Masterarbeit, 2012
159 Seiten, Note: 1,00
Die Masterarbeit untersucht die Auswirkungen von Garantien und Kreditderivaten auf die Eigenkapitalanforderung für Kreditrisiken von Unternehmen im Rahmen von Basel III.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die den Anlass und die Zielsetzung der Arbeit erläutert. Anschließend werden die Grundlagen der Bankenaufsicht und -regulierung dargestellt, insbesondere die Rahmenbedingungen von Basel II und Basel III. Im dritten Kapitel wird die Ermittlung von Kreditrisiken nach Basel III umfassend beschrieben, inklusive der beiden zulässigen Verfahren: Standardansatz (KSA) und Interner-Ratingansatz (IRBA). Es folgt eine Analyse der Risikominderung durch Garantien und Kreditderivate, wobei die Mindestanforderungen an diese Risikominderungstechniken sowie deren Berechnung betrachtet werden. Das vierte Kapitel beinhaltet eine Analyse der Risikoparameter mit und ohne Besicherung, wobei die Auswirkungen von Ausfallwahrscheinlichkeit, Verlustquote, Restlaufzeit, Unternehmensgröße und der Substitutionsansatz untersucht werden. Im fünften Kapitel werden die Konsequenzen der Arbeit für Kreditinstitute und Versicherer beleuchtet, wobei die Folgen der Risikominderung für beide Parteien im Fokus stehen.
Die Masterarbeit befasst sich mit Themen wie Bankenregulierung, Basel III, Kreditrisiken, Garantien, Kreditderivate, Eigenkapitalanforderungen, Risikominderung, Standardansatz, Interner-Ratingansatz, Ausfallwahrscheinlichkeit, Verlustquote, Restlaufzeit, Substitutionsansatz, Double-Default-Effekt.
Durch den Risikotransfer auf einen Gewährleistungsgeber kann das Kreditrisiko gemindert werden, was zu einer geringeren Unterlegungspflicht mit Eigenkapital führt.
Der KSA ist ein Verfahren zur Ermittlung des Kreditrisikos, bei dem Risikogewichte auf Basis externer Ratings oder vorgegebener Forderungsklassen festgelegt werden.
Im „auf internen Ratings basierenden Ansatz“ (IRBA) schätzt das Institut Risikoparameter wie die Ausfallwahrscheinlichkeit (PD) selbst ein, anstatt sich nur auf externe Vorgaben zu verlassen.
Beim Substitutionsansatz wird das Risikogewicht des Kreditnehmers durch das Risikogewicht des Garantiegebers ersetzt, sofern dieser eine bessere Bonität aufweist.
Der Effekt beschreibt die geringe Wahrscheinlichkeit, dass sowohl der Kreditnehmer als auch der Garantiegeber gleichzeitig ausfallen, was zu einer weiteren Reduzierung der Eigenkapitalanforderung führen kann.
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