Masterarbeit, 2012
73 Seiten, Note: 2
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Forschungsfrage
1.4 Wissenschaftliche Methode
1.5 Aufbau der Arbeit
2. Relevante Motivationstheorien für Spiral Dynamics
2.1 Maslows Bedürfnispyramide
2.2 Herzbergs Zwei-Faktoren-Modell
2.3 Vrooms Expectancy-Theorie
2.4 Zusammenfassung
3. Grundlagen zu Spiral Dynamics
3.1 Das Konzept Spiral Dynamics
3.2 Aufbau und Erklärung der Werte-Meme
3.2.1 Das beige W-Mem
3.2.2 Das purpurne W-Mem
3.2.3 Das rote W-Mem
3.2.4 Das blaue W-Mem
3.2.5 Das orange W-Mem
3.2.6 Das grüne W-Mem
3.2.7 Die zweite „Second Tier“-Ebene
3.2.8 Das gelbe W-Mem
3.2.9 Das türkise W-Mem
3.2.10 Zusammenfassung
4. Empirische Auswertung
4.1 Allgemeine Vorgehensweise
4.2 Darstellung der Ergebnisse der Analyse (empirisch)
4.2.1 Allgemeine Angabe zu den befragten Personen
4.2.2 Verwendung von Management-Tests
4.2.3 Darstellung der Ergebnisse zur Befragung der Motivationskriterien
4.2.4 Darstellung der monetären Motivationsfaktoren
4.2.5 Darstellung der sozialen Motivationsfaktoren
4.2.6 Darstellung der Weiterentwicklungsmotivationsfaktoren
4.2.7 Darstellung der Arbeits-/Tätigkeitsmotivationsfaktoren
4.2.8 Tätigkeitsveränderung der MitarbeiterInnen
4.2.9 Darstellung der spiralen Motivationsfaktoren
5. Conclusio
Diese Masterthesis untersucht, inwieweit sich die Motivationsfaktoren von MitarbeiterInnen und Führungskräften im Laufe eines Berufslebens verändern und ob das Modell „Spiral Dynamics“ Führungskräften dabei helfen kann, diese Veränderungen zu erkennen und gezielter auf ihre Teams einzugehen.
3.2.1 Das beige W-Mem
Das beige W-Mem wird auch als das „überlebensorientierte W-Mem“ (Beck/Cowan 2007, S. 298) bezeichnet, oder als die Lebensbedingungen 1 (vgl. Graves 1974, S. 72-87). Die Grundsätze dieses W-Mems werden wie folgt beschrieben: „Automatisch, autistisch reflexhaft; auf die Befriedigung menschlicher biologischer Bedürfnisse gerichtet; von tief liegenden Programmen im Gehirn, Instinkten und genetischen Codes angetrieben; geringes Bewusstsein von sich selbst als selbstständiges Wesen (undifferenziert); lebt ähnlich wie Tiere von dem, was die Natur bietet; sehr geringer Einfluss oder gar Kontrolle über die Umwelt“ (Beck/Cowan 2007, Spiral, S. 298).
Interessant ist, dass Tom Andreas in seinen Schulungsunterlagen zu Spiral Dynamics diese Auflistung erweitert und zu jedem Mem eine Motivationsdefinition anführt, welche für das beige Mem mit „limbischen Reflexen“ (Andreas 2010, o. S.) bezeichnet ist.
Ken Wilber bestätigt die Aussagen der oben zitierten Autoren und beschreibt dieses W-Mem folgendermaßen. Die Ebene des Überlebens in dem die Priorität bei Wasser, Wärme Sex und Sicherheit liegt, fordert Personen, Unternehmen oder Wirtschafträume dieses W-Mems auf, ihren Instinkt und die Gewohnheit der Umgebung zum Überleben zu nutzen. Ein Selbstwertgefühl gibt es nicht, um das Leben zu erhalten, bildet es Gruppen. Es ist vorwiegend bei Neugeborenen, hungernden Massen, Obdachlosen, senilen alternden Menschen oder auch jenen, die mit der Alzheimer Krankheit kämpfen, zu beobachten. Nach der Einschätzung von Ken Wilber sind ca. 0,1 % der erwachsenen Bevölkerung und 0% der Machtausübenden diesem W-Mem zuzuordnen. (vgl. INTEGRALES FORUM e.V., 2008, in Bezug von Ken Wilber 2001).
1. Einleitung: Dieses Kapitel legt die Problemstellung, das Ziel der Arbeit, die Forschungsfrage sowie die wissenschaftliche Methodik dar.
2. Relevante Motivationstheorien für Spiral Dynamics: Hier werden zentrale Theorien von Maslow, Herzberg und Vroom analysiert, um die Basis für das Verständnis von Motivationsfaktoren zu schaffen.
3. Grundlagen zu Spiral Dynamics: Dieses Kapitel erläutert das Konzept von Spiral Dynamics und die einzelnen Werte-Meme (W-Meme) als kognitive Denkstrukturen.
4. Empirische Auswertung: Die Vorgehensweise und Ergebnisse der Befragung zur Motivationsveränderung von Führungskräften und MitarbeiterInnen werden detailliert analysiert.
5. Conclusio: Die Arbeit fasst die Ergebnisse zusammen und leitet Schlussfolgerungen für moderne Führungskonzepte unter Verwendung von Spiral Dynamics ab.
Motivation, Führung, Spiral Dynamics, Maslowsche Bedürfnispyramide, Herzbergs Zwei-Faktoren-Modell, VIE-Theorie, Motivationsfaktoren, Arbeitszufriedenheit, Management-Tools, Werte-Meme, W-Meme, Personalentwicklung, Mitarbeiterführung, Paradigmenwechsel, Demotivation.
Die Arbeit untersucht, ob und wie sich die wichtigsten Motivationsfaktoren von Beschäftigten im Laufe eines Berufslebens verändern und wie Führungskräfte diesen Wandel proaktiv verstehen können.
Die Schwerpunkte liegen auf klassischen Motivationstheorien, dem psychologischen Modell „Spiral Dynamics“ und deren praktischer Anwendung in der Personalführung.
Das Ziel ist herauszufinden, ob Führungskräfte neue Modelle wie Spiral Dynamics benötigen, um MitarbeiterInnen in einem globalen Wettbewerb effektiv und motiviert zu führen.
Die Arbeit kombiniert eine fundierte Literaturrecherche zu Motivationstheorien mit einer empirischen Befragung in der Facility-Management- und Event-Marketing-Branche.
Im Hauptteil werden sowohl theoretische Grundlagen (Theorien von Maslow, Herzberg, Vroom) als auch das Konzept der W-Meme erläutert sowie die empirische Datenerhebung ausgewertet.
Wichtige Begriffe sind Motivation, Führung, Spiral Dynamics, W-Meme, Mitarbeiterbindung und psychologische Motivationsfaktoren.
Sie dienen als Werkzeug, um den kognitiven Motivationszustand von Individuen oder Abteilungen zu kategorisieren und darauf aufbauend gezielte Führungsmaßnahmen zu entwickeln.
Ein zentrales Ergebnis ist, dass Arbeitsinhalte mit zunehmender Berufsdauer für MitarbeiterInnen massiv an Bedeutung gewinnen und das monetäre Kriterium oft als primärer Motivator ablösen.
Der Autor führt dies auf Defizite in der aktuellen Managementausbildung an Fachhochschulen zurück, bei denen der Praxisbezug dieser Werkzeuge zu gering gewichtet wird.
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