Examensarbeit, 2009
38 Seiten, Note: 2,0
Didaktik für das Fach Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft
Die Arbeit widmet sich der Förderung von Lesekompetenzen bei Jungen im 3. und 4. Jahrgang im Ganztag, wobei besondere Berücksichtigung auf die Vermittlung von Lesestrategien gelegt wird. Das Konzept der „Leseforscher“ soll eine praktische Umsetzung dieser Ziele ermöglichen.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in die Thematik der Lesekompetenz und deren Bedeutung in der heutigen Zeit. Im zweiten Kapitel werden die Dimensionen der Lesekompetenz sowie die Rolle von Lesestrategien bei der Förderung von Lesekompetenz beleuchtet. Anschließend werden geschlechterspezifische Aspekte des Lesens und der Leseförderung untersucht, um die Besonderheiten der Leseförderung für Jungen hervorzuheben. Das vierte Kapitel widmet sich dem „Leseforscher“-Konzept, das als praktische Umsetzung der zuvor erarbeiteten Theorien dienen soll. Die Idee des Konzeptes, die Auswahl der Zielgruppe, die methodische Umsetzung und die Einbettung in den Schulalltag werden detailliert dargestellt.
Lesekompetenz, Leseförderung, Jungen, Lesestrategien, Ganztag, „Leseforscher“, Konzept, Schulprogramm, Grundschule, wissenschaftliches Arbeiten, empirische Forschung.
Studien wie PISA zeigen, dass Jungen oft größere Probleme beim Leseverstehen haben als Mädchen. Sie benötigen daher oft andere Motivationsanreize und spezifische Strategien, um ihre Lesekompetenz zu verbessern.
Die „Leseforscher“ sind ein pädagogisches Konzept für Grundschüler, das das Lesen als spannende Forschungsaufgabe inszeniert, um die Motivation zu steigern und gezielt Lesestrategien zu vermitteln.
Lesestrategien sind Werkzeuge, die vor, während und nach dem Lesen helfen, Informationen zu strukturieren, Vorwissen zu aktivieren und den Inhalt eines Textes tiefer zu durchdringen.
Lesekonferenzen sind eine Methode, bei der sich Schüler in kleinen Gruppen über gelesene Texte austauschen, Strategien gemeinsam anwenden und sich gegenseitig beim Textverständnis unterstützen.
Ein ansprechender zeitlicher und räumlicher Rahmen – etwa eine gemütliche Lese-Ecke oder feste „Forscherzeiten“ – schafft eine positive Atmosphäre, die besonders leseferne Kinder anspricht.
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