Selbstfinanzierung, Kapitalfreisetzung und Rückstellungen.
4 Außenfinanzierung: Untersucht detailliert die Einlagen-, Beteiligungs-, Kredit- und Mezzanine-Finanzierung sowie deren gesellschafts- und bilanzrechtliche Behandlung im UGB.
5 Simulation von Venture Capital-Einstieg auf das Rating: Bildet den Kern der Arbeit, indem die Auswirkungen eines Venture Capital-Einstiegs vs. Mezzanine-Kapital anhand eines Fallbeispiels und der Trichteranalyse simuliert werden.
6 Schlussbetrachtung und Ausblick: Fasst die Ergebnisse zusammen und diskutiert das Potenzial von Venture Capital zur Bonitätssteigerung trotz der Ertragsschwäche der untersuchten Unternehmen.
Unternehmensfinanzierung, Venture Capital, Mezzanine-Finanzierung, Rating, Eigenkapital, Fremdkapital, UGB, Bilanzanalyse, KMU, Cash Flow, Trichteranalyse, Kapitalstruktur, Bonität, Liquidität, Finanzierungsinstrumente.
Die Arbeit analysiert die Auswirkungen alternativer Finanzierungsformen wie Venture Capital und Mezzanine-Kapital auf das Rating eines österreichischen KMU in einer simulierten Bilanzumgebung.
Die Arbeit fokussiert sich auf die theoretischen Grundlagen der Innen- und Außenfinanzierung sowie die praktische Ratingsimulation von Kapitalstrukturänderungen.
Es wird untersucht, wie sich die Einlagen- und Mezzanine-Finanzierung rechtlich unterscheiden und welche konkreten Auswirkungen ein hypothetischer Venture Capital-Einstieg auf das Rating eines Unternehmens hätte.
Die Arbeit kombiniert eine literaturbasierte Theorieaufarbeitung mit einer quantitativen Ratingsimulation unter Anwendung der sogenannten "Trichteranalyse" nach Heesen.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Abgrenzung der Finanzierungsformen und die Anwendung dieser Erkenntnisse auf eine Fallstudie, inklusive der Analyse von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung.
Wichtige Begriffe sind Venture Capital, Mezzanine-Finanzierung, Unternehmensrating, UGB, Eigenkapitalquote und Cash Flow.
Der Einstieg führt zu einer Bilanzverlängerung, bei der das Eigenkapital gestärkt wird, während gleichzeitig die liquiden Mittel für zukünftige Investitionen zunehmen.
Da Mezzanine-Kapital bilanzrechtlich als Fremdkapital behandelt wird, belasten die Zinsaufwendungen das Ergebnis und verschlechtern wichtige Kennzahlen wie die Zinsdeckung und die Eigenkapitalquote.
Die Analyse zeigt, dass das Unternehmen in der Basisperiode nur einen minimalen Überschuss erzielt, der lediglich zur Erhaltung der Substanz, aber nicht für nennenswerte Investitionen ausreicht.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

