Studienarbeit, 2011
19 Seiten, Note: 15
0. Einleitung
1. Zum Leben und Werk der beiden Autoren
1.1. Siegfried Lenz
1.1.1. Sein Leben und Werk
1.1.2. Lenz‘ Essay als Orientierung für den Vergleich
1.2. Ernest Hemingway
1.2.1. Sein Leben und Werk
1.2.2. Hemingway und die deutsche Nachkriegsliteratur
1.2.3. Hemingways Schreibstil
2. Analyse und Vergleich der beiden Werke
2.1. Analyse der Kurzgeschichte „Jäger des Spotts“
2.1.1. Zur sprachlich-formalen Analyse
2.1.1.1. Zur Struktur und Zusammenfassung der Geschichte
2.1.1.2. Zur Erzählsituation
2.1.1.3. Zur Rhetorik und Grammatik in „Jäger des Spotts“
2.1.2. Zur inhaltlisch-Thematischen Analyse
2.1.2.1. Zur Deutung der Kurzgeschichte
2.1.2.2. Zu den Figuren
2.1.2.3. Zu den Motiven
2.2. Vergleich mit Hemingways „der alte Mann und das Meer“
2.2.1. Inhaltlich
2.2.2. Sprachlich
3. Schlussfolgerung
Diese Arbeit untersucht den Einfluss des amerikanischen Autors Ernest Hemingway auf das Werk des deutschen Schriftstellers Siegfried Lenz, insbesondere am Beispiel der Kurzgeschichte „Jäger des Spotts“. Dabei wird analysiert, inwieweit Lenz durch Hemingways Schreibstil und seine Philosophie geprägt wurde und wie er sich im Laufe seiner Entwicklung davon distanzierte, um eine eigene literarische Identität zu finden.
1.2.3. Hemingways Schreibstil :
Wenn man irgendein Werk von Hemingway liest, was uns zuallererst auffällt, ist die Einfachheit und die Unmittelbarkeit seines Stils. Solche Einfachheit zu erreichen ist nicht so leicht als es scheint. Wir werden alle die Techniken und Mittel sehen, die ihm erlaubt hatten, diese Einfachheit zu gestalten.
Ernest Hemingway erhielt im Jahr 1954 den Nobelpreis der Literatur „für seine Meisterschaft in der Kunst des Erzählens, erst gerade demonstriert in „Der alte Mann und das Meer“, und für seinen Einfluss, den er auf den heutigen Stil hatte.“
Hemingway bezeichnet selbst sein Schreiben als „das Eisbergmodell“ oder die „Auslassungstheorie“, er erklärt seine Theorie in seinem Essay über den Stierkampf „Tod im Nachmittag“, indem er schrieb: „Wenn ein Prosaschriftsteller genug davon versteht, worüber er schreibt, so soll er aussparen, was ihm klar ist. Wenn der Schriftsteller nur aufrichtig genug schreibt, wird der Leser das Ausgelassene genauso stark empfinden, als hätte der Autor es zu Papier gebracht. Ein Eisberg bewegt sich darum so anmutig, da sich nur ein Achtel von ihm über Wasser befindet.“
0. Einleitung: Erläutert die Zielsetzung der Arbeit, den Einfluss der US-Literatur auf deutsche Nachkriegsautoren und die methodische Herangehensweise des Vergleichs.
1. Zum Leben und Werk der beiden Autoren: Skizziert die Lebensläufe, das literarische Schaffen und die stilistischen Besonderheiten von Siegfried Lenz und Ernest Hemingway.
2. Analyse und Vergleich der beiden Werke: Untersucht intensiv die Struktur, Erzählsituation und Motive der Kurzgeschichte „Jäger des Spotts“ und stellt diese den Merkmalen von „Der alte Mann und das Meer“ gegenüber.
3. Schlussfolgerung: Reflektiert die Notwendigkeit literarischer Vorbilder für junge Autoren und fasst zusammen, wie Lenz seine eigene Perspektive und Kritikfähigkeit als deutscher Zeitkritiker entwickelte.
Siegfried Lenz, Ernest Hemingway, Nachkriegsliteratur, Jäger des Spotts, Der alte Mann und das Meer, Schreibstil, Parataxe, Eisbergmodell, Literaturvergleich, Existentialismus, Scheitern, Anerkennung, Autorenschaft, Kurzgeschichte, deutsche Literaturgeschichte
Die Arbeit behandelt den literarischen Einfluss von Ernest Hemingway auf Siegfried Lenz, fokussiert auf die Kurzgeschichte „Jäger des Spotts“ im Vergleich zur Hemingway-Novelle.
Die Themen umfassen die Verarbeitung von Kriegserfahrungen, das Konzept von Sieg und Niederlage, das Scheitern als existenzielle Prüfung sowie die Entwicklung eines eigenen literarischen Stils.
Das Ziel ist es, die Parallelen und Unterschiede zwischen Lenz und Hemingway aufzuzeigen und zu erklären, warum Lenz trotz Vorbildfunktion eine eigene Erzählweise entwickelte.
Die Autorin wendet eine strukturierte Textanalyse (sprachlich-formal und inhaltlich-thematisch) an, unterstützt durch den Vergleich mit literaturwissenschaftlicher Sekundärliteratur und Essays.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Analyse der Kurzgeschichte „Jäger des Spotts“ und einen inhaltlichen sowie sprachlichen Vergleich mit „Der alte Mann und das Meer“.
Wichtige Begriffe sind Parataxe, Eisbergmodell, Nachkriegsliteratur, Scheitern, existenzielle Erfahrung und die Suche nach der eigenen literarischen Identität.
Hemingway diente Lenz als Modell zur Entwicklung eines nüchternen, parataktischen Stils, wobei Lenz später eigene Wege ging, um spezifisch deutsche gesellschaftliche Probleme zu reflektieren.
Atoq symbolisiert die junge deutsche Nachkriegsgeneration, die nach Anerkennung strebt, durch Scheitern wächst und eine neue Bedeutung von Heroismus durch Selbstüberwindung findet.
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