Bachelorarbeit, 2011
24 Seiten, Note: 2
1. Der Trend geht zum „E“?.
2. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des E-Learning.
2.1.Meilensteine in der Geschichte des E-Learning.
2.2. Versuch einer Definition von E-Learning oder:
Willkommen im Zeitalter der „neuen“ Medien.
2.3 Die (pädagogische) Psychologie.
2.4. Der Urkonflikt Pädagogik und Technik.
2.4.1. Annäherungsversuche und interdisziplinäres Wissen.
2.4.2. Taxonomie der Disziplinen.
2.5. Die Best Practice – personalökonomische Pragmatik.
2.6. Interdisziplinäre Annäherung – eine Gefahr oder eine Chance?.
2.7. Die Pädagogik im Schatten der Technik.
2.8. Effektivität vs. Effizienz.
3. Schlussfolgerungen.
3.1. Eine Metapher von der Interdisziplinarität des E-Learning.
3.2. Eine Taxonomie als Basis für zukünftige interdisziplinäre Verständigung.
4.Literaturverzeichnis.
Die Arbeit untersucht das E-Learning unter einem interdisziplinären Blickwinkel und analysiert die Spannungsfelder zwischen den beteiligten Fachdisziplinen wie Pädagogik, Psychologie, Technik und Ökonomie, um Lösungsansätze für eine effektivere Gestaltung zu identifizieren.
2.4. Der Urkonflikt Pädagogik und Technik
Der Urkonflikt des E-Learnings zeigt sich schon im Namen selbst, zum einen die technische Seite: das „E“, das Elektronische, und zum anderen das „Learning“, die pädagogische Seite. Baumgartner und Payr (1999) zeigen diese verhärtenden Fronten auf, so hat die pädagogische Seite überzogene Bedenken gegenüber dem E-Learning: Der Computer sei kein Ersatz für den Lehrer, der Computer kann nur abfragen, aber keine komplexen didaktischen Modelle umsetzen und durch E-Learning werden Lernende sozial isoliert. Von technischer Seite aus wurden Computer jedoch als Allheilmittel angepriesen, während man die Didaktik bei der Programmgestaltung völlig vernachlässigte und technische Finessen und technische Forschung in den Vordergrund des E-Learnings stellte. Dass darauf hin die Pädagogen die ihnen unliebsamen Programme benutzten, um zu zeigen dass diese eben nicht „pädagogisch wertvoll“ sind war daraufhin ein Leichtes (Baumgartner & Payr 1999 S.11f.).
1. Der Trend geht zum „E“?: Einführung in das Thema E-Learning und Darstellung der Relevanz von Bildung im digitalen Zeitalter sowie der interdisziplinären Fragestellung.
2. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des E-Learning: Umfassende Analyse der historischen Entwicklung, der Definitionsproblematik und der Konfliktlinien zwischen Pädagogik, Psychologie, Technik und Ökonomie.
3. Schlussfolgerungen: Synthese der Ergebnisse mittels einer Metapher und Plädoyer für die Schaffung gemeinsamer Taxonomien zur besseren interdisziplinären Verständigung.
4.Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Quellen und Literatur.
E-Learning, Interdisziplinarität, Pädagogik, Technik, Ökonomie, Personalentwicklung, Didaktik, Bildungswissenschaft, Best Practice, Taxonomie, E-Gesellschaft, Digital Natives, Lernmethoden, Digitale Kluft, Effektivität.
Die Arbeit analysiert E-Learning aus einer interdisziplinären Perspektive und untersucht, wie die beteiligten Fachbereiche wie Pädagogik, Technik und Ökonomie besser zusammenarbeiten können.
Zentrale Themen sind die historische Genese des E-Learnings, die Definition des Begriffs sowie die kritische Aufarbeitung der Konflikte zwischen den beteiligten Fachdisziplinen.
Ziel ist es, die Reibungspunkte in der E-Learning-Gestaltung aufzuzeigen und zu erörtern, inwiefern gemeinsame Taxonomien die interdisziplinäre Kommunikation und Entwicklung verbessern können.
Die Arbeit basiert primär auf einer literaturgestützten, theoretischen Analyse bestehender Forschungsansätze und Konzepte aus den Disziplinen Pädagogik, Psychologie, Informatik und Ökonomie.
Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Analyse, eine Diskussion der Begriffsdefinitionen sowie eine tiefgehende Untersuchung der Konflikte zwischen Technik und Didaktik unter Einbeziehung ökonomischer Pragmatik.
Die zentralen Schlagworte sind E-Learning, Interdisziplinarität, Pädagogik, Technik, Ökonomie, Didaktik und die Suche nach gemeinsamen Taxonomien.
Die Ökonomie fokussiert in der Arbeit auf die Personalentwicklung und die Forderung nach Effizienz, was oft in einem Spannungsverhältnis zur pädagogischen Qualitätsdebatte steht.
Die Metapher eines Spielwarengeschäfts dient dazu, die komplexe interdisziplinäre Problematik durch eine vereinfachte, alltägliche Situation anschaulich und begreifbar zu machen.
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