Bachelorarbeit, 2012
96 Seiten, Note: 1,5
1 Einleitung
2 Begriffsbestimmungen
2.1 Event
2.2 Eventmarketing
2.3 Definitionsperspektiven in Deutschland und den USA
3 Die Hintergründe des Woodstock Festivals 1969
4 Woodstock 1969 – Eventorganisation der 70er Jahre
4.1 Die Idee
4.2 Die Zielgruppe
4.3 Ziele
4.4 Logistische Voraussetzungen
4.4.1 Veranstaltungsort und Zeitraum
4.4.2 Technik – Bühnenbau, Ton und Beleuchtung
4.4.3 Verkehrsinfrastruktur
4.4.4 Verpflegung
4.4.5 Sanitäre Anlagen
4.4.6 Künstler
4.4.7 Ticket Management
4.5 Die Randbedingungen
4.6 Sicherheit – die Helfer bei Woodstock
4.7 Marketingmaßnahmen
4.8 Budgetierung
4.9 Konzeptkontrolle
4.10 Ergebniskontrolle
5 Rock am Ring 2009-2012 – Eventmarketing im 21. Jahrhundert
5.1 Die Idee
5.2 Die Zielgruppe
5.3 Ziele
5.4 Eventlogistik – Die Gewerke
5.4.1 Veranstaltungsort und Zeitraum
5.4.2 Technik
5.4.3 Infrastruktur
5.4.4 Gastronomie
5.4.5 Camping, Parkflächen, Shuttleservice und Umweltschutz
5.4.6 Künstlermanagement
5.4.7 Ticketing
5.5 Die Randbedingungen
5.6 Sicherheit
5.7 Marketingmaßnahmen
5.7.1 Crossmedia-Marketing
5.7.2 Eventsponsoring
5.8 Budgetierung
5.9 Konzeptkontrolle
5.10 Ergebniskontrolle
6 Der Vergleich von Woodstock und RaR – Eventmarketing im Wandel
6.1 40 Jahre Eventbranche – Die Unterschiede
6.2 Die Entwicklung des Eventmarketings
6.2.1 Der Festivalmarkt
6.2.2 Neue Kommunikationswege
6.2.3 Gesellschaftliche Veränderungen
6.2.4 Veränderte Rahmenbedingungen
7 „Woodstock 2012“ – reine Utopie?
7.1 Konzeptidee
7.2 Mögliche Marketingmaßnahmen
7.3 SWOT- Analyse
7.4 Die Chance eines Revivals? – Expertenbefragung
8 Fazit
Diese Arbeit analysiert die Entwicklung des Eventmanagements und Eventmarketings anhand eines Vergleichs zwischen dem Woodstock-Festival 1969 und dem Rock-am-Ring-Festival (2009–2012). Ziel ist es, aufzuzeigen, wie sich die Anforderungen an Organisation, Sicherheit und Vermarktung über vier Jahrzehnte gewandelt haben, und zu bewerten, ob ein Revival des ursprünglichen Woodstock-Konzepts im 21. Jahrhundert unter heutigen Rahmenbedingungen realistisch umsetzbar wäre.
4.4.6 Künstler
1969 spielten die angesehensten Künstler der damaligen Musikszene auf dem Woodstock-Festival: Richie Havens, Sri Swami Satchidananda, Sweetwater, Bert Sommer, Tim Hardin, Ravi Shankar, Melanie, Arlo Guthrie, Joan Baez, Quill, Country Joe McDonald, John Sebastian, The Keef Hartley Band, Santana, The Incredible String Band, Canned Heat, Mountain, Grateful Dead, Creedence Clearwater Revival, Janis Joplin, Sly & The Family Stone, The Who, Jefferson Airplane, Joe Cocker & The Grease Band, Country Joe & The Fish, Ten Years After, The Band, Johnny Winter, Blood Sweat & Tears, Crosby Stills Nash & Young, Paul Butterfield Blues Band, Sha na na und Jimi Hendrix. Ganze 32 Künstler, wurden von Woodstock Ventures engagiert. Das eigentliche Budget für das Artistmanagement inklusive Gage, Unterbringung, An- und Abreise war mit 155 000 USD angesetzt. Doch durch die zahlreichen Probleme, wie der kurzfristige Locationwechsel von Wallkill nach Bethel und die verstopften Straßen rund um das Festivalgelände, wodurch die Künstler teilweise mit Hubschraubern eingeflogen werden mussten um pünktlich aufzutreten, schossen die Kosten explosionsartig in die Höhe.
1 Einleitung: Die Arbeit erläutert die Zielsetzung, den Vergleich zwischen Woodstock 1969 und Rock am Ring sowie die methodische Vorgehensweise in sieben Kapiteln.
2 Begriffsbestimmungen: Es werden grundlegende Definitionen zu Event und Eventmarketing sowie Unterschiede zwischen dem deutschen und US-amerikanischen Verständnis erörtert.
3 Die Hintergründe des Woodstock Festivals 1969: Dieses Kapitel beleuchtet die politischen und sozialen Beweggründe der damaligen Jugendbewegung und die Ursachen für die Popularität des Festivals.
4 Woodstock 1969 – Eventorganisation der 70er Jahre: Eine detaillierte Analyse der Planung, Logistik, Sicherheit, Marketingmaßnahmen und des Budgets des Originalfestivals sowie dessen konzeptionelle Schwachstellen.
5 Rock am Ring 2009-2012 – Eventmarketing im 21. Jahrhundert: Die Untersuchung des modernen Eventkonzepts von Rock am Ring mit Fokus auf Logistik, moderne Vermarktungsstrategien, Sponsoring und Sicherheit.
6 Der Vergleich von Woodstock und RaR – Eventmarketing im Wandel: Eine Gegenüberstellung beider Eventkonzepte, die den Wandel der Branche, rechtliche Rahmenbedingungen und gesellschaftliche Veränderungen hervorhebt.
7 „Woodstock 2012“ – reine Utopie?: Eine kritische Einschätzung zur Realisierbarkeit eines Revivals unter heutigen Bedingungen, inklusive eines überarbeiteten Konzepts und Expertenmeinungen.
8 Fazit: Die Autorin fasst zusammen, dass eine identische Umsetzung von Woodstock heute aufgrund gestiegener Anforderungen und Kommerzialisierung nicht mehr möglich ist.
Woodstock-Festival, Rock am Ring, Eventmarketing, Eventmanagement, Festivalorganisation, Musikbranche, Eventsponsoring, Crossmedia-Marketing, Sicherheitskonzept, Festivalgeschichte, Eventlogistik, Zielgruppenanalyse, Marketingmaßnahmen, 1969, Musikwirtschaft
Die Arbeit analysiert die historische Entwicklung der Eventorganisation und des Eventmarketings über vier Jahrzehnte hinweg, ausgehend vom Woodstock-Festival 1969 bis zum modernen Festival Rock am Ring (2009-2012).
Zentrale Themen sind die logistischen, rechtlichen und marketingtechnischen Aspekte von Großveranstaltungen sowie der Wandel der Branche von der rein musikalischen Unterhaltung hin zu komplexen, kommerziell gesteuerten Marketing-Events.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, ob die Eventkonzepte von 1969 heute noch umsetzbar sind, und auf Basis der Erkenntnisse eine Einschätzung sowie ein modifiziertes Konzept für ein potenzielles Woodstock-Revival im Jahr 2012 zu erstellen.
Die Arbeit nutzt einen direkten Vergleich zweier Festivalmodelle, eine SWOT-Analyse zur Evaluierung von Erfolgschancen sowie eine Expertenbefragung, um die Umsetzbarkeit eines neuen Konzeptes zu untermauern.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Analyse des historischen Woodstock-Festivals, die Untersuchung des aktuellen Eventmarketings bei Rock am Ring sowie einen direkten Vergleich, der die Veränderungen in Infrastruktur, Sicherheit und Kommunikation aufzeigt.
Eventmarketing, Eventmanagement, Festivalorganisation, Sponsoring, Woodstock, Rock am Ring und Sicherheitskonzept sind die prägenden Begriffe dieser Untersuchung.
Laut der Autorin verhindern dies vor allem veränderte rechtliche Anforderungen, strenge Sicherheits- und Brandschutzvorgaben sowie die Kommerzialisierung, die ein "freies" Event dieser Art organisatorisch und finanziell unmöglich macht.
Eventsponsoring ist ein integraler Bestandteil, um die hohen Kosten der Logistik, Technik und Gagen zu decken, und dient gleichzeitig als wirksame Vermarktungsplattform, die über den Ticketverkauf hinaus Marken emotional inszeniert.
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