Bachelorarbeit, 2012
107 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Einführung in die Bedeutung der Genossenschaft
2.1 Entstehung des Genossenschaftswesens
2.2 Genossenschaftsideologie
2.2.1 Genossenschaftsbegriff
2.2.2 Genossenschaftsgedanke
2.2.3 Genossenschaftswerte
2.2.4 Prinzipien der Genossenschaft
2.2.4.1 Selbsthilfeprinzip
2.2.4.2 Selbstverwaltungsprinzip
2.2.4.3 Demokratieprinzip
2.2.4.4 Selbstverantwortungsprinzip
2.2.4.5 Identitätsprinzip
2.3 Stellenwert in der Wirtschaft
3. Ausgewählte Erscheinungsformen der Genossenschaften
3.1 Kreditgenossenschaften
3.2 Konsumgenossenschaften
3.3 Wohnungsbaugenossenschaften
3.4 Energiegenossenschaften
3.5 Neue Erscheinungsformen der Genossenschaften
4. Corporate Governance in Genossenschaften
4.1 Bestimmung des Begriffs Corporate Governance
4.2 Deutscher Corporate Governance Kodex
4.2.1 Relevanz des Deutschen Corporate Governance Kodex in Genossenschaften
4.2.2 Wesensmerkmale des Corporate Governance Kodex für Genossenschaften
4.3 Die Ausrichtung auf den Member Value
5. Der Aufsichtsrat der Genossenschaft
5.1 Zusammensetzung
5.2 Die Rechte, Pflichten und Aufgaben des Aufsichtsrats
5.3 Qualifikation von Aufsichtsratsmitgliedern
5.4 Wesentliche Unterschiede zu Aufsichtsräten in Kapitalgesellschaften
6. Empirische Erhebung zur Aufsichtsratsarbeit in Genossenschaften
6.1 Methodik
6.2 Stichprobe
6.3 Fehlerbetrachtung
6.4 Ergebnisse
7. Fazit und Ausblick
Diese Bachelorarbeit untersucht die Rolle, Besonderheiten und Probleme des Aufsichtsrats in Genossenschaften vor dem Hintergrund einer zunehmenden Debatte über verantwortungsvolle Unternehmensführung. Das Ziel der Arbeit ist es, die Funktionen des Aufsichtsrats zu analysieren, existierende Probleme aufzuzeigen und durch eine empirische Erhebung praxisnahe Einblicke in die Aufsichtsratsarbeit zu gewinnen.
2.2.4.1 Selbsthilfeprinzip
Das Selbsthilfeprinzip ist die Unterstützung des Einzelnen im Kollektiv.55 Hilfe vom Staat oder von karitativen Einrichtungen wird abgelehnt, um Lösungen als Gemeinschaft selbst zu finden. Durch den Zusammenschluss Gleichgesinnter werden die Kräfte gebündelt, um so die wirtschaftliche Lage eines Einzelnen zu verbessern.56 Dadurch werden Synergieeffekte realisiert57 und es entsteht ein Kreislauf der Selbstförderung.58
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der verantwortungsvollen Unternehmensführung ein und definiert das Ziel der Arbeit, die Rolle des Aufsichtsrats in Genossenschaften zu beleuchten.
2. Einführung in die Bedeutung der Genossenschaft: Dieses Kapitel erläutert die historische Entwicklung, die ideologischen Grundlagen, Werte und die spezifischen Prinzipien der Genossenschaft sowie deren ökonomischen Stellenwert.
3. Ausgewählte Erscheinungsformen der Genossenschaften: Hier werden unterschiedliche Ausprägungen wie Kredit-, Konsum-, Wohnungsbau- und Energiegenossenschaften vorgestellt, um deren Vielfalt zu verdeutlichen.
4. Corporate Governance in Genossenschaften: Dieses Kapitel analysiert das Konzept der Corporate Governance, vergleicht den Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) mit dem speziellen Kodex für Genossenschaften und erläutert die Ausrichtung auf den Member Value.
5. Der Aufsichtsrat der Genossenschaft: Hier werden die Aufgaben, Rechte, Pflichten und Qualifikationsanforderungen des Aufsichtsrats sowie die wesentlichen Unterschiede zu Kapitalgesellschaften detailliert dargelegt.
6. Empirische Erhebung zur Aufsichtsratsarbeit in Genossenschaften: Dieses Kapitel präsentiert die methodische Vorgehensweise, die Stichprobe, die Fehlerbetrachtung und die Ergebnisse der durchgeführten Online-Befragung unter Aufsichtsräten.
7. Fazit und Ausblick: Der abschließende Teil fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und reflektiert über die Notwendigkeit, den Aufsichtsrat verstärkt in Corporate-Governance-Debatten einzubeziehen.
Genossenschaft, Aufsichtsrat, Corporate Governance, Selbsthilfeprinzip, Förderauftrag, Member Value, Unternehmensführung, Unternehmensüberwachung, Genossenschaftsgesetz, Vorstand, Risikomanagement, Qualifikation, Mitbestimmung, Wirtschaftlichkeit, Demokratieprinzip.
Die Arbeit analysiert die Spezifika und Herausforderungen der Tätigkeit des Aufsichtsrats in der Rechtsform der Genossenschaft im Vergleich zur Kapitalgesellschaft.
Die zentralen Felder umfassen die genossenschaftliche Ideologie, die Corporate Governance, die spezifischen Anforderungen an Aufsichtsräte und deren tatsächliche Arbeitsweise in der Praxis.
Das Ziel ist es, die Rolle des Aufsichtsrats in der Unternehmensüberwachung bei Genossenschaften herauszuarbeiten und aufbauend darauf die existierenden Probleme zu identifizieren.
Neben einer intensiven Literaturanalyse wurde eine empirische Erhebung in Form einer Online-Befragung bei Aufsichtsräten verschiedener Genossenschaftsarten durchgeführt.
Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen der Genossenschaftsführung, den speziellen genossenschaftlichen Corporate Governance Kodex sowie eine detaillierte Analyse der Kompetenzen, Pflichten und der Qualifizierung von Aufsichtsratsmitgliedern.
Wichtige Begriffe sind Genossenschaft, Aufsichtsrat, Corporate Governance, Member Value und der spezifische genossenschaftliche Förderauftrag.
Obwohl Genossenschaften formal oft nicht den strengen Kodizes für börsennotierte Unternehmen unterliegen, ist eine transparente und verantwortungsvolle Führung entscheidend, um das Vertrauen der Mitglieder und Geschäftspartner zu sichern.
Eine Besonderheit ist das Selbstverwaltungsprinzip, wonach nur Mitglieder der Genossenschaft den Aufsichtsrat besetzen dürfen, sowie die Ausrichtung der Kontrolltätigkeit am Förderauftrag statt an einer reinen Profitmaximierung.
Die Befragung zeigt unter anderem, dass ein Großteil der Aufsichtsräte den Wunsch nach einem formalisierten Anforderungsprofil äußert und dass die Diskussionskultur sowie die zeitliche Vorbereitung auf Sitzungen kritische Erfolgsfaktoren darstellen.
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