Diplomarbeit, 2010
107 Seiten, Note: 1,0
Diese Arbeit befasst sich mit der Frage, wie Mitarbeiter im Forschungs- und Entwicklungsbereich (F&E) Einfluss auf Entscheidungen und Prozesse nehmen. Ziel ist es, Erkenntnisse aus der "behavioral influence" Forschung auf den F&E-Bereich zu übertragen und zu analysieren, welche Formen und Richtungen der Einflussnahme für Mitarbeiter in diesem Kontext relevant sind.
Das erste Kapitel bietet eine Einführung in die "behavioral influence" Theorie und die damit verbundenen Konzepte wie Macht, Einfluss und Mikropolitik. Es werden verschiedene Richtungen der Einflussnahme und gängige Taktiken sowie deren Kombinationen vorgestellt. Des Weiteren werden die Grundlagen der Innovationstheorie und die Rolle von Champions in Innovationsprozessen beleuchtet.
Kapitel 3 analysiert bestehende Studien zur "behavioral influence" Forschung. Es werden verschiedene Ansätze zur Ermittlung und Messung von Einflusstaktiken, darunter Profile of Organizational Influence Strategies (POIS) und der Influence Behavior Questionnaire (IBQ), vorgestellt und kritisch diskutiert. Außerdem werden relevante Studien aus dem deutschsprachigen Raum berücksichtigt.
Im vierten Kapitel werden die Ergebnisse von Studien mit Bedingungsanalysen untersucht. Es werden Faktoren wie die Gründe für die Einflussnahme, Bedürfnisse und Fähigkeiten des Einflussnehmers, Führungsstil der Zielperson und andere organisatorische Merkmale analysiert. Die Übertragbarkeit dieser Erkenntnisse auf den F&E-Bereich wird diskutiert.
Die wichtigsten Schlüsselwörter und Schwerpunkte der Arbeit sind: "behavioral influence", Einflussverhalten, Mitarbeiter, Forschungs- und Entwicklung (F&E), Einflusstaktiken, Bedingungsanalysen, Champion-Konzept, Innovation, Organisation, Management.
Durch informelle Einflusstaktiken wie sachliche Überzeugung, Beratung oder Koalitionsbildung, um technische Innovationen voranzutreiben.
Champions sind Mitarbeiter, die sich leidenschaftlich für eine Idee einsetzen und durch ihr Einflussverhalten Barrieren im Unternehmen überwinden.
Weil Entscheidungen über neue Projekte oft von Machtgefügen, Mikropolitik und dem Durchsetzungsvermögen der Beteiligten abhängen, nicht nur von technischer Logik.
Das Nutzen von informellen Machtquellen und Taktiken durch Organisationsmitglieder, um eigene oder fachliche Interessen durchzusetzen.
Ein partizipativer Führungsstil begünstigt das informelle Einflussverhalten der Untergebenen, während autoritäre Strukturen es oft unterdrücken.
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